Rechtsanwälte am Hallplatz

Rechtsanwälte am Hallplatz Auf dieser Facebook Seite informiere ich sachlich über meine berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt.

Die Informationen sind nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet.

15/08/2026
10/08/2026
10/08/2026

OpenAI hat Zweifel an einem seiner neuen Modelle - und bremst nun die interne Entwicklung. Grund sind Sicherheitsbedenken durch "kritische" Fähigkeiten von "Astra". Cyberangriffe auf hochsichere Ziele könnten möglich sein.

09/08/2026

// Ein Ehepaar wurde nach dem Einzug in sein neues Haus massiv von einem Nachbarn schikaniert. Der Mann beobachtete die beiden regelmäßig von seinem Fenster aus, klopfte nachts gegen ihre Hauswand und verfolgte den Ehemann sogar mit einer Axt. Hinzu kamen Beleidigungen und Morddrohungen.
Schließlich zog das Ehepaar aus und lebte zunächst in einer Mietwohnung, bevor es ein neues Eigenheim kaufte. Von dem Nachbarn verlangten die beiden anschließend Ersatz für die dadurch entstandenen Mehrkosten. Insgesamt machten sie rund 113.000 Euro geltend.

Nachdem ihre Klage vor dem Landgericht Mannheim zunächst keinen Erfolg hatte, entschied das Oberlandesgericht Karlsruhe anders. Dem Ehepaar standen die Kosten zu, die notwendig waren, um durch den Umzug wieder ein persönliches Sicherheitsgefühl herzustellen. Dazu gehörten unter anderem Umzugskosten sowie bestimmte Nebenkosten des neuen Hauskaufs. Nicht ersetzt wurden dagegen etwa die Maklerprovision und eine Wertminderung beim Verkauf des bisherigen Hauses.

Am Ende musste der Nachbar mehr als 44.000 Euro Schadensersatz zahlen. OLG Karlsruhe, Urteil vom 05.11.2021, Az. 10 U 6/20 //

07/08/2026

// Als sogenannte Rüstzeit gelten Tätigkeiten, die erforderlich sind, um die eigentliche Arbeit überhaupt aufnehmen zu können. Dazu kann auch das Starten und Hochfahren eines Computers gehören – sowohl im Büro als auch im Homeoffice. Auch das An- und Ablegen vorgeschriebener Dienstkleidung kann als Arbeitszeit gelten. Fahrten zu auswärtigen Kundenterminen sind ebenfalls häufig der Arbeitszeit zuzurechnen. //

Abfindung? Aufhebungsvertrag? Kündigung? Stellenabbau?Sie sollten Ihre Rechte kennen!
06/08/2026

Abfindung? Aufhebungsvertrag? Kündigung? Stellenabbau?
Sie sollten Ihre Rechte kennen!

Einer der größten Arbeitgeber in Zweibrücken baut offenbar in großem Umfang Personal ab – und ersetzt es teils durch Künstliche Intelligenz. 1&1 nennt keine Zahlen. Nach Gewerkschaftsinformationen haben wohl etwa 60 Beschäftigte Abfindungsangebote bekommen.

09/07/2026

Im Fall des tödlichen Angriffs auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz ist der Angeklagte zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht Zweibrücken sprach den 26-Jährigen nach der Tat vor fünf Monaten wegen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig.

Der Angeklagte hatte dem Schaffner Anfang Februar bei einer Ticketkontrolle nahe Landstuhl mit den Fäusten so heftig gegen den Kopf geschlagen, dass dieser zwei Tage später an einer Hirnblutung im Krankenhaus starb.

Der angeklagte Grieche mit Wohnsitz in Luxemburg hatte keinen Fahrschein und wollte sich nicht ausweisen. Daraufhin forderte ihn der Zugbegleiter auf, den Regionalexpress zu verlassen: Der Angeklagte rastete aus und schlug mit voller Wucht mehrfach zu, bis das Opfer Serkan Çalar, 36, bewusstlos wurde. Die komplette Tat wurde von den Kameras im Zug aufgezeichnet.

Der Prozess sei für die Familienangehörigen sehr belastend, sagte der Opferbeauftragte der Landesregierung Rheinland-Pfalz, Detlef Placzek. Er verstehe, dass sie versuchten, ihre Position deutlich zu machen: »Dass es für sie mehr ist als eine Körperverletzung mit Todesfolge, sondern dass auch die Absicht dahinterstand«, sagte Placzek.

Der Tod von Serkan Çalar habe in seiner Familie »eine große Lücke gerissen, die sehr, sehr schwer, wenn überhaupt, dann noch einmal über die Zeit hinweg vernarben kann. Aber Narben werden bleiben«. Das Opfer hinterlasse zwei Kinder im Alter von 10 und 12 Jahren, die nun von der Familie versorgt würden. Çalar war alleinerziehender Vater.

Mehr dazu lest ihr auf SPIEGEL.de.

07/07/2026

// Das Recht zur Notwehr besteht auch dann, wenn die Verteidigung zugunsten einer dritten Person erfolgt (§ 32 Abs. 2 StGB). In diesem Fall spricht man von „Nothilfe“. Die rechtlichen Voraussetzungen bleiben gleich: Es muss ein gegenwärtiger rechtswidriger Angriff vorliegen, der unmittelbar bevorsteht, gerade stattfindet oder noch andauert.

Der Angriff darf, wenn erforderlich, auch mit Gewalt abgewehrt werden. Dabei ist jedoch grundsätzlich das mildeste geeignete Mittel zu wählen, um den Angriff zu beenden. Bei der Nothilfe spielt es außerdem keine Rolle, ob das Opfer ausdrücklich um Hilfe gebeten hat oder nicht. //

24/06/2026

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