IHK Niederbayern

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IHK Niederbayern Menschen bilden. Unternehmen fördern. Region stärken.

Die Industrie- und Handelskammer ist weder Behörde noch Verband, sie ist die Selbstverwaltungsorganisation der regionalen Wirtschaft. Die IHK fördert und organisiert die berufliche Bildung, bietet den Unternehmen Beratung und Service, setzt sich für ihre Interessen ein und gestaltet den Wirtschaftsstandort Niederbayern mit.

Der Herbst bringt erste Anzeichen einer Erholung in Niederbayerns Wirtschaft – aber die Risiken für die Zukunft sind hoc...
14/10/2026

Der Herbst bringt erste Anzeichen einer Erholung in Niederbayerns Wirtschaft – aber die Risiken für die Zukunft sind hoch. In der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage berichten die Unternehmen von einer besseren aktuellen Geschäftslage, die Aussichten für die kommenden Monate bleiben hingegen negativ. Wieder mehr Betriebe wollen jetzt investieren, gleichzeitig weisen die Beschäftigungspläne nach unten. Insgesamt verläuft die Wirtschaftsentwicklung in Niederbayern jetzt seit knapp fünf Jahren unterdurchschnittlich.

Alle relevanten Zahlen aus dem aktuellen Konjunkturbericht findet ihr in unserer Bio.

03/10/2026

Rückblick auf die Zeugnisüberreichung der IHK-Fortbildungsprüfungen 📸

Diese Woche konnten wir über 300 engagierte Absolventen für ihre erfolgreiche Leistung auszeichnen. Mit viel Engagement, Know-how und Durchhaltevermögen haben sie einen wichtigen Meilenstein erreicht – und damit den Grundstein für neue berufliche Chancen gelegt.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Für den weiteren Weg wünschen wir alles Gute und viel Erfolg. 👏

23/09/2026

KI im Unternehmen: Agilität statt Perfektion 🤖

Diese Woche fand in Passau das erste „Forum Digitalisierung & KI“ statt. Rund 100 Teilnehmer aus den Betrieben informierten sich über den praktischen Einsatz von KI im Mittelstand, das Zusammenspiel von Mensch und Technologie sowie rechtliche Fragen. Die zentrale Botschaft: Nicht auf den großen Durchbruch warten, sondern jetzt die eigenen Prozesse anschauen. „Hier gilt Agilität statt Perfektion“, sagte Karl Heinz Friedrich, KI-Experte der IHK. Philipp Mann von der Agentur Philipp berichtete, wie KI im Mittelstand produktiv eingesetzt werden kann – etwa bei der Personalplanung oder der Produkterfassung. Seine Lösungen bezeichnete er bewusst als „KI-Kollege“: passgenau, effizient und mit dem Potenzial, menschlichen Mitarbeitern Freiräume für andere Tätigkeitsfelder zu schaffen.
Auch die Auswirkungen auf Führung und Zusammenarbeit wurden diskutiert. KI könne zum „Deskilling“ führen, wenn Aufgaben einfach abgeschoben würden. Wer dagegen mit der KI denkt, nutze sie als Denkverstärker. Denn: „KI verändert Tätigkeiten, nicht ganze Berufe.“
Benedikt Grabl von der Rechtsabteilung der IHK erläuterte außerdem die rechtlichen Regeln für den Einsatz von KI in Deutschland und der EU. Sein Fazit: „Die rechtliche Begleitung ist kein Verhinderungsinstrument für KI – im Gegenteil.“

Die nächste Veranstaltung im „Forum Digitalisierung & KI“ findet am 9. November im „Das Sud“ in Eggenfelden statt.

👉 Mehr Informationen zum Forum und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier: https://lnkd.in/eTbRSKsp

KI ist kein Anstrich. Und ein neuer KI-Tool-Account noch lange keine KI-Strategie.  KI entwickelt sich nicht nur weiter ...
18/09/2026

KI ist kein Anstrich. Und ein neuer KI-Tool-Account noch lange keine KI-Strategie.

KI entwickelt sich nicht nur weiter – sie verändert, wie Unternehmen arbeiten. Und das in einem Tempo, das selbst die Forschung überrascht.

Bei unseren Business Future Insights im „Haus der Wirtschaft“ in Landshut standen deshalb zwei Entwicklungen im Mittelpunkt, die weit über klassische KI-Anwendungen hinausgehen: Agentic AI und Physical AI.

Prof. Dr. Sigurd Schacht, Director der COAI gGmbH, zeigte, wie sich KI vom hilfreichen Assistenten zum agentischen „Kollegen“ entwickelt: Systeme, die eigenständig recherchieren, Tools nutzen, Entscheidungen vorbereiten und ganze Prozessketten bearbeiten können.

Michael Zinner, Chief Experience Officer der JP Industrieanlagen GmbH, richtete den Blick auf die Physical AI: Roboter, die zunehmend flexibel auf ihre Umgebung reagieren und damit neue Möglichkeiten für Automatisierung schaffen.

Besonders relevant für Unternehmen war dabei die Frage: „Was bedeutet diese Entwicklung für unsere Prozesse, unsere Daten und unsere Organisation?“

Denn einfach bestehende Abläufe mit KI schneller zu machen, reicht nicht. Ein treffendes Bild aus der Veranstaltung: „Aktuell asphaltieren wir Trampelpfade.“

Wer KI strategisch einsetzen will, muss Prozesse neu denken, Unternehmenswissen als wertvolle Ressource verstehen und gleichzeitig Zugriffsrechte, Datenschutz und Sicherheit neu betrachten.

Und auch Führung verändert sich: Wenn KI-Agenten eigenständig Aufgaben übernehmen, braucht es neue Formen von Kontrolle, Zusammenarbeit und Kompetenzentwicklung.

Die gute Nachricht: Niemand muss heute schon die Antworten für 2030 haben. Aber Unternehmen sollten heute anfangen, die richtigen Fragen zu stellen.

Genau dabei wollen wir als IHK unterstützen – mit Orientierung, Austausch und konkreten Anknüpfungspunkten für die betriebliche Praxis.

Schon am Montag, 21. September, um 14 Uhr geht es weiter mit der Auftaktveranstaltung im IHK Forum Digitalisierung und KI.

Die Themen: KI in Unternehmen und was jetzt zählt: Praxis, Recht, Führung

Vielen Dank an Prof. Dr. Sigurd Schacht und Michael Zinner für die spannenden Impulse und den offenen Austausch bei unseren Business Future Insights!

Die Lieferketten der Zukunft müssen flexibel, nah und verlässlich sein. Die Slowakei bietet als einer der wichtigsten In...
16/09/2026

Die Lieferketten der Zukunft müssen flexibel, nah und verlässlich sein. Die Slowakei bietet als einer der wichtigsten Industrie-Hubs Zentraleuropas genau das: Höchste Qualitätsstandards, Euro-Währung und kurze Transportwege. In einem Webinar der IHK Niederbayern und der IHK Schwaben erfahren Sie am 22. September, wie Sie diesen Markt erfolgreich erschließen und erhalten einen Überblick über Beschaffungsstrategien in den wichtigen Branchen wie Automobil, Maschinenbau, Metallverarbeitung und Elektronik.

Melden Sie sich jetzt an 👉 https://lnkd.in/eyJ6XqvJ

Der Trend setzt sich fort: Auch in diesem Jahr starten weniger junge Menschen eine Ausbildung in der gewerblichen Wirtsc...
31/08/2026

Der Trend setzt sich fort: Auch in diesem Jahr starten weniger junge Menschen eine Ausbildung in der gewerblichen Wirtschaft. Gleichzeitig finden viele Betriebe weiterhin nicht die passenden Bewerber. Das zeigen die Zahlen, die die IHK Niederbayern und die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Start ins neue Ausbildungsjahr vorgestellt haben.

Die wichtigsten Zahlen aus dem IHK-Bezirk Niederbayern:

🔷 3.484 Ausbildungsstarter zum 1. September
🔷 knapp 3 % weniger als zum Vorjahresstichtag
🔷 rund 11.000 Ausbildungsverhältnisse in etwa 150 Berufen; 2.286 aktive Ausbildungsbetriebe
🔷 mehr als die Hälfte der Ausbildungsbetriebe kann nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen
🔷 9 von 10 Betrieben sehen Defizite bei der Ausbildungsreife ihrer neuen Auszubildenden
🔷 rund 10 % der Betriebe wollen 2026 eigentlich sogar mehr Ausbildungsplätze anbieten ➡️ die Ausbildungsbereitschaft ist also weiterhin hoch

Besonders alarmierend sind die Zahlen in der niederbayerische Metall- und Elektroindustrie. IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner: „Die Industrie ist eine Schlüsselbranche in Niederbayern – und gerade dieser Branche setzen hohe Energiepreise, Nachfrageschwäche, Infrastrukturmängel oder steigende Arbeitskosten besonders zu. Wenn die Konjunktur lahmt, muss sich das irgendwann auf die Personal- und Ausbildungsplanung der Unternehmen auswirken. Genau das sehen wir gerade.“

Ein wichtiger Grund für den Rückgang der Ausbildungszahlen insgesamt ist die demografische Entwicklung - sie reicht aber als Erklärung nicht aus. Viele Unternehmen berichten, dass sie keine einzige geeignete Bewerbung erhalten haben. Und selbst wenn es mit dem Ausbildungsstart klappt, enden die Probleme nicht: In derselben Umfrage kritisieren neun von zehn Betrieben die mangelnde Ausbildungsreife ihrer neuen Auszubildenden. „Wir haben nicht nur ein Zahlenproblem, wir haben ein Qualitätsproblem“, fasst Schreiner zusammen.

Trotz aller Herausforderungen bleibt die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen hoch. Für Schreiner ist das ein klares Signal: „Gerade in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage brauchen die Unternehmen die richtigen, passenden Kräfte, um die Herausforderungen zu bewältigen. Für die niederbayerischen Betriebe sind das vor allem die Fachkräfte aus der beruflichen Bildung.“

Und: Der 1. September ist keine Deadline. Die aktuellen Zahlen sind ein Zwischenstand. Viele niederbayerische Unternehmen suchen weiterhin Auszubildende und ermöglichen auch nach dem offiziellen Ausbildungsstart noch den Einstieg in eine berufliche Karriere.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier 👉 https://www.ihk-niederbayern.de/presse-medien-und-oeffentlichkeitsarbeit/aktuelle-nachrichten/zur-neuesten-nachricht/news-detailseite_7680.html

Künstliche Intelligenz verändert die Spielregeln in Unternehmen. Doch welche Entwicklungen sind für Entscheider wirklich...
27/08/2026

Künstliche Intelligenz verändert die Spielregeln in Unternehmen. Doch welche Entwicklungen sind für Entscheider wirklich relevant? Das "IHK-Forum Digitalisierung & KI" bietet Orientierung zum aktuellen Stand, zu Trends und Grenzen der Technologie und nimmt ebenso KI-Agenten in den Blick.

In regelmäßigen Abständen bekommen Sie von uns Updates aus der KI-Welt und erfahren, was jetzt zählt - praxisnah und kompetent aufbereitet. Die Auftaktveranstaltung findet am 21. September am IHK-Standort Passau statt, der Titel lautet: "KI in Unternehmen und was jetzt zählt: Praxis, Recht, Führung".

✨ Philipp Mann zeigt, worauf es ankommt, damit aus dem KI-Hype echter Mehrwert im Arbeitsalltag wird. Der Inhaber der Agentur Philipp GmbH bringt konkrete Beispiele aus realen Unternehmen im Mittelstand mit. In seinem Vortrag zeigt er, was KI-Kollegen sind, welche Stolpersteine es bei der Einführung von KI gibt und wie menschliche Teams wirklich entlastet werden.
✨ Benedikt Grabl aus dem Bereich Recht und Steuern bei der IHK Niederbayern beleuchtet juristische Aspekte, die für den rechtssicheren Einsatz von KI maßgeblich sind: von DSGVO und Urheberrecht über den EU AI Act bis hin zu internen Spielregeln.
✨In einem Impulsvortrag nimmt KI-Spezialist Karl Heinz Friedrich die menschliche und organisatorische Perspektive in den Blick: Wie verändern sich Arbeit, Führung und unternehmerische Kompetenzen durch den Einsatz von KI?

Melden Sie sich jetzt für die Auftaktveranstaltung des neuen IHK-Netzwerks an 👉 https://lnkd.in/emPFh4KT

Unternehmensgründungen bringen frischen Wind und neue Ideen in den Markt und stärken so die Zukunftsfähigkeit der Wirtsc...
21/08/2026

Unternehmensgründungen bringen frischen Wind und neue Ideen in den Markt und stärken so die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft. Da klingt es zunächst erfreulich, dass die entsprechenden Beratungsangebote der IHKs wieder stärker nachgefragt werden. Der DIHK​-Report Unternehmensgründung 2026 zeichnet ein differenziertes Bild der Entwicklung, und er zeigt: Gründerinnen und Gründer sehen Reformbedarf vor allem rund um Bürokratie, Steuern und Finanzierung.

Die IHKs sehen für 2025 deutlich Zuwächse bei den Teilnahmezahlen zu Einstiegsgesprächen und den darauf aufbauenden IHK-Gründungsberatungen. Allerdings spiegelt ein Großteil der Entwicklung eine Umorganisation von Beschäftigung wider: Maue Konjunktur und strukturelle Hemmnisse führen dazu, dass zunehmend auch gut qualifizierte Beschäftigte eine Gründung mangels Erwerbsalternativen überlegen. Es resultiert ein Shift von abhängiger Beschäftigung hin zu selbstständiger Erwerbstätigkeit – und dies häufig aus wirtschaftlichem Druck.

Den kompletten Report finden Sie hier 👉 https://lnkd.in/dFCcvTR8

Beinahe täglich verzeichnet die Donau in Niederbayern neue Rekord-Tiefstwerte bei den Pegelständen. Eine alarmierende En...
13/08/2026

Beinahe täglich verzeichnet die Donau in Niederbayern neue Rekord-Tiefstwerte bei den Pegelständen. Eine alarmierende Entwicklung für die Binnenschifffahrt, für den Wirtschaftsstandort Niederbayern und nicht zuletzt die Donauhäfen Straubing-Sand, Deggendorf und Passau. Denn wenn infolge des Niedrigwassers die Abladetiefe sinkt, brechen Umschlagszahlen ein, Lieferketten geraten ins Stocken, und die Kosten für die niederbayerischen Unternehmen steigen. Ein Binnenschiff transportiert so viel wie rund 90 Lkw – fällt es aus, landet die Last unweigerlich auf Straße und Schiene, falls dort Kapazitäten vorhanden sind.

Aus Sicht der IHK positiv: Im Mai hat die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt den Planfeststellungsbeschluss bei Donauausbau für den Teilabschnitt 2 zwischen Deggendorf und Vilshofen erlassen. Nach jahrelangen Verzögerungen ist das Baurecht damit Realität – eine Realität, die von der IHK Niederbayern immer wieder eingefordert wurde. Auf dem rund 32 Kilometer langen Abschnitt sollen die ersten Bauarbeiten diesen Herbst beginnen. Ziel ist unter anderem eine Vertiefung der Fahrrinne um mindestens 25 Zentimeter, um die Schiffbarkeit auch bei Niedrigwasser zu verbessern.

Das gegenwärtige Niedrigwasser verdeutlicht: Wasserstraße, Schiene und Straße müssen als multimodales Gesamtsystem gedacht und ertüchtigt werden. Wer nur auf einen Verkehrsträger setzt, ist verwundbar. Niederbayern braucht alle drei – gut ausgebaut, gut vernetzt, krisenfest.

Zur kompletten Meldung 👉 https://www.ihk-niederbayern.de/presse-medien-und-oeffentlichkeitsarbeit/aktuelle-nachrichten/zur-neuesten-nachricht/news-detailseite_7489.html

Adresse

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Passau
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