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Ein Ehevertrag klingt nach Kanzlei, Notar und Papierkram. Dabei leben die allermeisten Ehepaare in Deutschland längst na...
07/10/2026

Ein Ehevertrag klingt nach Kanzlei, Notar und Papierkram. Dabei leben die allermeisten Ehepaare in Deutschland längst nach festen Regeln – nur eben, ohne je etwas unterschrieben zu haben.

Der Grund heißt Zugewinngemeinschaft. Das ist der gesetzliche Güterstand, in dem Sie automatisch leben, sobald Sie heiraten und nichts anderes vereinbaren. Vereinfacht gesagt: Was jeder in die Ehe mitbringt, bleibt getrennt. Was während der Ehe an Vermögen dazukommt, wird bei einer Scheidung ausgeglichen – der sogenannte Zugewinnausgleich.

Für viele Paare ist das völlig in Ordnung. Aber nicht für alle. Wer ein Unternehmen führt, eine Immobilie besitzt, deutlich unterschiedliche Vermögen mitbringt oder beruflich zurücksteckt, um sich um die Familie zu kümmern, fährt mit einer individuellen Regelung oft besser. Genau dafür gibt es den Ehevertrag – nicht als Misstrauensvotum, sondern als bewusste Entscheidung, wie es im Ernstfall laufen soll.

Bei Eisenmann-Kohl in Flörsheim erklären wir verständlich, welcher Güterstand zu Ihrer Lebenssituation passt – und was der gesetzliche Standard für Sie konkret bedeutet.

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Das Gespräch klingt erstmal fast freundlich: „Wir trennen uns im Guten, hier ist ein Aufhebungsvertrag, unterschreiben S...
30/09/2026

Das Gespräch klingt erstmal fast freundlich: „Wir trennen uns im Guten, hier ist ein Aufhebungsvertrag, unterschreiben Sie einfach." Manche fühlen sich sogar geschmeichelt. Und genau da liegt die Gefahr.

Denn ein Aufhebungsvertrag ist keine Kündigung. Sie beenden Ihr Arbeitsverhältnis freiwillig und einvernehmlich – und geben damit einiges aus der Hand. Der wohl wichtigste Punkt, den viele übersehen: Beim Arbeitslosengeld kann eine Sperrzeit von bis zu zwölf Wochen drohen, weil Sie an der Beendigung „mitgewirkt" haben. Aus einem netten Angebot wird so schnell ein finanzielles Loch.

Das heißt nicht, dass ein Aufhebungsvertrag immer schlecht ist. Manchmal ist er sogar die bessere Lösung – etwa mit einer fairen Abfindung oder wenn ohnehin ein neuer Job wartet. Aber: Man sollte wissen, was man unterschreibt, bevor man es tut. Und vor allem nicht unter Druck sofort zusagen.

In der Kanzlei Eisenmann-Kohl prüft Rechtsanwältin Lara Kohl, ob der Vertrag fair ist, was drin sein sollte – und ob sich für Sie mehr herausholen lässt, als zunächst auf dem Tisch liegt.

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Eine Abmahnung vom Arbeitgeber ist erstmal ein Schreck. Viele reagieren dann falsch: Sie unterschreiben vorschnell eine ...
23/09/2026

Eine Abmahnung vom Arbeitgeber ist erstmal ein Schreck. Viele reagieren dann falsch: Sie unterschreiben vorschnell eine „Kenntnisnahme", schreiben im Affekt eine wütende Gegendarstellung – oder ignorieren das Ganze in der Hoffnung, dass sich das schon erledigt. Alle drei Wege können teuer werden.

Denn eine Abmahnung ist kein netter Hinweis, sondern oft der erste Schritt in Richtung Kündigung. Sie soll ein bestimmtes Verhalten rügen und für den Fall der Wiederholung Konsequenzen ankündigen. Wer sie unwidersprochen im Personalakte-Ordner liegen lässt, dem kann sie später vorgehalten werden.

Wichtig ist: Eine Abmahnung muss konkret sein. Pauschale Vorwürfe wie „schlechte Arbeitshaltung" reichen meist nicht. Der Vorfall muss genau benannt sein – Datum, Situation, was konkret falsch gewesen sein soll. Ist sie unberechtigt oder zu unbestimmt, haben Sie unter Umständen Anspruch darauf, dass sie aus der Personalakte entfernt wird.

Deshalb gilt: Nicht sofort unterschreiben, nicht im Ärger antworten – erst prüfen lassen. In der Kanzlei Eisenmann-Kohl schaut Rechtsanwältin Lara Kohl, ob die Abmahnung überhaupt haltbar ist und welche Reaktion für Sie sinnvoll ist.

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Zweite Ehe, Kinder aus beiden Beziehungen, vielleicht ein gemeinsames Kind dazu – die moderne Familie ist bunt. Beim The...
16/09/2026

Zweite Ehe, Kinder aus beiden Beziehungen, vielleicht ein gemeinsames Kind dazu – die moderne Familie ist bunt. Beim Thema Erbe wird genau das aber schnell kompliziert. Und viele gehen von etwas aus, das rechtlich schlicht nicht stimmt.

Der häufigste Irrtum: „Mein Stiefkind erbt automatisch mit." Tut es nicht. Nach der gesetzlichen Erbfolge erben nur leibliche und adoptierte Kinder – Stiefkinder gehen ohne Testament leer aus, egal wie eng die Beziehung ist. Umgekehrt kann es passieren, dass Ihr Vermögen über Umwege genau dort landet, wo Sie es nie hinhaben wollten.

Gerade in Patchwork-Konstellationen entscheidet also nicht das Bauchgefühl, sondern das, was schriftlich geregelt ist. Wer soll wirklich bedacht werden? Wie wird der neue Partner abgesichert, ohne die eigenen Kinder zu benachteiligen? Und wie verhindert man Streit zwischen zwei Familienseiten?

Bei Eisenmann-Kohl in Flörsheim sortieren wir genau diese Fragen – mit klarem Blick und dem Feingefühl, das solche Familiensituationen brauchen.

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„Ich möchte das Haus schon jetzt an die Kinder übertragen – aber solange ich lebe, will ich natürlich drin wohnen bleibe...
09/09/2026

„Ich möchte das Haus schon jetzt an die Kinder übertragen – aber solange ich lebe, will ich natürlich drin wohnen bleiben." Diesen Wunsch hören wir oft. Und ja: Das lässt sich rechtlich sauber regeln.

Das Stichwort heißt Nießbrauch oder Wohnrecht. Beide werden im Grundbuch eingetragen und sichern ab, dass Sie die Immobilie weiter nutzen dürfen – obwohl formal längst jemand anderes Eigentümer ist. Beim Wohnrecht dürfen Sie selbst wohnen bleiben. Beim Nießbrauch geht es weiter: Sie dürfen die Immobilie sogar vermieten und die Mieteinnahmen behalten.

Warum machen das so viele? Weil eine Übertragung zu Lebzeiten oft Vorteile bringt – etwa bei der Nachfolgeplanung oder mit Blick auf Freibeträge. Gleichzeitig bleibt die eigene Absicherung erhalten. Wichtig ist nur, dass alles genau durchdacht ist: Wer trägt künftig welche Kosten? Was passiert bei einem Verkauf? Was, wenn sich die Lebenssituation ändert?

Genau das klären wir bei Eisenmann-Kohl in Flörsheim – notariell sauber und verständlich erklärt, damit aus einer guten Idee keine späte Überraschung wird.

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Eine GmbH gründet man nicht mit Handschlag und einem Formular aus dem Netz. Ohne Notar geht hier nämlich nichts – und da...
02/09/2026

Eine GmbH gründet man nicht mit Handschlag und einem Formular aus dem Netz. Ohne Notar geht hier nämlich nichts – und das hat einen guten Grund.

Der Gesellschaftsvertrag einer GmbH muss notariell beurkundet werden. Der Notar prüft dabei nicht nur Formalien, sondern sorgt dafür, dass die Weichen von Anfang an richtig gestellt sind: Wer hält welche Anteile? Wer darf die Gesellschaft nach außen vertreten? Was passiert, wenn ein Gesellschafter aussteigen will, stirbt oder es zum Streit kommt? Genau die Punkte, an die beim Gründungsenthusiasmus niemand denken will – und die später über Erfolg oder Chaos entscheiden.

Danach kümmert sich der Notar um die Anmeldung zum Handelsregister. Erst mit der Eintragung dort existiert die GmbH überhaupt rechtlich. Bis dahin haften die Gründer unter Umständen noch persönlich – auch das wissen viele nicht.

Ein sauber aufgesetzter Gesellschaftsvertrag ist kein bürokratisches Übel, sondern die Grundlage dafür, dass aus einer guten Idee ein stabiles Unternehmen wird. Bei Eisenmann-Kohl in Flörsheim begleiten wir Gründerinnen und Gründer genau dabei – verständlich erklärt, ohne Juristendeutsch.

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Viele Ehepaare wünschen sich dasselbe: Wenn einer stirbt, soll erst einmal der andere alles bekommen. Erst danach die Ki...
26/08/2026

Viele Ehepaare wünschen sich dasselbe: Wenn einer stirbt, soll erst einmal der andere alles bekommen. Erst danach die Kinder. Genau dafür gibt es das sogenannte Berliner Testament – ein gemeinschaftliches Testament, in dem sich die Partner gegenseitig als Erben einsetzen und die Kinder als Schlusserben bestimmen.

Klingt einfach und fair – und ist es oft auch. Doch es gibt zwei Punkte, die viele unterschätzen.

Erstens die Bindungswirkung: Nach dem Tod des ersten Partners kann der andere das gemeinsame Testament in der Regel nicht mehr einfach ändern. Wer sich das nicht bewusst macht, ist später überrascht, wie wenig Spielraum bleibt.

Zweitens die Steuer: Weil der Nachlass in zwei Schritten weitergegeben wird, bleiben die Freibeträge der Kinder beim ersten Erbfall oft ungenutzt – das kann am Ende teurer werden als nötig.

Das heißt nicht, dass das Berliner Testament schlecht ist – im Gegenteil. Es muss nur zur eigenen Situation passen und sauber formuliert sein. Bei Eisenmann-Kohl in Flörsheim beraten wir Sie dazu, welche Gestaltung wirklich zu Ihrer Familie passt.

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Manchmal fällt der Satz im Beratungsgespräch ganz nebenbei: „Der eine Sohn wird komplett enterbt, das habe ich so entsch...
19/08/2026

Manchmal fällt der Satz im Beratungsgespräch ganz nebenbei: „Der eine Sohn wird komplett enterbt, das habe ich so entschieden." Der Gedanke ist verständlich – nur rechtlich ist es selten so einfach.

Denn in Deutschland gibt es den Pflichtteil. Kinder, Ehepartner und unter Umständen die Eltern haben Anspruch auf einen Mindestanteil am Nachlass – selbst dann, wenn sie im Testament ausdrücklich nicht bedacht werden. Der Pflichtteil beträgt die Hälfte dessen, was der Person nach der gesetzlichen Erbfolge zugestanden hätte. Ganz „auf null" setzen lässt sich also in den meisten Fällen niemand.

Ein vollständiger Entzug des Pflichtteils ist nur in wenigen, eng geregelten Ausnahmefällen möglich – und muss gut begründet und sauber formuliert sein. Wer hier auf ein selbstgeschriebenes „Der bekommt nichts" setzt, riskiert später genau den Streit, den er eigentlich vermeiden wollte.

Bei Eisenmann-Kohl in Flörsheim schauen wir uns Ihre Situation genau an: Was ist wirklich gewollt, was ist rechtlich machbar – und wie lässt sich das so gestalten, dass es später auch hält.

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Per WhatsApp gekündigt? Glückwunsch, du kriegst Geld zurück!Okay, ganz so einfach ist es natürlich nicht.Aber: Eine Künd...
12/08/2026

Per WhatsApp gekündigt? Glückwunsch, du kriegst Geld zurück!

Okay, ganz so einfach ist es natürlich nicht.
Aber: Eine Kündigung per WhatsApp, E-Mail, SMS oder Sprachnachricht ist im Arbeitsrecht in der Regel ein ziemlich großes Problem. Denn eine Kündigung muss schriftlich erfolgen – mit echter Unterschrift auf Papier. Nicht als Screenshot. Nicht als „Hallo, wir müssen uns leider trennen“. Nicht als Nachricht zwischen zwei blauen Häkchen.

Heißt das automatisch, dass du Geld bekommst? Nicht immer. Aber es kann bedeuten, dass die Kündigung unwirksam ist. Und genau dann wird es spannend: Besteht das Arbeitsverhältnis weiter? Gibt es Anspruch auf Lohn? Ist eine Abfindung möglich? Muss schnell reagiert werden?

Wichtig ist: Nicht einfach antworten, nicht panisch werden, nicht wochenlang warten. Gerade bei Kündigungen laufen Fristen – und wer zu spät reagiert, verschenkt möglicherweise Chancen.

Rechtsanwältin Lara Kohl prüft in der Kanzlei Eisenmann-Kohl in Flörsheim, ob deine Kündigung wirksam ist, welche Schritte sinnvoll sind und ob sich rechtlich etwas für dich herausholen lässt.

Also: WhatsApp-Kündigung bekommen? Erstmal tief durchatmen. Dann prüfen lassen.

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„Wir holen garantiert das Beste für Sie raus.“Klingt stark. Klingt sicher. Klingt nach genau dem Satz, den man in einer ...
05/08/2026

„Wir holen garantiert das Beste für Sie raus.“

Klingt stark. Klingt sicher. Klingt nach genau dem Satz, den man in einer schwierigen Situation gern hören würde.

Nur: Seriös ist so ein Versprechen meistens nicht.
Im Recht gibt es selten Garantien. Dafür aber Einschätzungen, Risiken, Fristen, Beweise, Gegenseiten, Gerichte, Verträge, Unterlagen und manchmal auch Dinge, die man erst auf den zweiten Blick erkennt. Wer Ihnen von Anfang an verspricht, wie alles ausgeht, verkauft oft mehr Sicherheit, als tatsächlich da ist.

Bei Eisenmann-Kohl in Flörsheim versprechen wir deshalb nicht das Blaue vom Himmel. Wir versprechen etwas anderes: ehrlich hinzuschauen, verständlich zu erklären und realistisch einzuordnen, welcher Weg sinnvoll ist.

Manchmal heißt das: Da ist mehr möglich, als Sie denken. Manchmal heißt es aber auch: Dieser Streit lohnt sich nicht. Diese Erwartung ist rechtlich schwierig. Oder: Besser jetzt sauber regeln, bevor es später teuer wird.

Gute Beratung fühlt sich nicht immer wie Applaus an. Manchmal ist sie unbequem. Aber genau darin liegt ihr Wert.

Denn am Ende brauchen Sie keine schönen Versprechen, sondern Klarheit. Und jemanden, der Ihnen nicht nur sagt, was Sie hören wollen – sondern was Sie wirklich wissen müssen.

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