23/04/2026
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass Spieler Verluste aus Online-Casino-Spielen unter bestimmten Voraussetzungen zurückfordern können, wenn die Anbieter im relevanten Zeitraum keine gültige Lizenz in Deutschland hatten. Nach der Entscheidung verstößt ein nationales Verbot solcher Angebote nicht gegen EU-Recht, da der Verbraucherschutz und die Bekämpfung des Schwarzmarkts dies rechtfertigen können.
Zudem stellte der EuGH klar, dass allein die Nutzung entsprechender Plattformen nicht automatisch als rechtsmissbräuchlich einzustufen ist. Damit erhalten zahlreiche bereits laufende Verfahren – auch in Deutschland – neue rechtliche Dynamik.
Für betroffene Spieler können sich dadurch erhebliche Rückforderungsansprüche ergeben. Viele Verfahren, die bislang ausgesetzt waren, werden nun wieder aufgenommen und neu bewertet.
Wenn Sie selbst Online-Glücksspielverluste erlitten haben, prüfen wir gerne Ihre individuellen rechtlichen Möglichkeiten.
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