Blitzeranwalt Stuttgart

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    -RECHTSANWALT              Ich freue mich sehr darüber und bin auch ein bisschen stolz, dass mich das Magazin FOCUS ...
11/06/2026

-RECHTSANWALT

Ich freue mich sehr darüber und bin auch ein bisschen stolz, dass mich das Magazin FOCUS Business auch 2026 -nunmehr das 14. Jahr in Folge- zu Deutschlands "Top-Rechtsanwälten" auf dem Gebiet des Verkehrsrechts zählt.

Meinen herzlichen Dank den mich empfehlenden Kolleginnen und Kollegen!

Für Euch, für Sie beim 64. Verkehrsgerichtstag in Goslar. Es gibt spannende Themen.
29/01/2026

Für Euch, für Sie beim 64. Verkehrsgerichtstag in Goslar. Es gibt spannende Themen.

Es ist geschafft,  das Arbeitsjahr ist nun vorüber, die letzte Berufungshauptverhandlung in einer Strafsache vorbei. Füh...
23/12/2025

Es ist geschafft, das Arbeitsjahr ist nun vorüber, die letzte Berufungshauptverhandlung in einer Strafsache vorbei. Führerschein gerettet, nun kann Weihnachten für den Mandanten kommen.

Euch / Ihnen allen frohe, gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch in ein friedvolles, gesundes Jahr 2026!

11/11/2025

*🚗⚖️ Vorschaden: Warum fehlende Reparaturnachweise teuer werden können*

Wer nach einem Unfall Schadenersatz verlangt, sollte alle Reparaturbelege früherer Schäden sorgfältig aufbewahren – sonst kann es teuer werden.

Das OLG Saarbrücken (Beschluss vom 1. Oktober 2024, Az. 3 W 7/24) entschied:

Wenn ein Vorschaden bekannt ist und die Reparatur nicht rechtzeitig nachgewiesen wird, darf der Versicherer die Zahlung zunächst verweigern. Erfolgt der Nachweis erst im Prozess, bleibt der Kläger in der Regel auf den Prozesskosten sitzen – selbst wenn er am Ende Geld erhält.

💬 Das Gericht stellte klar:

Ein reines Gutachten reicht nicht aus. Wer Vorschäden verschweigt oder die Reparatur nicht belegt, gibt Anlass zur Klage – und trägt damit auch das Kostenrisiko (§ 93 ZPO).

💡 Tipp: Werkstattrechnungen und Reparaturnachweise immer aufbewahren – sie können im Streitfall über mehrere Tausend Euro an Prozesskosten entscheiden.

Den ganzen Artikel gibt es hier zum Nachlesen:

https://www.verkehrsanwaelte.de/news/details/vorschaden-warum-fehlende-reparaturnachweise-teuer-werden-koennen/

23/07/2025

Verjährt ist verjährt: Was Gerichte (nicht) dürfen 📄

In einem Bußgeldverfahren hat das Oberlandesgericht Naumburg klargestellt: Wird ein Hauptverhandlungstermin aufgehoben und das Verfahren später schriftlich entschieden, unterbricht das allein nicht die Verjährung. Weil in einem Fall genau das passiert ist – ohne den nötigen gerichtlichen Hinweis, trat die Verfolgungsverjährung ein, und das Verfahren musste eingestellt werden.

Entscheidend war, dass die letzte wirksame Verjährungsunterbrechung übersehen wurde. Selbst wenn das Gericht weiter an der Sache arbeitet, reicht das ohne formalen Hinweis nicht aus. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, Verjährungsfristen im Auge zu behalten – auch für Verteidiger.

Den ganzen Artikel gibt es hier nachzulesen:

https://www.verkehrsanwaelte.de/news/details/gericht-vergisst-verjaehrung-verfahren-gegen-verkehrssuender-endet-ohne-urteil/

23/07/2025

🛑 Ein Fahrfehler und gleich den Führerschein weg? Nicht so schnell!
📍 VGH München, Beschluss vom 10.04.2025 – Az. 11 CS 25.463

Ein Autofahrer verlor nach einem Bedienfehler die Kontrolle über seinen Oldtimer – der Wagen krachte in ein Gebäude. Die Behörde entzog ihm daraufhin die Fahrerlaubnis. Doch das war vorschnell, entschied der VGH München:

👉 𝐄𝐢𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐳𝐞𝐥𝐧𝐞𝐫 𝐅𝐚𝐡𝐫𝐟𝐞𝐡𝐥𝐞𝐫 – 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭 𝐦𝐢𝐭 𝐔𝐧𝐟𝐚𝐥𝐥𝐟𝐨𝐥𝐠𝐞 – 𝐛𝐞𝐠𝐫ü𝐧𝐝𝐞𝐭 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐠𝐞𝐧𝐞𝐫𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐙𝐰𝐞𝐢𝐟𝐞𝐥 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐚𝐡𝐫𝐞𝐢𝐠𝐧𝐮𝐧𝐠.

📌 Entscheidend sei die langjährige unauffällige Fahrpraxis – hier: Jahrzehnte als Taxifahrer.

📌 Der Vorfall wurde als 𝐀𝐮𝐠𝐞𝐧𝐛𝐥𝐢𝐜𝐤𝐬𝐯𝐞𝐫𝐬𝐚𝐠𝐞𝐧 gewertet – nicht als Zeichen mangelnder Eignung.



🔍 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 𝐟ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐏𝐫𝐚𝐱𝐢𝐬: Wer jahrelang sicher fährt, muss bei einem Ausrutscher nicht gleich die Fahrerlaubnis verlieren – vor allem, wenn plausible Umstände (z. B. ungewohntes Fahrzeug) eine Rolle spielen.

23/07/2025

✉️*Einspruch per E-Mail: Zählt das wirklich?*

Ein Mann legte Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid per E-Mail ein, inklusive eines eingescannten und unterschriebenen Dokuments im Anhang. Die Behörde hielt den Einspruch für unwirksam, da er nicht den Anforderungen an die elektronische Form genügte. Das Amtsgericht Büdingen entschied jedoch, dass der Ausdruck des eingescannten Dokuments innerhalb der Frist genügt, um die Schriftform zu wahren. Ein solcher Ausdruck zählt nicht mehr als elektronisches Dokument im rechtlichen Sinn, sodass die strengeren Vorschriften nicht greifen. Damit gilt der Einspruch als wirksam – ein wichtiger Hinweis für Betroffene, die digitale Wege nutzen wollen.

Den Artikel zum Nachlesen gibt es hier: https://www.verkehrsanwaelte.de/news/details/einspruch-gegen-bussgeldbescheid-was-gilt-bei-der-form/

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