abante Rechtsanwälte

abante Rechtsanwälte Wir bringen Vergaben voran.

🚀 abante Rechtsanwälte wächst weiter!Wir freuen uns, Professor Dr. Marc Gabriel in unserem Team begrüßen zu dürfen! Als ...
17/02/2025

🚀 abante Rechtsanwälte wächst weiter!

Wir freuen uns, Professor Dr. Marc Gabriel in unserem Team begrüßen zu dürfen! Als anerkannter Experte im Vergabe- und Gesundheitsrecht übernimmt er die Leitung unseres Berliner Büros.

Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Beratung hochregulierter Industrien – von Unternehmen und staatlichen Institutionen bis hin zu Regierungen – ist er eine der führenden Stimmen im öffentlichen Wirtschaftsrecht. Besonders in Großprojekten der Infrastruktur, Gesundheitswirtschaft und Verteidigung hat er durch fundierte Beratung und erfolgreiche Prozessvertretungen Maßstäbe gesetzt.

Seine fachliche Exzellenz zeigt sich nicht nur in seiner langjährigen Praxis, sondern auch in zahlreichen Fachpublikationen und renommierten Auszeichnungen.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

🔗 Mehr dazu in unserer Pressemitteilung: https://abante.de/hochkaraetiger-neuzugang-fuer-vergaberechtsboutique-abante/

07/06/2024

Vorsicht! Meinung 😉

➡️ Unterhalb der EU-Schwellenwerte ist der Vergaberechtsschutz disparat. Teilweise gibt es Unterschwellen-Vergabekammern. Teilweise gewährt die Rechtsaufsicht Rechtsschutz vor der Zuschlagserteilung. Teilweise kann man Prüfbehörden anrufen, die aber in der Regel erst nach dem Zuschlag tätig werden, die Zuschlagserteilung also nicht blockieren.

💶 Aufträge bis 100.000 Euro landen bisher beim Amtsgericht
Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch per einstweiliger Verfügung vorgegangen werden. In diesem (selten) vorkommenden Fall beurteilt sich bisher die sachliche Zuständigkeit (Amtsgericht oder Landgericht) nach dem Streitwert. Dazu muss man wissen, dass nur 5 % des Bruttoauftragswerts als Streitwert zugrunde gelegt werden. Bei Aufträgen im Wert bis zu 100.000 € brutto landet man also bisher beim Amtsgericht, es sei denn, es sind (höchst) ausnahmsweise die Verwaltungsgerichte oder die besonderen Verwaltungsgerichte zuständig. Wenn der Streitwert für die Amtsgericht auf 8.000 Euro erhöht wird, was ja geplant ist, dann sind es öffentliche Aufträge mit Werten bis zu 160.000 Euro brutto.

🛠 Geplante Änderungen zu Unterschwellenvergabesachen des Bundesjustizministeriums
Das hat das Bundesjustizministerium als Problem erkannt. In demselben Gesetzentwurf, der die sachliche Zuständigkeit der Amtsgerichte bis 8.000 Euro ausweitet, sollen Unterschwellenvergabesachen (und diesbezügliche Schadensersatzansprüche) den Landgerichten zugewiesen werden.

💡Ich finde: Ein guter Vorschlag! Zugleich auch nur ein erster Ansatz. Man sollte noch mehr über Zuständigkeitskonzentrationen nachdenken. Meine Ausführungen dazu finden Sie in diesem LinkedIn-Post zur Zuständigkeitskonzentration.

📲 Wer den Entwurf des Bundesjustizministeriums lesen möchte, googelt am besten „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte, zum Ausbau der Spezialisierung der Justiz in Zivilsachen sowie zur Änderung weiterer prozessualer Regelungen“.

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter unter https://abante.de/newsletter/ an und lassen Sie sich von uns über neu...
24/05/2024

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter unter https://abante.de/newsletter/ an und lassen Sie sich von uns über neuste Entwicklungen im Vergabe- und Vertragsrecht informieren.

Fünf Vorurteile über Rügen und warum man Vergaben auch mal vernünftig beanstanden sollte➡️ Als Bieter ist die Rüge ein p...
17/05/2024

Fünf Vorurteile über Rügen und warum man Vergaben auch mal vernünftig beanstanden sollte
➡️ Als Bieter ist die Rüge ein probates Mittel, um in einem Vergabeverfahren Ihre Rechte zu wahren.
🤔 Sie sehen eine Rüge eher negativ? Wir widerlegen in unserem Beitrag 5 gängige Vorurteile zum Rügen
⬇️💻💡

https://abante.de/fuenf-vorurteile-ueber-ruegen/

Was passiert eigentlich, wenn im Vergaberecht eventuelle Arbeitsfehlers eines Beamten dafür sorgen, dass die Fördermitte...
10/05/2024

Was passiert eigentlich, wenn im Vergaberecht eventuelle Arbeitsfehlers eines Beamten dafür sorgen, dass die Fördermittel zurückgefordert werden? Eine Entscheidung des OLG Brandenburg gibt Hinweise.

In diesem Beitrag geht es um das Urteil des Entscheidung des OLG Brandenburg vom 31.07.2008 - 5 U 176/06 zur Haftung von Beamten beim Zuwendungsbescheid-Widerruf

Die Förderung der "Ganz-und-richtig"-Einheimischen kennt Grenzen. Wer einen Bauplatz sucht, nach den Vorstellungen der K...
21/12/2023

Die Förderung der "Ganz-und-richtig"-Einheimischen kennt Grenzen. Wer einen Bauplatz sucht, nach den Vorstellungen der Kommune aber auf dem Gemeindegebiet nicht bloß als 6jähriger metallene Reifen mit einem Stock durch die Gassen getrieben, sondern im Zweifel auch Muttermilch getrunken haben muss, der sollte sich das hier anschauen. Irgendwie auch ein Vergabe- und Zuwendungsthema: https://zuwendungsrecht.abante.de/rechtswidrige-bauplatzvergabe-einheimischenmodell-verletzt-europarecht/

Ver­wal­tungs­ge­richt Sig­ma­rin­gen (7.Kammer), Urteil vom 17.10.2022 – Az.: VG 7 K 98/21 Leit­sät­ze Die Bau­platz­ver­ga­be­richt­li­nie einer Gemein­de ver­stößt gegen Euro­pa­recht, weil und sow­weit ein “Ein­hei­mi­schen­mo­dell” mit lang zurück­lie­gen­...

Vor zehn Jahren hat mich mal ein Berufsunfähigkeitsversicherer (der mich merklich als etwas pingelig empfunden hat, was ...
14/12/2023

Vor zehn Jahren hat mich mal ein Berufsunfähigkeitsversicherer (der mich merklich als etwas pingelig empfunden hat, was die Nebenforderung meiner Mandantschaft anging) mit der Anrede "Sehr geehrter Herr Dr. Zins" angeschrieben. Das hat mich zwar nicht versöhnlich gestimmt, aber für Gelächter in der Kanzlei gesorgt. Seitdem lässt mich das Thema Zinsen jedenfalls nicht mehr los🙂. Abhängig von der kann der Zins nach § 49a Abs. 3 VwVfG ganz schön reinschlagen. Wer eine Idee bekommen möchte, kann hier unsere Entscheidungsbesprechung lesen: https://zuwendungsrecht.abante.de/zinsen-bei-nicht-fristgerechter-foerdermittelverwendung/

Ver­wal­tungs­ge­richt Mag­de­burg 3. Kam­mer, Urteil vom 03.03.2023, Az.: 3 A 253/20 MD Amt­li­che Leit­sät­ze Hin­sicht­lich der Zins­hö­he nach § 49a Abs. 3 Satz 1 VwVfG bestehen kei­ne ver­fas­sungs­rechts­recht­li­chen Beden­ken. Die Zins­er­he­bung nach § 49a Abs....

Wenn der Zuwendungsgeber etwas sehen will, sollte man es ihm im Allgemeinen auch vorlegen. Aber was, wenn die Unterlage ...
07/12/2023

Wenn der Zuwendungsgeber etwas sehen will, sollte man es ihm im Allgemeinen auch vorlegen. Aber was, wenn die Unterlage schlicht nicht da ist? Spätestens dann sollte der Zuwendungsbescheid etwas genauer gelesen werden: https://zuwendungsrecht.abante.de/wenn-der-foerdermittelgeber-die-vollstaendigkeit-der-belegunterlagen-beanstandet/

Ver­wal­tungs­ge­richt Bre­men 5. Kam­mer, Urteil vom 25.05.2023, Az.: VG 5 K 290/22 Leit­sät­ze Ein För­der­pro­gramm muss klar defi­nie­ren, wel­che Unter­la­gen vom Antrag­stel­ler ver­langt wer­den. Sach­ver­halt Gegen­stand der Kla­ge ist der Wider­ruf einer Coro­na-...

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