02/10/2023
Erwerbsminderungsrenten werden oftmals nur zeitlich befristet bewilligt, sodass es erforderlich ist, einen Antrag auf Weitergewährung zu stellen, da die Antragsteller noch weiter krank bzw. nicht leistungsfähig sind. Daraus resultiert oftmals Unsicherheit und Angst, wie mit einer solchen Situation umzugehen ist: wird die Rente wieder bewilligt? Was ist, wenn die DRV ablehnt? Bei entsprechender Vorbereitung muss man sich erfahrungsgemäß solche Fragen ins Ungewisse nicht stellen, denn eine gute Vorbereitung durch einen erfahrenen Rechtsbeistand führt im Regelfall zum erfolgreichen, positiven Bescheid!
Die befristete Erwerbsminderungsrente bedeutet nichts anderes, dass diese Rente zeitlich befristet auf gesetzlicher Grundlage geleistet wird. Sie endet bspw. am 31.10.2023, ohne dass es eines gesonderten Aufhebungsbescheides durch die DRV bedarf.
Erfahrungsgemäß genügen 3 Monate vor Zeitablauf nicht mehr, damit dieses Prozedere erfolgreich verläuft. Der Antrag ist mindestens sechs Monate vor Ablauf zu stellen. Es ist im Einzelfall der medizinische Befund zu analysieren und zu optimieren, d.h. sind bspw. die gesundheitlichen Einschränkungen überhaupt im Sinne des Antragstellers so dokumentiert? Ggf. ist eine Vorbereitung zur Begutachtung notwendig.
Warum muss eine Weitergewährung gut vorbereitet sein? Die Antwort ist sicher für viele Betroffene nicht klar, viele Rentenbezieher wähnen sich in trügerischer Sicherheit: "es wird schon gutgehen, mit der Weitergewährung." Wenn die DRV beim ersten mal die Rente bewilligt, so wird es auch beim zweiten mal klappen. Diese Anschauuung kann der erfahrene Rechtsbeistand nicht teilen, denn gute Vorbereitung ist daher wichtig!
Was sollten Sie individuell tun sollten, damit Sie ohne Sorge in die Weitergewährung gehen können, kann nur im Rahmen einer individuellen Beratung durch einen Experten geklärt werden.