15/07/2026
Du denkst, Home Staging bedeutet, eine Wohnung schön einzurichten?
Die Arbeit beginnt viel früher. Bevor ich das erste Möbelstück auswähle, analysiere ich den Raum: Wohin fällt der Blick als erstes? Wo laufe ich lang, welchen Ausblick habe ich? Welche Schwächen erkenne ich, und welche Vorteile möchte ich betonen? Und: welche Stimmung möchte ich dem Interessenten vermitteln, wenn er diesen Raum betritt?
Erst danach entscheide ich, wo ein Sofa steht, wie groß der Esstisch sein darf, und ob ein Sessel überhaupt nötig ist.
Denn die Möbel sind nicht nur Deko. Sie lenken den Blick, schaffen Orientierung, verändern Proportionen und geben den Räumen eine Funktion. Und sie helfen Menschen, sich ihr zukünftiges Leben hier vorzustellen!
Im Architekturstudium wurden wir auf Herz und Nieren geprüft: Warum hast du diese oder jene Entscheidung getroffen? Warum ist die Tür hier, und das Sofa steht dort? Und was damals bei vielen zu Tränen geführt hat, sehe ich heute als gute Grundlage fürs Stagen.
Hast du dich auch schon gefragt, warum manche Räume sofort stimmig wirken – und andere trotz schöner Möbel nicht?