14/10/2026
Ich helfe Dir, bevor Du die Kröte schlucken musst.
Halten wir kurz fest, dass der braune Freund hier keine Kröte ist. Sieht man ja. Geht aber um die Metapher und die wenigsten erkennen den Unterschied. An alle Juristen, die nur die Beinchen beim Edelfranzosen kennen, so sieht die Vorspeise im Ganzen aus.
Ich hatte kürzlich ein Mandat, indem es um Ansprüche eines Gesellschafters gegen seinen ehemaligen Mitgesellschafter oder die Gesellschaft ging. Spoiler: Pech gehabt.
Aber erstaunlich war an der Geschichte, dass mein Mandant seine gesamten Anteile für nur ein paar Euro verkauft hatte.
Er war nicht beraten, war kein gelernter Kaufmann und lag im persönlichen Streit mit dem Mitgesellschafter. Nachdem er nur noch raus wollte und keine Lust auf Auseinandersetzung mit dem anderen hatte, hat er die Kröte geschluckt und alles zu einem Spottpreis verscherbelt.
Jetzt im Nachhinein ist die Reue groß. Vor allem nachdem nach meiner Beratung jetzt klar ist, welche Möglichkeiten hier alles verpasst wurde. Mein Mandant hätte die Option gehabt, im Unternehmen zu verbleiben und alle Geschäfte in der Gesellschaft durch einen Stellvertreter zu erledigen. Gewinn einstreichen und fertig.
Oder man hätte den Kaufpreis an den tatsächlichen Wert der Anteile anpassen müssen. Durch die eigene Arbeit im Unternehmen hat der Mandant ja aktiv zum Wachstum beigetragen also sollte er auch am Wert teilhaben.
Darüber hinaus war der Kaufvertrag unfassbar einseitig konzipiert, dass meinem Mandanten alle möglichen Ansprüche und Forderungen abgeschnitten sind. All diese Kröten hat er für den Exit geschluckt.
Dieses Ziel hätte man aber auch mit einem ganz anderen wirtschaftlichen Ergebnis erreichen können. Zwei Jahre früher. Durch einen Anruf bei mir und eine vernünftige Strategie zum Ausstieg. Mit der richtigen Vorbereitung braucht es keine Kröten zum Schlucken.