28/08/2026
„Wohnzimmerkanzlei“ – wer kennt den Begriff noch?
Zu meiner Studienzeit war er jedenfalls nicht unbedingt positiv besetzt. Die Vorstellung, eine Kanzlei von zu Hause aus zu führen, wurde gerade von dem ein oder anderen Professor durchaus belächelt.
Eine „richtige“ Kanzlei hatte schließlich Kanzleiräume. Und Homeoffice? Nicht für die Anwaltschaft.
Heute sieht das anders aus.
Digitalisierung, elektronische Akten und Homeoffice haben die Art, wie wir als Anwälte arbeiten, grundlegend verändert. Arbeiten von zu Hause ist längst in der Anwaltschaft angekommen.
Und für mich persönlich ist es heute eine der schönsten Arbeitsformen, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren.
Heißt das, dass jeder für sich alleine arbeitet? Ganz im Gegenteil. Auch meine Mitarbeiter arbeiten aus dem Homeoffice. Wir arbeiten als Team – nur eben nicht am selben Ort.
Schon spannend, wie sich die Wahrnehmung innerhalb weniger Jahre verändert hat.
Kennt ihr den Begriff „Wohnzimmerkanzlei“ noch – und welchen Ruf hatte sie bei euch im Studium? 👇