Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Holger Ley

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Holger Ley
weitere Interessenschwerpunkte: Mietrecht, Scheidungsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Internet/Urheberrecht und privates Baurecht:

Im Ermittlungsverfahren lief die Sache noch alles versuchter Totschlag, angeklagt wurde gefährliche Körperverletzung, da...
15/01/2022

Im Ermittlungsverfahren lief die Sache noch alles versuchter Totschlag, angeklagt wurde gefährliche Körperverletzung, das Gericht erteilte den Hinweis, dass auch nur eine fahrlässige Körperverletzung in Betracht kommen könnte, zumal das Messer sich die ganze Zeit über in einer Scheide befand. Letztendlich ließ das Gericht sich doch überzeugen, dass hier in Notwehr gehandelt wurde, meine Mandantin wurde freigesprochen.

Es war nicht der erste Streit mit seiner Ex-Freundin, doch jener im November 2020 wurde einem 24-Jährigen fast zum Verhä

Früher wurde hier herzögliches Mehl gemahlen, heute bewege ich von hier aus die Mühlen der Justiz...!
07/07/2020

Früher wurde hier herzögliches Mehl gemahlen, heute bewege ich von hier aus die Mühlen der Justiz...!

Die Stadt, in der wir leben....
26/11/2019

Die Stadt, in der wir leben....

❤️Wir lieben Schleswig❤️ Mit einer Liebeserklärung von Schleswigern für Schleswiger. In diesem Kurzfilm werden Schleswigs schönste Facetten präsentiert. Vers...

http://www.holger-ley.de/KontaktImpressum.html
22/01/2019

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Holger Ley, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht, Strafverteidigung, Nebenklage, Opfervertretung, Internetrecht, Urheberrecht, Scheidungsrecht, Erbrecht, Mietrecht, privates Baurecht, Arbeitsrecht

Einige Entscheidungen zum Thema Stromversorger/E.ON. Nicht immer muss - wie die E.ON meint - der Eigentümer im Zweifel d...
15/11/2017

Einige Entscheidungen zum Thema Stromversorger/E.ON. Nicht immer muss - wie die E.ON meint - der Eigentümer im Zweifel die Stromrechnung für seinen Mieter begleichen. Aber auch Mahngebühren und Sperrentgelte sind nicht immer berechtigt.Nähere Informationen auf meiner Homepage:

Holger Ley, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht, Strafverteidigung, Nebenklage, Opfervertretung, Internetrecht, Urheberrecht, Scheidungsrecht, Erbrecht, Mietrecht, privates Baurecht, Arbeitsrecht

24/11/2016

Neue zukunftsweisende Entscheidung des BGH:

Wer sein WLAN über Passwort geschützt hat, haftet nicht für den Fall, dass ein Dritter es schafft, dennoch dieses WLAN zu nutzen, um damit Urheberrechtsverstöße zu begehen.

Bundesgerichtshof verneint Störerhaftung für passwortgesichertes WLAN

Urteil vom 24. November 2016 - I ZR 220/15 - WLAN-Schlüssel

Der unter anderem für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat hat sich im Zusammenhang mit der Haftung für Urheberrechtsverletzungen mit den Anforderungen an die Sicherung eines Internetanschlusses mit WLAN-Funktion befasst.
Die Klägerin ist Inhaberin von Verwertungsrechten an dem Film "The Expendables 2". Sie nimmt die Beklagte wegen des öffentlichen Zugänglichmachens dieses Filmwerks im Wege des "Filesharing" auf Ersatz von Abmahnkosten in Anspruch. Der Film ist im November und Dezember 2012 zu verschiedenen Zeitpunkten über den Internetanschluss der Beklagten durch einen unbekannten Dritten öffentlich zugänglich gemacht worden, der sich unberechtigten Zugang zum WLAN der Beklagten verschafft hatte. Die Beklagte hatte ihren Internet-Router Anfang 2012 in Betrieb genommen. Der Router war mit einem vom Hersteller vergebenen, auf der Rückseite des Routers aufgedruckten WPA2-Schlüssel gesichert, der aus 16 Ziffern bestand. Diesen Schlüssel hatte die Beklagte bei der Einrichtung des Routers nicht geändert. Das Amtsgericht hat die Klage abgewiesen. Die Berufung der Klägerin ist ohne Erfolg geblieben.
Der Bundesgerichtshof hat die Revision der Klägerin zurückgewiesen. Er hat angenommen, dass die Beklagte nicht als Störerin haftet, weil sie keine Prüfungspflichten verletzt hat. Der Inhaber eines Internetanschlusses mit WLAN-Funktion ist zur Prüfung verpflichtet, ob der eingesetzte Router über die im Zeitpunkt seines Kaufs für den privaten Bereich marktüblichen Sicherungen, also einen aktuellen Verschlüsselungsstandard sowie ein individuelles, ausreichend langes und sicheres Passwort, verfügt. Die Beibehaltung eines vom Hersteller voreingestellten WLAN-Passworts kann eine Verletzung der Prüfungspflicht darstellen, wenn es sich nicht um ein für jedes Gerät individuell, sondern für eine Mehrzahl von Geräten verwendetes Passwort handelt. Im Streitfall hat die Klägerin keinen Beweis dafür angetreten, dass es sich um ein Passwort gehandelt hat, das vom Hersteller für eine Mehrzahl von Geräten vergeben worden war. Die Beklagte hatte durch Benennung des Routertyps und des Passworts sowie durch die Angabe, es habe sich um ein nur einmal vergebenes Passwort gehandelt, der ihr insoweit obliegenden sekundären Darlegungslast genügt. Da der Standard WPA2 als hinreichend sicher anerkannt ist und es an Anhaltspunkten dafür fehlt, dass im Zeitpunkt des Kaufs der voreingestellte 16-stellige Zifferncode nicht marktüblichen Standards entsprach oder Dritte ihn entschlüsseln konnten, hat die Beklagte ihre Prüfungspflichten nicht verletzt. Sie haftet deshalb nicht als Störerin für die über ihren Internetanschluss von einem unbekannten Dritten begangenen Urheberrechtsverletzungen. Eine bei dem Routertyp bestehende Sicherheitslücke ist in der Öffentlichkeit erst im Jahr 2014 bekannt geworden.
Vorinstanzen:
AG Hamburg - Urteil vom 9. Januar 2015 - 36a C 40/14
LG Hamburg - Urteil vom 29. September 2015 - 310 S 3/15
Karlsruhe, den 24. November 2016

Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs vom 24.11.2016

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