Strafverteidiger Jacqueline Ahmadi Fachanwalt Strafrecht und Verkehrsrecht

Strafverteidiger Jacqueline Ahmadi Fachanwalt Strafrecht und Verkehrsrecht Strafverteidigerin Jacqueline Ahmadi Fachanwältin für Strafrecht & Verkehrsrecht, Hamburg

Seit 2 Ich bin Fachanwältin für Strafrecht und Verkehrsrecht. B.

Seit Anfang 2008 bin ich als Strafverteidigerin und Rechtsanwältin bundesweit tätig. Als Spezialistin für Verkehrsstrafrecht, Bußgeldverfahren und Verkehrsunfallrecht verfüge ich über besondere Kenntnisse in folgenden Rechtsgebieten des Verkehrsrechts wie z. Verkehrsunfall, Schadensersatz, Schmerzensgeld, Bußgeld, Führerschein, Fahrverbot, MPU, Entziehung der Fahrerlaubnis, Ausländischer Führersch

ein, EU-Führerschein, Unfallflucht/Fahrerflucht/unerlaubtes Entfernen vom Unfallort § § 142 StGB, Fahren ohne Fahrerlaubnis § 21 StVG, Nötigung 240 StGB, Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr / Trunkenheit im Verkehr § 316 StGB, Gefährdung des Straßenverkehrs § 315 c StGB, fahrlässige Körperverletzung, fahrlässige Tötung, etc. Zudem bin ich seit Beginn meines Studiums im Jahr 1997 auf das Strafrecht besonders spezialisiert. Ich bin Strafverteidigerin aus leidenschaftlicher Überzeugung. Die Strafverteidigung ist intelligentes Kämpfen mit Taktik, Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und Lebenserfahrung. Es ist meine Berufung die Rechte meiner Mandanten vor staatlichen Zugriffen effektiv bestmöglich zu schützen. Meine Tätigkeit als Strafverteidigerin und Fachanwältin für Strafrecht umfasst das klassische Strafrecht wie z.B. Diebstahl § 242 StGB, Raub § 249 StGB, Tötungsdelikte § 211, § 212 StGB, Köperverletzung § 223, § 224 StGB, Betrug § 263 StGB, Nötigung 240 StGB, Erpressung 253 StGB, Brandstiftungsdelikte § 306ff. StGB, alle Arten von Verkehrsdelikten über das Jugendstrafrecht, Betäubungsmittelstrafrecht, Kapitalstrafrecht (z.B. Mord, Totschlag) bis hin zum Wirtschaftsstrafrecht und Steuerstrafrecht sowie politischen Strafverfahren und Betäubungsmittelrecht. Besonders gern verteidige ich Mandanten im Jugendstrafverfahren und Nebenklagverfahren als Opfer einer Straftat. Die Interessensvertretung von Jugendlichen und Heranwachsenden sowie Verletzten einer Straftat im Nebenklagverfahren ist für mich Herzenssache. Impressum: http://www.rechtsanwaeltin-ahmadi.de/impressum.php

06/08/2026

Heute auf meiner Muttersprache 🥰

Mich erreichen sehr viele verunsicherte Menschen aus Afghanistan, die große Angst haben, aus Deutschland abgeschoben zu werden.

Viele Menschen wenden sich mit unterschiedlichen rechtlichen Problemen an mich. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich leider nicht alle Anfragen und Mandate übernehmen kann. Als Fachanwältin für Strafrecht und Verkehrsrecht bin ich auf diese Rechtsgebiete sowie auf die Vertretung von Opfern schwerer Straftaten spezialisiert.

Was Abschiebungen nach Afghanistan betrifft, ist die Entwicklung besorgniserregend. Die Bundesregierung führt Gespräche mit den Taliban. Nach den bisherigen Ankündigungen sollen zunächst rechtskräftig verurteilte Personen, die schwere Straftaten begangen haben, nach Afghanistan abgeschoben werden. Gleichzeitig ist geplant, künftig auch weitere ausreisepflichtige Personen abzuschieben.

Ich rate deshalb allen Menschen aus Afghanistan, Ruhe zu bewahren, Konflikte möglichst zu vermeiden und sich unbedingt an die Gesetze zu halten. Sollte Ihnen dennoch eine Straftat vorgeworfen werden, wenden Sie sich unverzüglich an einen Fachanwalt für Strafrecht.

Vielen ist nicht bewusst, dass Polizei und Strafverfolgungsbehörden Informationen über ein laufendes Strafverfahren regelmäßig an die Ausländerbehörde weitergeben. Ein Strafverfahren kann daher erhebliche Folgen für die Verlängerung des Aufenthaltstitels, die Erteilung eines besseren Aufenthaltsstatus oder ein Einbürgerungsverfahren haben.

Solange ein Strafverfahren läuft, werden aufenthaltsrechtliche oder einbürgerungsrechtliche Entscheidungen häufig zurückgestellt. Statt einer längerfristigen Aufenthaltserlaubnis wird unter Umständen lediglich eine Fiktionsbescheinigung erteilt. Auch ein Einbürgerungsantrag wird oftmals nicht abschließend bearbeitet, bevor das Strafverfahren beendet ist.

Eine frühzeitige und kompetente Strafverteidigung ist besonders wichtig. Ziel ist eine Einstellung des Verfahren oder zumindest ein möglichst günstiges Ergebnis, damit die Folgen für Aufenthalt und Einbürgerung gering bleiben.

11/04/2026

Herr Krüger absolviert derzeit ein einmonatiges Praktikum in unserer Kanzlei im Rahmen seines Jurastudiums. Im Anschluss an sein Praktikum wird er bei uns als studentischer Mitarbeiter arbeiten.

Ich habe ihm die Aufgabe übertragen, sein bisheriges Wissen bei uns strukturiert und anschaulich aufzubereiten, um zukünftigen studentischen Mitarbeiter:innen einen praxisnahen Einstieg in unsere Tätigkeitsschwerpunkte zu ermöglichen.

Ich bin Jaqueline Ahmadi, Fachanwältin für Strafrecht und Verkehrsrecht, und seit über 18 Jahren bundesweit als Rechtsanwältin und Strafverteidigerin tätig. Der Schwerpunkt unserer Kanzlei liegt im Strafrecht, Verkehrsrecht sowie im Opferrecht.

Herr Krüger hat seine Inhalte sehr strukturiert präsentiert.
Im anschließenden Austausch konnten sowohl er als auch Frau Marques, unsere langjährige studentische Mitarbeiterin, ihre Fragen einbringen, die ich im Anschluss aufgegriffen und gemeinsam mit ihnen vertieft habe.

Seit vielen Jahren bilde ich Rechtsreferendar:innen sowie Rechtsanwält:innen aus. Viele von ihnen sind heute erfolgreich in der Anwaltschaft, in der Politik oder in Behörden und anderen Berufsfeldern tätig.

Unser Anspruch ist es, dass unsere Mitarbeiter:innen auf fachlich höchstem Niveau arbeiten, Verantwortung übernehmen und sich konsequent für rechtsstaatliche Prinzipien einsetzen.
Wir bieten in äußerst seltenen Fällen einen Praktikumsplatz für Jurastudierende an. Unsere Fachanwaltskanzlei ist besonders auf die Ausbildung von Rechtsreferendar:innen spezialisiert. Deshalb nehmen wir gerne Ihre Bewerbung per E-Mail [email protected] entgegen.




29/03/2026

Wenn wir einem Menschen begegnen, versucht unser Gehirn, ihn sofort einzuordnen und zu bewerten. Wir sehen ihn durch unsere eigene „Brille“ – geprägt von Erfahrungen, Medien und gesellschaftlichen Narrativen. Doch Menschen sind viel komplexer, als es diese einfachen „Schubladen“ erfassen können. Ich mag es nicht, wenn Menschen in gut und böse eingeteilt werden.

Ich erlebe das in meinem eigenen Beruf sehr deutlich:

Ich bin seit 18 Jahren sowohl als Strafverteidigerin als auch als Opferanwältin tätig.

Als Opferanwältin werde ich oft als „die Gute“ wahrgenommen – als jemand, der schützt und unterstützt.

Als Strafverteidigerin hingegen begegnet man mir nicht selten mit Skepsis oder sogar Feindseligkeit – oft werde ich als „Täteranwältin“ bezeichnet. Nicht selten folgt dann die Frage, wie ich als Frau diesen Beruf überhaupt ausüben könne – ich sähe doch so nett und zart aus.

Doch genau das ist ein klassisches Framing. Ein Narrativ, das vereinfacht – aber der Realität nicht gerecht wird.

Denn ich bin in beiden Rollen derselbe Mensch, dieselbe Frau – mit besonderer Spezialisierung im Strafrecht – die mit derselben Leidenschaft und Überzeugung für rechtsstaatliche Prinzipien einsteht.

Beide Rollen sind unverzichtbar für einen funktionierenden Rechtsstaat. In einem Strafverfahren geht es nicht um Gut und Böse, sondern um Fairness, um rechtsstaatliche Prinzipien und vor allem um die Wahrung der Unschuldsvermutung.

Eine Gesellschaft ohne Strafverteidigung wäre keine gerechte Gesellschaft. Denn ohne Verteidigung gibt es kein faires Verfahren.

Ich verteidige nicht die Schuld.
Ich verteidige die Rechte.

Ich verteidige die Würde des Menschen.

Und genau darin liegt der Kern eines Rechtsstaats: dass jeder Mensch – unabhängig davon, durch welche „Brille“ er betrachtet wird – Anspruch auf ein faires Verfahren und den Schutz seiner Grundrechte hat.









19/03/2026

Gute Strafverteidigung ist kein Zufall.

Sie ist das Ergebnis von Erfahrung, Spezialisierung und konsequenter Weiterbildung – seit über 18 Jahren bin ich im Strafrecht tätig, bilde mich regelmäßig weit über das Pflichtmaß hinaus fort und stehe im engen fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.

Gerade im Strafrecht zählen Präzision, Durchsetzungsstärke und ein klares Verständnis für die Rechte der Mandanten.

Zuletzt war ich erneut auf dem Strafverteidigertag – diesmal in Köln. Eine Veranstaltung, die mich fachlich weiterbringt und zugleich den persönlichen und kollegialen Austausch stärkt.

Was sich verändert hat: Immer häufiger berichten Mandanten, dass sie über Google oder sogar über ChatGPT auf mich aufmerksam geworden sind. Das zeigt, wie stark die Digitalisierung auch die Anwaltswahl beeinflusst.

Wie diese Algorithmen im Detail funktionieren, bleibt oft unklar. Umso wichtiger ist für mich eines: konstant hochwertige, verantwortungsvolle Arbeit zu leisten.

Denn am Ende gilt – Empathie, Fachkompetenz und Vertrauen machen den Unterschied.

Ich danke meiner Mandantin, die sich im Anschluss bereit erklärt hat, dass ich dieses kurze Video aufnehmen und veröffentlichen darf.








09/11/2025

Ich saß heute im Amtsgericht vor dem Sitzungssaal und wartete auf meinen Mandanten, der einen Hauptverhandlungstermin hatte. Während im Saal noch eine andere Verhandlung lief, setzte sich ein junger Mann neben mich. Er wirkte nervös und sprach mich an, ob ich Anwältin sei. Ich bejahte das, und er erzählte mir, dass er als Zeuge in dem Termin vor uns geladen war und überhaupt nicht wusste, wie er sich verhalten soll.

Da er sichtlich aufgeregt war und zum ersten Mal vor Gericht stand, bot ich ihm an, ihn kurz zu beraten – mit seiner Zustimmung ließ ich dabei die Kamera mitlaufen. Ich habe das gemacht, weil ich immer wieder gefragt werde, wie man sich als Zeuge vor Gericht richtig verhält.

Ich weiß, die Aufnahme ist nicht perfekt, das Licht war Katastrophe und es war sehr laut – aber wichtig ist, dass der Inhalt stimmt.

Mir geht es in erster Linie darum, dass meine Ausführungen vielen Zeugen helfen, ihre Aufgabe vor Gericht mit der erforderlichen Ernsthaftigkeit wahrzunehmen. Zeugen spielen vor Gericht eine sehr wichtige Rolle. Viele Verfahren stehen und fallen mit der Glaubwürdigkeit und dem Engagement der Zeugen. Wenn Zeugen ihre Aufgabe nicht ernsthaft wahrnehmen, kann das dazu führen, dass Gerechtigkeit verfehlt wird.

Mit diesem Video möchte ich dazu beitragen, dass mehr Menschen verstehen, wie wichtig ihre Aussage ist – und dass sie den Mut haben, vor Gericht die Wahrheit zu sagen. Denn jeder von uns kann einmal in eine Situation geraten, in der wir selbst auf die Aussage eines Zeugen angewiesen sind.

Leider erlebe ich oft, dass viele lieber wegsehen, weil sie keine Zeit, keine Nerven oder keine Lust haben, vor Gericht zu erscheinen. Ich hoffe, dass mein Video genau diese Angst nimmt und viele motiviert, diese wichtige Erfahrung zu machen und Verantwortung in der Gesell zu übernehmen.









15/08/2025

Die Taliban sind mitten unter uns – nein, das ist kein Spaß und kein Witz, und mir ist auch nicht zum Witze machen zumute. Es ist eine Tatsache: Ja, die Taliban sind unter uns, offiziell mit Genehmigung der Bundesregierung.Hinter verschlossenen Türen hat die Bundesregierung mit den Taliban über die Abschiebung rechtskräftig verurteilter afghanischer Straftäter verhandelt. Ohne die Zustimmung der Taliban wäre eine Rückführung nach Afghanistan nicht möglich gewesen. Diese Zustimmung haben sich die Taliban teuer bezahlen lassen – indem ihnen die Bundesregierung offiziell die afghanische Botschaft in Berlin und das afghanische Konsulat in Bonn überlassen hat. Damit wurde dieser terroristischen Vereinigung indirekt Legitimität verliehen. Sie genießen also diplomatische Immunität in Deutschland.Heute feiern die Taliban zum vierten Mal ihren Sieg über grundlegende Menschenwerte – über Menschenrechte, Feminismus und Frauenrechte. Das ist eine Ohrfeige für alle Menschen, insbesondere für Frauen, die sich seit Jahren für freiheitliche Rechte und demokratische Rechtsstaatlichkeit einsetzen und dafür kämpfen, dass die Taliban nicht als Staat anerkannt werden. Die Gewährung diplomatischer Immunität sowie die Überlassung von Botschaft und Konsulat sind nichts anderes als eine indirekte Anerkennung der Taliban und verschaffen ihnen mitten im Herzen Berlins – und damit Europas – Macht und Kontrolle.Zeigen Sie Solidarität mit den Frauen Afghanistans und dulden Sie nicht, dass dieser Terrorgruppe in irgendeiner Form Anerkennung zuteilwird.

Strafverteidigung heute? Dafür braucht man Superkräfte.Die Erwartungen an Strafverteidigerinnen sind hoch: souverän, kom...
10/05/2025

Strafverteidigung heute? Dafür braucht man Superkräfte.

Die Erwartungen an Strafverteidigerinnen sind hoch: souverän, kompetent, unermüdlich – am besten alles auf einmal. Doch die Realität ist härter. Es ist ein täglicher Kampf gegen Vorverurteilung, gegen ein überfordertes System und gegen die Macht der öffentlichen Meinung.

Die Staatsanwaltschaft versteht sich zwar als „objektivste Behörde der Welt“ – doch in der Praxis sieht es häufig anders aus. Hat erst einmal sie Anklage erhoben, geht es selten um Wahrheit oder Zweifel. Es geht ums Gewinnen. Entscheidungen fallen oft nicht unabhängig, sondern nach Rücksprache mit Vorgesetzten. Und selbst bei Freispruch oder mildem Urteil: Der Druck bleibt. Revision. Berufung. Nächste Instanz.

Als Strafverteidigerin stehe ich inmitten dieses Spannungsfelds – mit Robe statt Umhang, aber mit derselben Entschlossenheit, wie sie jede Superheldin brauchen würde. Denn es geht nicht nur um Paragrafen. Es geht um Menschen und ihre Schicksale. Sie haben Angst. Viele befinden sich in einer Lebenskrise. Das Leid ist real. Es geht nicht selten um ihre Freiheit, um ihre Existenz, ihr Vermögen und ihren guten Ruf. Was früher mit einem Bußgeld oder Geldauflage endete, führt heute schnell zu einem Strafverfahren mit weitreichenden Konsequenzen. Besonders im Straßenverkehr, wo schon kleine Fehler den Führerschein kosten können. Und bei Menschen mit Migrationshintergrund steht oft noch mehr auf dem Spiel: der Aufenthaltsstatus, der Arbeitserlaubnis, die Einbürgerung, das ganze Leben in Deutschland.

Deshalb braucht dieser Beruf mehr als juristisches Wissen. Er braucht Empathie, Klarheit und Standhaftigkeit. Denn wir vergessen oft, worum es im Strafverfahren eigentlich geht: Nicht um maximale Bestrafung, sondern um faire Verfahren. Doch die Realität sieht oft anders aus. Der Ruf nach härteren Strafen wird lauter. Die Neutralität von Justizakteuren gerät unter Druck. Bilder entstehen, bevor ein Wort gesagt wurde. In solchen Momenten wünscht man sich manchmal eine objektive Instanz – eine künstliche Intelligenz, die nur nach Recht und Gesetz entscheidet, unbeeinflusst von Meinungen, Medien und Emotionen.

Strafverteidigung heißt: Jeden Tag kämpfen: Für Gerechtigkeit, für Rechtsstaatlichkeit und für Menschlichkeit

Das ist keine Heldengeschichte. Das ist mein Alltag. Und ja – dafür braucht man Superkräfte

Denn mal ehrlich: Geht es im Strafprozess wirklich immer um Aufklärung und Gerechtigkeit – oder manchmal einfach nur um ein Urteil, das der Staatsanwaltschaft und dem Gericht „passt“?
Was denkt ihr?










Strafverteidigung heute? Dafür braucht man Superkräfte.

Die Erwartungen an Strafverteidigerinnen sind hoch: souverän, kompetent, unermüdlich – am besten alles auf einmal. Doch die Realität ist härter. Es ist ein täglicher Kampf gegen Vorverurteilung, gegen ein überfordertes System und gegen die Macht der öffentlichen Meinung.

Die Staatsanwaltschaft versteht sich zwar als „objektivste Behörde der Welt“ – doch in der Praxis sieht es häufig anders aus. Hat erst einmal sie Anklage erhoben, geht es selten um Wahrheit oder Zweifel. Es geht ums Gewinnen. Entscheidungen fallen oft nicht unabhängig, sondern nach Rücksprache mit Vorgesetzten. Und selbst bei Freispruch oder mildem Urteil: Der Druck bleibt. Revision. Berufung. Nächste Instanz.

Als Strafverteidigerin stehe ich inmitten dieses Spannungsfelds – mit Robe statt Umhang, aber mit derselben Entschlossenheit, wie sie jede Superheldin brauchen würde. Denn es geht nicht nur um Paragrafen. Es geht um Menschen und ihre Schicksale. Sie haben Angst. Viele befinden sich in einer Lebenskrise. Das Leid ist real. Es geht nicht selten um ihre Freiheit, um ihre Existenz, ihr Vermögen und ihren guten Ruf. Was früher mit einem Bußgeld oder Geldauflage endete, führt heute schnell zu einem Strafverfahren mit weitreichenden Konsequenzen. Besonders im Straßenverkehr, wo schon kleine Fehler den Führerschein kosten können. Und bei Menschen mit Migrationshintergrund steht oft noch mehr auf dem Spiel: der Aufenthaltsstatus, der Arbeitserlaubnis, die Einbürgerung, das ganze Leben in Deutschland.

Und wir vergessen oft: Jeder kann in die Fänge der Justiz geraten. Ein einziger Fehler, ein unbedachtes Verhalten, eine falsche Beschuldigung – und plötzlich steht man vor Gericht. Das kann jeden treffen. Deshalb braucht dieser Beruf mehr als juristisches Wissen. Er braucht Empathie, Klarheit und Standhaftigkeit. Denn wir vergessen oft, worum es im Strafverfahren eigentlich geht: Nicht um maximale Bestrafung, sondern um faire Verfahren. Doch die Realität sieht oft anders aus. Der Ruf nach härteren Strafen wird lauter. Die Neutralität von Justizakteuren gerät unter Druck. Bilder entstehen, bevor ein Wort gesagt wurde. In solchen Momenten wünscht man sich manchmal eine objektive Instanz – eine künstliche Intelligenz, die nur nach Recht und Gesetz entscheidet, unbeeinflusst von Meinungen, Medien und Emotionen.

Strafverteidigung heißt: Jeden Tag kämpfen: Für Gerechtigkeit, für Rechtsstaatlichkeit und für Menschlichkeit

Das ist keine Heldengeschichte. Das ist mein Alltag. Und ja – dafür braucht man Superkräfte

Denn mal ehrlich: Geht es im Strafprozess wirklich immer um Aufklärung und Gerechtigkeit – oder manchmal einfach nur um ein Urteil, das der Staatsanwaltschaft und dem Gericht „passt“?
Was denkt ihr?










05/04/2025

Vom Nichts zur Expertin. Vom Flüchtlingskind zur Strafverteidigerin.Mit 17 kam ich aus Afghanistan nach Deutschland – ohne ein Wort Deutsch zu sprechen.Nur wenige Jahre später habe ich mein Abitur am Wirtschaftsgymnasium absolviert, mein Jurastudium in nur acht Semestern mit dem Freischuss bestanden und das zweite Staatsexamen mit meiner kleinen Tochter im Arm durchgezogen.Bereits seit meinem ersten Jura-Praktikum bei der Kanzlei Wahdat & Koppitz habe ich regelmäßig in renommierten Rechtsanwaltskanzleien gearbeitet – von 1999 bis 2010. Diese intensive Praxiserfahrung hat meine juristische Ausbildung entscheidend geprägt.Ich komme aus einfachen Verhältnissen – Geld war immer knapp, aber mein Wille war stärker.Heute – mit 17 Jahren Berufserfahrung – bin ich Fachanwältin für Strafrecht und Verkehrsrecht und arbeite bundesweit als Expertin auch im Opferrecht, in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Opferschutzorganisationen.Die Gerichte sind für viele Menschen Räume der Ohnmacht. Dort zu stehen – inmitten eines oft unnahbaren Systems – und sich für jene einzusetzen, die ganz unten stehen, die oft übersehen oder aufgegeben werden, das erfordert Kraft, Mut und eine klare innere Haltung.Genau deshalb bin ich heute die Strafverteidigerin, die Sie brauchen:Empathisch. Stark. Klug. Klar.Ich weiß, wie es ist, sich durchzukämpfen.Ich führe Menschen – mit Klarheit, mit Herz und mit dem tiefen Wissen, dass jedes rechtliche Problem seine optimale Lösung in sich trägt. Man muss sie nur erkennen – und mutig dafür kämpfen.Das Video ist im Rahmen des Goldprogramms von Hermann Scherer entstanden – als Teil eines professionellen Interview-Formats, das mich als Expertin sichtbar machen sollte.

05/04/2025

Autofahrer, aufgepasst!Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Blitzermarathon – und das gleich zweimal! Jeweils eine ganze Woche lang wird europaweit kontrolliert – in über 20 Ländern.Ich bin Jaqueline Ahmadi, Fachanwältin für Strafrecht und Verkehrsrecht.Ich komme ursprünglich aus Afghanistan und bin seit 17 Jahren als Anwältin tätig.Auf meinem Kanal bekommst du authentische Einblicke in meinen Alltag als Strafverteidigerin – mit wertvollen Tipps zu Strafrecht, Verkehrsrecht, Opferrechten, Menschenrechten und Themen, die besonders Menschen mit Migrationsgeschichte betreffen.Ich bin Anwältin geworden, nicht nur um Geld zu verdienen, sondern um etwas zu bewegen.Ich will mich nicht beklagen – ich suche nach Lösungen.Mit meinen Beiträgen versuche ich, Brücken zu bauen: zwischen Recht und Alltag, zwischen verschiedenen Lebensrealitäten.Jetzt zum Wesentlichen:Die erste Kontrollwoche findet vom 7. bis 13. April statt – mit dem europaweiten Höhepunkt am 9. April.Die zweite Aktionswoche folgt vom 4. bis 10. August 2025.Begründet wird die Aktion mit dem Hinweis, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor zu den häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle gehört.Kritiker bezweifeln allerdings, dass der Blitzermarathon nachhaltige Wirkung zeigt – zu punktuell, zu vorhersehbar.Mein Rat: Tempo runter, klaren Kopf behalten – und gerne hierbleiben für mehr rechtliche Orientierung mit Haltung.

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Landwehr 25
Hamburg
22087

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