DHW Steuerberatungsgesellschaft mbH

DHW Steuerberatungsgesellschaft mbH 💡 Steuerexperten für E-Commerce & Saa
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Ihr allround – Experte für Steuerrecht im Herzen des Ruhrgebiets seit über 30 Jahren

Wir unterstützen Sie vollumfassend in sämtlichen Lebensbereichen;
von der Privatperson bis zum Unternehmen oder Verein. Wir beraten Sie ganzheitlich und vollumfänglich.

Ab sofort nimmt die DHW nur noch Papier entgegen.Digitale Belege setzen sich sowieso nie durch. Deshalb steht jetzt ein ...
07/09/2026

Ab sofort nimmt die DHW nur noch Papier entgegen.

Digitale Belege setzen sich sowieso nie durch. Deshalb steht jetzt ein riesiger Scanner unter unserer Treppe. Der funktioniert wie der Fotoautomat bei dm: rein, drücken, fertig. Bei uns eben Belege rein, scannen, fertig. Extra groß gekauft, weil manche Mandanten hunderte Belege im Monat haben.

So sieht dein neuer Monatsablauf aus:

Anfahrt inklusive Stau.
Belege sortieren und lochen.
Thermobelege vorsichtshalber kopieren.
Alles hinter die Bankauszüge heften.
Papiertonne mit unserer neuen Sackkarre vom Bürgersteig reinschieben.
Im Wartebereich Platz nehmen, bis du drankommst.

Dass die Zuordnung hinter dem Bankauszug bei einem Bilanzierer kompletter Quatsch ist, ignorieren wir an dieser Stelle einfach mal.

Musik läuft im Wartebereich natürlich keine. Dafür genießt du permanent die Telefongeräusche von über 20 Apparaten. Und wer während des Wartens seiner Sucht frönen will, findet vor dem Büro unsere neue Raucherlounge.

Wenn du schon mal da bist, sind wir jederzeit für alle möglichen Probleme ansprechbar. Deshalb arbeiten wir ab sofort komplett ohne Termine und ohne Deadlines. Wir gucken einfach, wann wir was schaffen.

BWA und Jahresabschluss verschicken wir auch nicht mehr. Wir gehen die Papiere mit dir vor Ort durch, mitten im Textmarker, kleben ein paar Klebis auf die Unterschriftsstellen, kopieren nach deiner Unterschrift alles fein säuberlich und packen es in einen Ordner mit unserem Logo drauf.

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Dann geh damit bitte woanders hin.

Zur Sicherheit, bevor jetzt jemand losfährt: Bei uns steht kein Scanner unter der Treppe. Da steht einfach gar nichts. Es hängt auch kein Schild, das zum Belegescannen einlädt. Unseren Mandanten würde sowieso nie einfallen, dafür herzufahren.

Bei uns landet alles komplett automatisiert und digitalisiert. Du musst nie zu uns kommen, wenn du das nicht willst. Wir machen das alles online.

Und mal ehrlich: Papier kotzt mich an. Schon seit Ewigkeiten, nicht erst seit Corona. Die Hauspost der DHW wird automatisiert eingescannt und kommt digital bei uns an, meine private Post zu Hause übrigens auch. Mir hier Papier in die Hand zu drücken, ist inzwischen ein Running Gag. Ungefähr so wie die Suche nach einem Kugelschreiber in der Kanzlei.

Wie viel Papier geht bei dir im Monat noch durch die Hand? Und wie viel davon ist echte Arbeit statt Beschäftigungstherapie?

Wir sind eine KI-gestützte Kanzlei und lieben E-Commerce. Das trifft auf weniger als 0,01 Prozent der Kanzleien zu. Wir suchen uns unsere Mandanten bewusst aus, genau deshalb funktioniert die Zusammenarbeit so gut. Wenn du Lust auf moderne Steuerberatung hast: buch dir ein kostenloses Erstgespräch auf www.DHW-StB.de. Dann schauen wir, ob wir dir helfen können und ob wir zueinander passen.

Coaching und Versicherungsvermittler konnten damals gerne direkt draußen bleiben.So war meine Haltung, als ich angefange...
04/09/2026

Coaching und Versicherungsvermittler konnten damals gerne direkt draußen bleiben.

So war meine Haltung, als ich angefangen habe. Von Coaching habe ich gar nichts gehalten, wirklich gar nichts.

Einer der ersten Coaches, den ich trotzdem angesprochen habe, war Bernd Geropp. Bei ihm war ich lange im Coaching, und wir sind mehrere Jahre später immer noch im persönlichen Kontakt.

Jetzt hat er mir sein neues Buch geschickt. Geschenkt, obwohl man es aktuell noch nirgendwo kaufen kann. Ich freue mich sehr darauf, es zu lesen, und wir haben uns schon zum Austausch verabredet.

Ich bin dankbar dafür, mittlerweile Leute zu kennen, mit denen ich mich auf Augenhöhe austauschen kann und die mir echten Mehrwert liefern. Ich greife ständig auf sein Wissen zurück und habe im passenden Moment das jeweilige Werkzeug in der Hand.

Ohne ein Umfeld aus solchen Leuten wäre dieser ganze Wahnsinn im Unternehmeralltag richtig schwer zu stemmen.

Und ich glaube, es wird in den nächsten Jahren noch schwieriger. Die Geschwindigkeit, in der sich Dinge verändern und auch mal ins Negative umschlagen, wird immer drastischer.

Warum ich das hier schreibe, obwohl es erstmal nichts mit Steuern zu tun hat:

Weil ich jede Woche Händler sehe, die keinen einzigen Menschen um sich haben, der rechtzeitig die richtige Frage stellt.

Der Steuerberater meldet sich einmal im Jahr, wenn der Jahresabschluss fertig ist. Das ist dann rund 14 Monate nach der Entscheidung, die jetzt richtig Geld kostet.

Das L***r in Polen ist längst befüllt, bevor überhaupt jemand über die Registrierungspflicht spricht.

Die OSS-Meldung läuft seit sechs Quartalen schief, weil niemand die Marktplatzdaten gegengeprüft hat.

Die Verfahrensdokumentation existiert nicht, bis der Betriebsprüfer danach fragt. Und dann wird geschätzt, garantiert nicht zu deinen Gunsten.

Das sind keine Fehler von dummen Leuten. Das sind Fehler von Leuten, die alleine unterwegs waren.

Deshalb mein Prinzip nach über zehn Jahren Kanzlei:

Umgib dich mit Leuten, die dir widersprechen können, weil sie es besser wissen. Nicht mit Leuten, die dir zustimmen, weil sie dich als Kunden behalten wollen.

Das gilt für Coaches. Das gilt genauso für deinen Steuerberater.

Wir sind eine unternehmerisch und stark KI-getriebene Kanzlei und suchen unsere Mandanten bewusst aus. Wir arbeiten Hand in Hand, und das funktioniert nur mit den passenden Leuten. Genau deshalb läuft es bei uns so, wie es läuft.

Wenn du Lust auf moderne Steuerberatung hast, dann buch dir ein kostenloses Erstgespräch auf unserer Startseite www.DHW-StB.de. Dann schauen wir gemeinsam, ob wir dir helfen können und ob wir zueinander passen.

Dein Umfeld entscheidet, wie teuer deine Fehler werden.

Und bei dir? Wer ist der Mensch, der dich zuletzt vor einer richtig teuren Entscheidung bewahrt hat?

4.500 Euro für ein Rücklicht.Beim Umzug letztes Jahr ist mir jemand hinten reingefahren. Nichts Dramatisches. Eine klein...
03/09/2026

4.500 Euro für ein Rücklicht.
Beim Umzug letztes Jahr ist mir jemand hinten reingefahren. Nichts Dramatisches. Eine kleine Delle am Rücklicht, das getauscht werden muss, dazu eine Macke in der Innenverkleidung.
Ich habe mir zwei Kostenvoranschläge geholt. Audi: 4.500 Euro. VW: 4.500 Euro.
Danach habe ich eine freie Werkstatt draufschauen lassen. Ein Viertel des Preises. Bei exakt den gleichen Materialien. Der Unterschied steckt fast komplett in den Löhnen.
Und damit wir uns richtig verstehen: Ich kann mir die 4.500 Euro leisten. Ich will sie nur nicht bezahlen. Das Vierfache für eine Arbeit, die eine freie Werkstatt genauso sauber hinbekommt, finde ich schlicht eine Unverschämtheit.
Genau deshalb lassen immer mehr Leute in Deutschland Reparaturen liegen. Nicht weil sie kein Geld haben, sondern weil der Preis in keinem Verhältnis mehr zur Leistung steht.
Was ich als Unternehmer daraus mitnehme:
Das Rücklicht ist vollkommen austauschbar. Gleiches Teil, gleicher Einbau, zwei Preise. Sobald eine Leistung vergleichbar wird, entscheidet nur noch der Preis. Und dann verlierst du.
Im E-Commerce ist das dieselbe Mechanik. Gleiches Produkt, drei Anbieter, eine Buybox. Wer außer dem Artikel nichts mitbringt, kämpft über die Marge, und diesen Kampf gewinnt niemand auf Dauer.
Deshalb arbeiten wir in der Kanzlei massiv mit KI. Nicht als Spielerei und nicht, weil es gerade gut klingt. Sondern weil wir alles automatisieren wollen, was automatisierbar ist, um Zeit für das zu haben, was kein Tool übernimmt: Beratung, Strukturentscheidungen, OSS-Themen, Betriebsprüfungen, Rechtsformwahl. Also genau die Punkte, an denen bei dir richtig Geld hängt.
Wer nur Zahlen abtippt, ist das Rücklicht. Wer denkt, ist die freie Werkstatt.
Mein Auto geht jetzt übrigens in die freie Werkstatt.
Wir sind eine Kanzlei, die unternehmerisch denkt und sich ihre Mandanten bewusst aussucht. Genau deshalb funktioniert die Zusammenarbeit bei uns so gut. Wenn du Lust auf moderne Steuerberatung hast, buch dir ein kostenloses Erstgespräch auf https://f.mtr.cool/pm22k0n2da Dann schauen wir gemeinsam, ob wir dir helfen können und ob wir zueinander passen.
Würdest du in dieser Situation genauso entscheiden?

Diese 5 Probleme erkennen wir bei E-Commerce-Unternehmen sofort:Nach Hunderten E-Commerce-Buchhaltungen sehen wir immer ...
03/09/2026

Diese 5 Probleme erkennen wir bei E-Commerce-Unternehmen sofort:
Nach Hunderten E-Commerce-Buchhaltungen sehen wir immer wieder dieselben Fehler:

1️⃣ Der Warenbestand wird nicht jeden Monat vollständig erfasst und bewertet.
Die Folge: Die BWA bildet die tatsächliche wirtschaftliche Situation nicht korrekt ab.
2️⃣ Geldtransitkonten gleichen sich nicht aus.
Oft liegt es daran, dass Zahlungsanbieter und Buchhaltungstools nicht richtig eingerichtet oder miteinander verknüpft wurden.
3️⃣ Forderungen bauen sich im B2C-Geschäft auf.
Das dürfte im klassischen Endkundengeschäft kaum passieren. Wachsen die Debitorenbestände trotzdem, deutet das häufig auf ein systemisches Problem hin.
4️⃣ Es fehlt das Verständnis für die BWA.
Viele empfinden das Thema als „unsexy“ und beschäftigen sich deshalb nicht damit. Doch wer seine Zahlen nicht versteht, kann sein Unternehmen nicht sicher steuern.
5️⃣ Steuern werden nicht ausreichend eingeplant.
Es ist weder klar, wie viel unterjährig für deutsche Steuern zurückgelegt werden muss, noch ob die OSS-Verbindlichkeiten vollständig und korrekt berücksichtigt sind.
Eine saubere Buchhaltung ist nicht einfach nur Pflicht. Sie ist vielmehr Deine Grundlage für fundierte Entscheidungen, gesundes Wachstum und finanzielle Sicherheit.
Welche dieser fünf Herausforderungen kommt dir bekannt vor? Schreib es in die Kommentare oder sende uns eine Nachricht. 👇

Heute Morgen habe ich auf dem Schulhof mehr erleichterte Gesichter gesehen als auf jeder Weihnachtsfeier.Erster Schultag...
02/09/2026

Heute Morgen habe ich auf dem Schulhof mehr erleichterte Gesichter gesehen als auf jeder Weihnachtsfeier.

Erster Schultag. Die Eltern, die ich getroffen habe, waren ehrlich froh, ihre Kinder wieder abzugeben. Und die Kinder haben sich sichtbar gefreut, wieder loszulegen.

Dabei waren die Wochen davor schön. Zeit mit den Kindern, viel gemeinsames Nichtstun, keine Termine am Morgen.

Und trotzdem: sechs bis sieben Wochen sind einfach zu lang. Irgendwann gehen sie sich zu Hause nur noch aus Spaß gegenseitig an die Gurgel. Mag an meiner schlechten Erziehung liegen, will ich gar nicht in Abrede stellen.

Das Ganze erinnert mich an die Corona-Zeit. Damals wurde einfach vorausgesetzt, dass im Homeoffice alles weiterläuft, während die Kinder nebenbei am Esstisch spielen. Für eine Familie ist das eine ganz schöne Belastung. Auch wenn man diese Zeit rückblickend nicht hergeben will.

Wenn ich mich mit anderen Unternehmern unterhalte, die auch zwei Kinder haben, merke ich, wie hoch das Stresslevel in Summe wirklich ist. Kinder und Selbstständigkeit fordern beide Flexibilität und Nerven. Und beide geben eine Menge zurück.

Wie viel ein geregelter Tagesablauf wert ist, merkt man erst, wenn er sechs Wochen weg war.

Und genau da liegt die Parallele zum Geschäft.

Ich sehe jede Woche Händler, bei denen der Laden läuft, aber der Rhythmus fehlt. Belege werden gesammelt statt verarbeitet. Zahlen werden einmal im Quartal angeschaut, wenn überhaupt. OSS-Meldungen wandern nach hinten. Verfahrensdokumentation? Machen wir, wenn Zeit ist.

Das fühlt sich kurzfristig nach Freiheit an. Ist es aber nicht. Es ist aufgeschobene Arbeit mit Zinseszins.

Denn irgendwann fragt jemand nach Struktur. Die Bank vor der Finanzierung. Ein Käufer in der Due Diligence. Oder die Prüferin, die schon weiß, wo sie hinschaut. Und dann entscheidet nicht, wie gut dein Produkt war, sondern ob du deine Abläufe im Griff hattest.

Struktur ist keine Bürokratie. Struktur ist der Grund, warum du abends abschalten kannst. Bei den Kindern und im Unternehmen.

Wir sind eine unternehmerisch und KI-getrieben denkende Kanzlei und suchen uns unsere Mandanten bewusst aus. Genau deshalb funktioniert das bei uns so gut. Wir arbeiten Hand in Hand, und das geht nur mit den passenden Leuten.

Wenn du Lust auf moderne Steuerberatung hast: buch dir ein kostenloses Erstgespräch auf www.DHW-StB.de. Dann schauen wir, ob wir dir helfen können und ob wir zueinander passen.

Ferien darf man vermissen. Chaos in den Zahlen nicht.

Waren die letzten Wochen bei euch auch schön und anstrengend gleichzeitig?

Manchmal fühle ich mich in meinem Job wie eine frisch gebackene Mutter auf Instagram.Die scrollt von morgens bis abends ...
02/09/2026

Manchmal fühle ich mich in meinem Job wie eine frisch gebackene Mutter auf Instagram.

Die scrollt von morgens bis abends durch fremde Kindergeburtstage und hat am Ende das Gefühl, die anderen Muttis backen die besseren Kuchen.

Bei mir ist es der Markt. Nicht schnell genug. Nicht KI-getrieben genug. Immer irgendwer, der gerade lauter erzählt, was er alles automatisiert hat.

Dabei bin ich das Papierlose vor Jahren durchgegangen, als das in unserer Branche noch als Spinnerei galt. Für viele Kanzleien ist der Schritt bis heute nicht gemacht. Und trotzdem sitzt dieses Gefühl da und sagt: Du müsstest noch viel mehr machen.

Gepaart mit meinem Unternehmer-ADHS wird das manchmal eine ziemlich explosive Mischung. Wer mich kennt, weiß, wovon ich rede.

Drei Dinge halten mich in diesem Job.

Die Rolle.
Mandanten sind manchmal wie große kleine Kinder. Sie kommen mit einer tollen Idee aus 60 Sekunden TikTok, und ich bin derjenige, der bremst, warnt und mahnt. Der Job ist selten der beliebteste im Raum. Aber er ist wichtig.

Die Auswahl.
Ich habe mir bewusst Leute ausgesucht, mit denen ich arbeiten will. Menschen, die vorher fragen, statt einfach zu machen. Das nimmt aus dem ganzen Alltag dieses Gefühl, gegen die eigenen Leute zu arbeiten. Das ist mir mit den Jahren wichtiger geworden als jede Umsatzzahl.

Das Vertrauen.
Unsere Arbeit kann man hinterher nicht anfassen wie eine frisch gestrichene Wand. Es gibt kein Ergebnis, das man anfasst und sagt: schön geworden. Also bereite ich mein Wissen so auf, dass es jemand außerhalb der Branche komplett nachvollziehen kann. Wer nicht versteht, was wir tun, kann uns auch nicht vertrauen.

Damit dieses Gespräch überhaupt stattfindet, habe ich eine Sprechstunde eingerichtet. Jede Woche, für unsere Mandanten kostenlos. Und die größeren erreichen mich grundsätzlich per WhatsApp.

Beides gibt es aus einem einzigen Grund: damit Dinge besprochen werden, bevor sie schieflaufen. Dann muss hinterher keiner von uns beiden zehn Löcher mit zehn Fingern zuhalten.

Vielleicht ist genau das der Punkt. Man muss nicht der Schnellste sein. Man muss erreichbar sein, wenn es darauf ankommt.

Und wie macht das dein Steuerberater? Erreichst du ihn, bevor du entscheidest, oder erst wenn das Finanzamt schon schreibt?

Falls du dich bei der Frage gerade unwohl gefühlt hast: Schreib mir einfach oder buch dir ein kostenloses Erstgespräch auf www.DHW-StB.de. Wir schauen in Ruhe, ob wir dir helfen können und ob wir zueinander passen.

01/09/2026

Shein hat den 3-Euro-Zoll überlebt. Temu hat die Hälfte seines Volumens verloren. Der Unterschied zwischen beiden ist keine Preisstrategie, sondern eine L***rentscheidung von Ende 2025.

Seit dem 1. Juli 2026 ist die 150-Euro-Zollfreigrenze weg. Für Fernverkäufe aus Drittländern fallen pauschal 3 Euro Zoll an, und zwar pro Warenposition in der Sendung, nicht pro Paket. Vier verschiedene Artikel im Karton bedeuten zwölf Euro. Der Rat der EU hat es selbst am Beispiel von zwei unterschiedlichen Blusenarten vorgerechnet: sechs Euro für ein einziges Paket.

Nach zwei Monaten liegen die ersten Zahlen vor. Der französische Zoll meldet 30 bis 40 Prozent weniger Kleinsendungen in die EU. Temu verliert von Juni auf Juli rund 50 Prozent, AliExpress 37 Prozent. Shein kommt mit minus 15 Prozent davon. Der Grund ist das Logistikzentrum in Polen, das Ende 2025 in Betrieb ging. Ware läuft dort gesammelt in die EU, wird einmal regulär verzollt und danach als Binnenlieferung verteilt. Der Pauschalzoll pro Sendung greift damit nicht mehr.

Damit ist die Richtung für jeden gesetzt, der aus einem Drittland an EU-Kunden liefert: L***rhaltung in der EU. Nur hat dieser Ausweg eine Rechnung, die selten vorher aufgemacht wird.

Ein L***r im EU-Ausland löst folgende Pflichten aus:

Eine umsatzsteuerliche Registrierung im L***rland. Die brauchst du unabhängig davon, ob du OSS nutzt. OSS ersetzt keine Registrierung, wo du physisch Ware liegen hast.

Das Verbringen deiner eigenen Ware zwischen zwei EU-Ländern. Das ist ein steuerbarer Vorgang, der dokumentiert und gemeldet werden muss, auch wenn kein Verkauf stattfindet.

Lieferungen, die im L***rland beginnen und dort beim Kunden enden. Die sind rein national und laufen deshalb nicht über den One Stop Shop, sondern über die lokale Voranmeldung.

Zusammenfassende Meldung und Intrastat, sobald die jeweiligen Schwellen erreicht sind.

Dazu kommt ab dem 1. November 2026 die verpflichtende Angabe von Produktkennungen in der Einfuhranmeldung, unabhängig vom Warenwert. Seit Juli ist sie freiwillig möglich, ab November ist sie Pflicht. Zusätzlich soll ab demselben Datum eine Bearbeitungsgebühr pro Sendung greifen, deren Höhe die EU-Kommission noch per delegiertem Rechtsakt festlegt.

Und eine Sache, die in der Diskussion regelmäßig untergeht: Die 3 Euro sind die pauschale Variante über den reduzierten Datensatz. Wer mit vollständigem Datensatz anmeldet, zahlt den regulären Tarifzoll. Bei manchen Warengruppen liegt der bei null. Die 3 Euro sind also nicht in jedem Fall alternativlos, sondern eine Frage der Anmeldeart.

Was wir in der Praxis jeden Tag sehen: Der Vertrag mit dem Fulfiller ist unterschrieben, die Ware liegt im L***r, der Umsatz läuft an. Die Registrierung im L***rland kommt neun Monate später, wenn irgendwem auffällt, dass da etwas fehlt. Dann tauschst du 3 Euro Zoll gegen Nacherklärungen über mehrere Jahre, Verspätungszuschläge und Zinsen. Der Zoll war das billigste an der ganzen Rechnung.

Die Reihenfolge entscheidet: erst die umsatzsteuerliche Seite klären, dann den Fulfiller-Vertrag unterschreiben. Nicht umgekehrt.

Wir sind eine unternehmerisch und KI-getrieben denkende Kanzlei und wählen unsere Mandanten bewusst aus. Genau deshalb funktioniert die Zusammenarbeit so gut, denn Hand in Hand geht nur mit den passenden Leuten. Wenn du Lust auf moderne Steuerberatung hast, buch dir ein kostenloses Erstgespräch auf www.DHW-StB.de. Dann schauen wir, ob wir dir helfen können und ob wir zueinander passen.

Frage in die Runde: Wer von euch hat seit Juli schon auf ein EU-L***r umgestellt oder verhandelt gerade darüber?

Ich bin Steuerberater. Und ich hasse Buchhaltung.Das klingt absurd, ist aber so. Ich habe vor 20 Jahren als Buchhalter a...
01/09/2026

Ich bin Steuerberater. Und ich hasse Buchhaltung.

Das klingt absurd, ist aber so. Ich habe vor 20 Jahren als Buchhalter angefangen, und alles was nach "Orga" riecht, war mir schon damals ein Graus. Sortieren, nachfassen, hinterherlaufen, Belege einsammeln. Niemand steht morgens auf und freut sich darauf.

Genau deshalb bin ich so ein großer Fan von KI.

Für mich ist das die Industrialisierung der Kopfarbeit. Und sie kommt zum bestmöglichen Zeitpunkt.

Denn die Rahmenbedingungen sind gerade richtig unangenehm. Kosten steigen, Abgaben steigen, und der Strom an politischen Entscheidungen, bei denen man sich fragt, ob da überhaupt noch jemand nachrechnet, reißt nicht ab. Ich schreibe regelmäßig darüber, und ehrlich gesagt geht mir der Stoff nie aus.

Du kannst darauf zwei Antworten geben.

Die eine ist jammern. Die kostet nichts und bringt nichts.

Die andere ist: Du nimmst dir die Arbeit vor, die niemand freiwillig macht, und baust sie so um, dass sie von allein läuft.

Ein Beispiel aus unserem eigenen Alltag.

Belegeingang, Sortierung, Prüfung auf Vollständigkeit. Das hat früher Stunden gefressen. Heute holen Tools wie Tabula und invoicefetcher die Rechnungen automatisch aus den Portalen, ordnen sie zu, prüfen direkt beim Upload und geben sofort Rückmeldung, wenn etwas fehlt. Belege kannst du inzwischen per WhatsApp reinschicken. Das Mahnwesen läuft automatisiert. Und in absehbarer Zeit chattest du schlicht mit deiner Buchhaltung.

Für dich als Händler ist das kein Nice-to-have.

Du hast Rechnungen bei Amazon, Shopify, Stripe, PayPal, dazu Werbekonten, Fulfillment, Tools, Abos. Zwanzig Portale, zwanzig Logins, zwanzig Stellen, an denen ein Beleg fehlen kann. Und genau diese fehlenden Belege sind es, die dir in der Betriebsprüfung später auf die Füße fallen. Nicht die große Strukturfrage, sondern der ganz normale Belegstapel, den keiner sauber geführt hat.

Wenn dieser Teil automatisiert läuft, sparst du nicht nur Stunden. Du reduzierst dein Risiko.

Und ja, natürlich gibt es die Sorge, dass KI menschliche Fähigkeiten ersetzt. Ich sehe das anders.

KI ersetzt keinen guten Kopf. Sie multipliziert ihn. In einer Betriebsprüfung entscheidet weiterhin Erfahrung und Fachurteil, kein Prompt. Aber alles, was davor liegt, kann heute Technik übernehmen. Und sie tut es rund um die Uhr, ohne schlechte Laune und ohne dass jemand sie motivieren muss.

Genau das ist der Punkt. Es gibt Aufgaben, bei denen es niemandem hilft, sie an Menschen zu hängen, die sie hassen. Die gehören in ein System. Und die Menschen gehören auf die Themen, bei denen Kopf, Haltung und Erfahrung wirklich einen Unterschied machen.

Wir nennen uns intern das gallische Dorf. Klein, laut und extrem schlagkräftig. Wir suchen unsere Leute nach Haltung aus, nicht nach Lebenslauf. Und wenn du solche Leute zusätzlich mit KI ausrüstest, wird das Ergebnis richtig gut.

Wir sind eine unternehmerisch und KI-getriebene Kanzlei und suchen uns unsere Mandanten bewusst aus. Wir arbeiten Hand in Hand, und das funktioniert nur mit den passenden Leuten auf beiden Seiten. Wenn du Lust auf moderne Steuerberatung hast, buch dir ein kostenloses Erstgespräch auf www.DHW-StB.de. Dann schauen wir gemeinsam, ob wir dir helfen können und ob wir zueinander passen.

Wer heute noch Belege sortiert, hat kein Zeitproblem. Er hat ein Systemproblem.

Was ist der eine Prozess in deinem Unternehmen, den du am liebsten nie wieder selbst anfassen würdest?

Zwei Töchter rennen im Urlaub in Berchtesgaden den Berg runter. Nur eine kommt unten an.Der Rest des Tages sah dann so a...
30/08/2026

Zwei Töchter rennen im Urlaub in Berchtesgaden den Berg runter. Nur eine kommt unten an.

Der Rest des Tages sah dann so aus: Krankenhaus, Röntgen, und die Ansage, dass das Röntgen nicht reicht. Wir brauchen ein MRT. Es ist Freitag, kurz nach zwölf.

Ich stehe auf dem Flur und telefoniere mich durch Kliniken und Radiologen. Absage nach Absage. Das Wochenende steht vor der Tür, meine Tochter sitzt daneben, und ich weiß nicht, was ich machen soll.

Dann kommt der behandelnde Arzt mit mir ins Gespräch. Er merkt schnell, dass ich Steuerberater bin, und schüttet mir sein Herz aus. Er hat selbst Ärger mit dem Finanzamt.

Ab dem Moment helfen wir uns gegenseitig.

Er schenkt meiner Tochter Plastikspritzen, Verbandszeug und Süßigkeiten zum Spielen. Und er greift zum Hörer und klärt in unter zwei Minuten, dass ich noch am selben Freitag einen MRT-Termin bekomme. Die Praxis hatte eigentlich schon geschlossen. Sie haben auf uns gewartet.

Warum ich das aufschreibe?

Ich liebe KI. Ich liebe jede Form von Automation. Wir haben unsere Kanzlei genau darauf gebaut: Schnittstellen zu Shop, Marktplatz und Payment, saubere Daten aus den Vorsystemen, OSS-Meldungen, die nicht jeden Monat von Hand zusammengeschraubt werden. Das soll auch so bleiben und noch viel weiter gehen.

Aber wenn du wirklich Probleme hast, willst du nicht in einer Warteschleife landen. Du willst auch keinen Termin in drei Wochen zugeschickt bekommen, freundlich formuliert und trotzdem herzlos.

Dann brauchst du einen Menschen, der etwas möglich macht.

Bei uns ist dieser Moment der Brief vom Finanzamt. Prüfungsanordnung. Kassennachschau ohne Vorwarnung. Hinzuschätzung im Raum. Umsatzsteuer in fünf EU-Ländern, die nicht zu dem passt, was der Marktplatz gemeldet hat.

Und der Druck nimmt zu. Der Aktionsplan gegen Steuer- und Finanzkriminalität, den Lars Klingbeil im Juli vorgestellt hat, setzt unter anderem auf ein Datenanalysezentrum, KI-gestützte Auswertungen und eine gezieltere Bundesbetriebsprüfung. Auffälligkeiten fallen schneller auf als früher. Das wird man Stück für Stück merken.

Wenn dann der Prüfer im Haus ist, hilft dir kein Tool. Da hilft jemand, der das Thema kennt, der die Zahlen erklären kann und der ans Telefon geht.

Genau deshalb spreche ich unsere großen Mandanten regelmäßig. Die haben mich sogar per WhatsApp Business an der kurzen Leine. Wenn mal was ist, will ich da sein können. Nicht in drei Wochen.

Und genau deshalb ist heute während der Fahrt meine Bewerbung an die EO rausgegangen, die Entrepreneurs' Organization. Ich habe lange überlegt, ob ich wieder einem Unternehmernetzwerk beitrete. Jahrelang war ich bei Stefan Merath, das war mega, aber die Jungs sind mir mittlerweile schlicht zu weit weg. Gestern habe ich wieder gelernt, wie viel Kontakte wert sind.

Je mehr KI kommt, desto wichtiger wird der Mensch.

Wir sind eine Kanzlei, die unternehmerisch denkt und KI einsetzt, wo sie etwas bringt. Wir suchen uns unsere Mandate bewusst aus, weil das Ganze nur Hand in Hand funktioniert. Wenn du Lust auf moderne Steuerberatung hast, buch dir ein kostenloses Erstgespräch auf www.DHW-StB.de. Dann schauen wir, ob wir dir helfen können und ob wir zueinander passen.

Meiner Tochter geht es übrigens gut.

Wie ist das bei dir: Bei welcher Sache willst du garantiert keinen Bot am anderen Ende haben?

„Nur Barzahlung."Ich sehe sofort den Film. Nicht den romantischen. Den anderen.Bevor wir uns auf E-Commerce spezialisier...
28/08/2026

„Nur Barzahlung."

Ich sehe sofort den Film. Nicht den romantischen. Den anderen.

Bevor wir uns auf E-Commerce spezialisiert haben, habe ich jahrelang Bargeldbetriebe betreut. Über das Kosmetikstudio meiner Frau bin ich bis heute nah genug dran.

Und es war immer dasselbe Spiel. Die Kassenführung wird aufwendiger als gedacht. Irgendwo ist was nicht sauber dokumentiert. Läuft trotzdem, denkt man. Bis die Prüfung kommt.

Dann hast du das Finanzamt komplett am Schlawickel. Dann gehst du von Hölzken auf Stöcksken und verbrennst eine absurde Menge Lebensenergie für ein Thema, bei dem du am Anfang dachtest, du sparst einfach nur Gebühren.

Ich verstehe die Rechnung ja. Ein paar hundert Euro Kartengebühren im Monat tun weh, wenn sowieso alles auf Kante genäht ist. Nur schauen die meisten auf die Prozente und nicht auf das, was eine unsaubere Barkasse später an Nerven, Zeit und Risiko kostet.

Girocard liegt je nach Tarif meist bei 0,2 bis 0,5 Prozent. Kreditkarte grob zwischen 0,85 und 2 Prozent. Bargeld kostet dich dafür anders: zählen, wechseln, zur Bank fahren, Kassenbericht schreiben, Differenzen suchen. Steht nur auf keiner Abrechnung.

Barzahlung wirkt wie Sparen. Meistens ist es die teuerste Form von Bequemlichkeit.

Eine sauber geführte digitale Kasse ist Verteidigung. Der Prüfer muss deinen Umsatz nachvollziehen können. Kann er das nicht, schätzt er. Und geschätzt wird nicht zu deinen Gunsten.

Falls du denkst, das betrifft dich als Online-Händler nicht: Seit dem 7. August liegt der Referentenentwurf zur Kassenpflicht vor. Ab 100.000 Euro Gesamtumsatz soll die offene Ladenkasse wegfallen, geplanter Start 2028. Maßgeblich soll der Gesamtumsatz sein, nicht der Barumsatz. Ein Shop mit L***rverkauf oder Messestand nebenbei wäre also drin.

Orga ist kein Bürokratiekram. Orga ist Selbstschutz.

Wie läuft das bei dir? Alles digital, oder gibt es noch eine Ecke, die auf Papier läuft?

Wenn du Lust auf Steuerberatung hast, die mitdenkt statt hinterherzurennen: Buch dir ein kostenloses Erstgespräch auf www.DHW-StB.de. Wir schauen, ob wir dir helfen können und ob wir zueinander passen.

Adresse

Im Lipperfeld 31
Oberhausen
46047

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 16:30
Dienstag 08:00 - 16:30
Mittwoch 08:00 - 16:30
Donnerstag 08:00 - 16:30
Freitag 08:00 - 13:30

Telefon

+4920898992222

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