19/06/2025
„Niemand weiß genau, was ich tun werde“ – so zitierte der Spiegel kürzlich Donald Trump. Ein Satz, der die Unsicherheit transatlantischer Beziehungen auf den Punkt bringt.
Aktueller hätte das Thema unserer Abendveranstaltung „Märkte, Macht und Wandel“, die wir gemeinsam mit der Deutschen Atlantische Gesellschaft e.V. organisiert haben, also kaum sein können. Die Beziehung zu den USA steht nicht erst seit Trump unter Druck, aber seine Rückkehr verstärkt die Spannungen.
Als Wirtschaftskanzlei liegt unser Fokus dabei besonders auf der ökonomischen Perspektive. Wie passend, dass Prof. Dr. Stefan Fröhlichs aktuelles Buch "Märkte, Macht und Wandel" den Untertitel "Deutschlands geoökonomische Zeitenwende" trägt. Er beschreibt, wie wirtschaftliche Instrumente zur Durchsetzung politischer Interessen genutzt werden und welche Rolle Deutschland in dieser neuen Ordnung einnehmen kann.
Für weitere fachkundige Impulse sorgte Melanie Walter, niedersächsische Ministerin für Europa und regionale Landesentwicklung. Sie machte deutlich: Europa muss handlungsfähiger werden, wenn es geopolitisch bestehen will. Wie genau das aussehen kann, wurde intensiv diskutiert.
Wir haben uns sehr über die professionelle Moderation von Martin Brüning gefreut, die die vielseitige Diskussion großartig eingerahmt hat. Ebenso über das Grußwort vom Vizepräsidenten des Niedersächsischen Landtags, Marcus Bosse.
Wir danken natürlich auch Alptekin Kırcı sowie Johannes Lay von der Deutschen Atlantischen Gesellschaft für die hervorragende Zusammenarbeit.
Vielen Dank an alle Gäste für diesen erkenntnisreichen Abend!