02/10/2023
Am vergangenen Samstag fand zum Abschluss der diesjährigen Summer School zum Humanitären Völkerrecht des und der Fakultät in der in ein Symposium unter dem Titel "War Crimes as Challenges to International Humanitarian Law" statt. In meiner Doppelfunktion als Lehrbeauftragter an der Fakultät und Präsidiumsmitglied beim DRK habe ich Einleitung und Moderation der Veranstaltung gerne übernommen. Unsere Referenten haben das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Prof. Patrick Hugg von der College of Law hat anhand der gegenwärtigen Geschehnisse in der Ukraine und Bergkarabach die aktuelle Bedeutung des humanitären Völkerrechts hervorgehoben. Prof. Dr. Claas Friedrich Germelmann von der Leibniz Universität Hannover hat die - oftmals unterschätzte - Relevanz von Kriegsverbrechen gegen das kulturelle Erbe beleuchtet. Der Landeskonventionsbeauftragte des DRK Landesverbandes Niedersachsen, Dr. Alexander Götz, hat deutlich gemacht, dass es auch in den äußeren Beziehungen einer Wehrhaftigkeit bedarf, um eine regelbasierte Ordnung zu gewährleisten. Und schließlich hat Prof. von der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein - Westfalen herausgearbeitet, was sich aus den australischen Kriegsverbrechertribunalen nach dem 2. Weltkrieg lernen lässt, um eine effektive Verfolgung von Kriegsverbrechen sicherzustellen.
Unser Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und natürlich den Referenten. Ich freue mich, dass das DRK und die Juristische Fakultät ihre Kooperation fortsetzen und so auch künftig gemeinsam zur Verbreitung und Weiterentwicklung des Humanitären Völkerrechts beitragen wollen.