Kanzlei Allaferdov

Kanzlei Allaferdov 🔹 Strafverteidiger
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29/05/2026

Anwalt bewertet 0/10

07/05/2026
30/04/2026

Wir sind zurück – und ja, hier war es eine Zeit lang still.
Nach einer längeren Pause starten wir wieder mit neuen Videos.

Ganz ehrlich: Es ist nicht immer leicht, alles unter einen Hut zu bekommen – den Alltag, die Arbeit mit unseren Mandanten und das Privatleben. Oft bewegt man sich im Kreis und versucht, überall sein Bestes zu geben. Die Balance zwischen all diesen Bereichen zu halten, ist manchmal einfach eine echte Herausforderung.

Gerade deshalb ist uns der Austausch mit euch wichtig. Wir möchten hier wieder präsenter sein, Einblicke geben und unser Wissen mit euch teilen.

Schön, dass ihr diesen Weg mit uns weitergeht. 💬

Unserem Mandanten wurde vorgeworfen, seine jüngste, mittlerweile volljährige Tochter im elterlichen Haushalt nach einem ...
06/03/2026

Unserem Mandanten wurde vorgeworfen, seine jüngste, mittlerweile volljährige Tochter im elterlichen Haushalt nach einem Streit geohrfeigt zu haben.

Nach einem vorausgegangenen Wortgefecht behauptete die Tochter, von ihrem Vater körperlich angegriffen worden zu sein. Er habe ihr zunächst die Kopfhörer vom Kopf gerissen und ihr sodann mit der flachen Hand gegen die linke Gesichtshälfte geschlagen.
Noch am selben Tag verließ die vermeintlich Geschädigte heimlich das Elternhaus und zog zu einem Bekannten, der selbst aus einem prekären sozialen Milieu stammt.

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Anzeigeerstatterin ihren Auszug bereits seit längerer Zeit geplant hatte, da die Eltern ihrer Beziehung zu einem neuen Freund aus Frankreich ablehnend gegenüberstanden. Die Geschichte der Tochter war frei erfunden.

Auf entsprechenden Antrag der Verteidigung wurde das Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft eingestellt.

Unserem Mandanten, seiner Ehefrau und seinem Sohn wurde vorgeworfen, den Anzeigeerstatter telefonisch sowie ĂĽber den Ins...
05/02/2026

Unserem Mandanten, seiner Ehefrau und seinem Sohn wurde vorgeworfen, den Anzeigeerstatter telefonisch sowie ĂĽber den Instagram-Messenger bedroht und beleidigt zu haben.
Aus dem vorgelegten Chatverlauf ergaben sich unter anderem massive beleidigende Äußerungen.

Nach Recherchen unserer Kanzlei stellte sich heraus, dass der betreffende Instagram-Account zum damaligen Zeitpunkt einer bislang unbekannten Frau gehörte.
Weitere Nachforschungen ergaben, dass der Anzeigeerstatter und die Accountinhaberin zum Zeitpunkt der behaupteten Tat frisch miteinander verheiratet waren.

Einige Zeit später wurde der Instagram-Account vollständig bereinigt, sämtliche vorhandenen Bilder wurden gelöscht und der Accountname geändert.

Auf Antrag der Verteidigung wurde das Verfahren gegen sämtliche Beschuldigte eingestellt.

Unserer Mandantin wurde vorgeworfen, aus der gemeinsamen Wohnung mit ihrem Ex-Partner zahlreiche Goldgegenstände im Gesa...
19/01/2026

Unserer Mandantin wurde vorgeworfen, aus der gemeinsamen Wohnung mit ihrem Ex-Partner zahlreiche Goldgegenstände im Gesamtwert von knapp 12.000 € entwendet zu haben.

Etwa zwei Monate nach der Trennung stellte der vermeintlich Geschädigte Strafantrag gegen unsere Mandantin und gab an, seine „Freundin“ habe ihm sämtliche Goldsachen weggenommen. Er behauptete dabei, die Parteien seien nicht verheiratet gewesen und er habe beabsichtigt, ihr die Gegenstände erst im Rahmen einer Hochzeitfeier zu schenken. Da es zu keiner Feierlichkeit gekommen sei, habe er die von ihm erworbenen Sachen behalten wollen.

Die Aufarbeitung dieses hochsensiblen Trennungssachverhalts stellte die Verteidigung zunächst vor erhebliche Herausforderungen. Erst in einem gemeinsamen Gespräch mit den Eltern der Beschuldigten stellte sich heraus, dass bereits eine Hochzeitsfeier stattgefunden hatte.

Im Rahmen der Auswertung des umfangreichen vorgelegten Foto- und Videomaterials konnte die Verteidigung zudem feststellen, dass der vermeintlich Geschädigte die Schenkung der betreffenden Gegenstände öffentlich und vor zahlreichen Zeugen präsentiert hatte.

Dem Antrag der Verteidigung auf Einstellung des Verfahrens wurde daraufhin entsprochen. Gegen den vermeintlich Geschädigten wurde inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen falscher Verdächtigung eingeleitet. Die hierfür erforderlichen Strafanträge hat die Verteidigung im Namen ihrer Mandantin gestellt.

Unserem Mandanten wurde vorgeworfen, als Arbeitgeber die Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung veruntreut zu haben. Er ...
05/01/2026

Unserem Mandanten wurde vorgeworfen, als Arbeitgeber die Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung veruntreut zu haben.

Er sei als Strohmann bzw. Vordermann für die mittlerweile insolvente GmbH von dem tatsächlichen und bereits geständigen Firmeninhaber bei der Gründung der GmbH gegen ein monatliches Entgelt eingesetzt worden.

Der tatsächliche Firmeninhaber habe die so gegründete GmbH in die wirtschaftliche Ruine getrieben, indem er hohe Bargeldentnahmen vom Geschäftskonto der Gesellschaft vorgenommen habe. Der entstandene wirtschaftliche Schaden habe sich schätzungsweise im oberen fünfstelligen Bereich bewegt.

Bei der LektĂĽre der Insolvenzakte fiel der Verteidigung im Zusammenhang mit der hiesigen Strafsache ein weiteres Aktenzeichen einer anderen Staatsanwaltschaft auf.
Auf eigenen Antrieb informierte sich die Verteidigung bei der anderen Staatsanwaltschaft ĂĽber den dortigen Sachverhalt und lieĂź sich die entsprechende Akte ĂĽbersenden.
Dabei stellte sich heraus, dass in derselben Sache in Vergangenheit bereits Ermittlungen durch eine andere Staatsanwaltschaft gefĂĽhrt worden waren. Das damalige Verfahren war gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt.

Die Verteidigung konnte unter Hinweis auf eine Doppelverfolgung erfolgreich die Einstellung des Verfahrens beantragen.

Ein weiteres Jahr geht zu Ende.Ein Jahr mit vielen Gesprächen, Verantwortung und Entscheidungen.Ich bin dankbar für das ...
30/12/2025

Ein weiteres Jahr geht zu Ende.
Ein Jahr mit vielen Gesprächen, Verantwortung und Entscheidungen.

Ich bin dankbar für das Vertrauen meiner Mandantinnen und Mandanten und für alle Begegnungen, die dieses Jahr geprägt haben. Erfolg entsteht nicht über Nacht – sondern durch konsequentes Dranbleiben, Weiterentwicklung und klare Ziele.

Dieses Jahr hat mich daran erinnert, wie entscheidend es ist, sich selbst immer wieder weiterzuentwickeln. Nicht, um mehr zu sein – sondern um besser zu werden. Für die eigene Haltung. Für die Qualität der Arbeit. Für die Menschen, die sich darauf verlassen.

Danke an alle, die diesen Weg begleitet haben.
Ich gehe mit Klarheit und Respekt vor dem Erreichten ins neue Jahr.

#2025

Unserem Mandanten wurde zur Last gelegt, gemeinsam mit bislang zwei weiteren unbekannten Tätern einen ehemaligen Arbeits...
18/12/2025

Unserem Mandanten wurde zur Last gelegt, gemeinsam mit bislang zwei weiteren unbekannten Tätern einen ehemaligen Arbeitskollegen überfallen zu haben.

Der Geschädigte meldete sich über den Polizeinotruf und berichtete von einem körperlichen Angriff durch drei Personen. Dabei habe man versucht, ihm sein Mobiltelefon zu entwenden.
Zunächst habe ihn eine Person in ein Gespräch verwickelt und nach dem Weg zum Bahnhof gefragt.
Um das Gespräch fortzuführen, habe diese Person ihn um eine Zigarette gebeten.
Währenddessen habe der zu diesem Zeitpunkt nichtsahnende Geschädigte plötzlich einen Schlag mit einem Gegenstand auf den Hinterkopf von einer weiteren Person erhalten.
Der Geschädigte, der körperlich deutlich überlegen gewesen sei, habe daraufhin begonnen, sich zu wehren. Während des Gerangels habe einer der Täter versucht, ihm das Mobiltelefon zu entreißen, was jedoch misslungen sei.
Als der Geschädigte zunehmend die Oberhand gewonnen habe, seien die Angreifer geflüchtet.

Der Geschädigte konnte keinen der Angreifer wiedererkennen, gab jedoch an, unser Mandant habe ihn in der Vergangenheit über einen längeren Zeitraum bedroht. Die Auswertung der Funkzellendaten verlief für unseren Mandanten negativ.

Die Verteidigung konnte erfolgreich den fehlenden Nachweis der Täterschaft des Mandanten rügen. Weder eine Täterschaft noch eine konkrete Tathandlung konnte unserem Mandanten nachgewiesen werden, sodass ein hinreichender Tatverdacht nicht begründet werden konnte.

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