Geschädigte von Strukturvertrieb Opfer Vertretung IT-Forensik Krypto-Anwalt

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Hilfe für Geschädigte von Bank- und/oder Strukturvertriebs-Falschberatung sowie ICO/ STO /IEO und Krypto Opfer Vertretung durch Krypto-Anwalt und IT-Forensiker

29/08/2019

Die Krypto Experten, IT-Team Anwalt Borth und Blockchain IT-Forensiker Gehlert helfen Ihnen, sich vor Token-Betrug in der Blockchain zu schützen, betrügerische Machenschaften, insbesondere solche durch Strukturvertriebe mit kriminellen, bzw. illegalen Methoden z.b. Schneeball- und Pyramidensysteme zu erkennen und wirksam zu bekämpfen! Sind Sie bereits Opfer von kriminellen Machenschaften, haben ggf. schon einen finanziellen Schaden erlitten und haben es bisher vermieden Schadensersatz zu fordern, da Sie keinen Versicherungsschutz haben der die Anwaltskosten übernimmt? Keine Sorge, WIR HELFEN IHNEN AUCH IN DIESER SITUATION!
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29/08/2019

Plus Token Scam, Bitcoin/Ethereum-Whales: Kommt jetzt der ETH Dump?
GESCHÄDIGTE VON STRUKTURVERTRIEBen OPFER-VERTRETUNG Cyberkriminalität durch der IT- und - ·DONNERSTAG, 29. AUGUST 2019·
Die auf explorativen Wege erforschten, belastbaren Fakten in Kürze:
Plus Token erbeutete fast 10 Millionen Ether, was die Betrüger dahinter zu Ethereum Whales macht. Denn 10 Millionen Ether entsprechen zum aktuellen Kurs 1,9 Milliarden Dollar. Betroffen sind ca. 800.000 Opfer. Haben diese Coins nun das Potenzial, den ETH-Markt zu überschwemmen und/oder zu einem Ether Dump zu führen?

Vorsicht vor "Exit Scam" Krypto-Projekten wie Cloud plus Token
Die Liste der größten Ponzi-Firmen wächst stetig: Bitconneeect, OneCoin und Plus Token. Die Dimensionen solcher Scams sind kaum vorstellbar – so nahm alleine Plus Token mehrere Milliarden an Investorengeldern ein. Oft werden die Betrüger damit zu richtigen Bitcoin bzw. Ethereum Whales. Wir möchten uns heute die Studie von Elementus anschauen, die aufzeigt, wie viele Ether im Rahmen des Plus Token Scam akkumuliert wurden

Doch zunächst, “Plus Token Exit Scam”: die Hintergründe
Wollen wir mit einer kurzen Rückblende beginnen: Plus Token Wallet, eine mobile App, die primär in China, Südkoream Südostasien und seit Septemer 2018 auch in Deutschland beworben wurde und monatliche Renditen von täglich 0,33 Prozent versprochen hat, brach Ende Juni zusammen und hinterließ damit als drittgrößter mutmaßlicher Ponzi-Betrug der Welt einen Negativeintrag im Guiness World Records der Scams.
Das gesamte Ausmaß des betrügerischen Systems wird jedoch erst nach und nach deutlich. So wurde beispielsweise erst vor Kurzem über die 2,1 Milliarden Dollar an BTC berichtet, die noch in den Plus Token-Wallets schlummern und Plus Token in die Liste der Bitcoin Whales einreiht. Natürlich besteht auch hier die Gefahr, dass diese Coins langsam aber konstant ihren illegalen Weg auf den Markt finden und damit den Bitcoin Preis unter Druck setzen.
Nicht zu vergessen sind die zusätzlichen 1,9 Milliarden Dollar an Ethereum, die ebenfalls im Rahmen des mutmaßlichen Plus Token Scam eingenommen wurden und Plus Token auch in die Liste der Ethereum Whales einreiht.
Ethereum Whales und der Blick auf Plus Token
Alle Ergebnisse, die wir heute vorstellen und betrachten, entstammen von Elementus. Elementus ist ein Analyse-Unternehmen, das Blockchain-Daten analysiert. Unter anderem zeigt die Analyse, dass Plus Token im Laufe der Zeit 9,9 Millionen Ether gesammelt hat, welche zum aktuellen Zeitpunkt rund 1,9 Milliarden US-Dollar Wert sind. Von den 9,9 Millionen gesammelten Ether wurden jedoch die Mehrheit, nämlich 9 Millionen Ether, an die „Gewinner“ und „Leader“ des Ponzi-Schemes ausgezahlt.
Was also übrig bleibt, sind die 830’000 ETH (~160 Millionen Dollar), die seit Ende Juni keine Bewegung mehr erlebt hat. Dieser Stillstand fällt jedoch mit der Verhaftung der Führungsebene von Plus Token zusammen – anders formuliert: diese ETH sind wohl erstmal auf Eis gelegt.
Nachfolgend siehst du eine Übersicht der Adressen, auf denen die ~830.000 ETH gelagert sind.

Was mit den übrigens 160 Millionen geschieht, kann in zwei Szenarien beschrieben werden:
Szenario 1: durch die Verhaftung der Führungsebene hat keine Person mehr Zugriff auf die Wallets. Die ETH sind für immer verloren.
Szenario 2: die „erweiterte“ Führungsebene hat Zugriff auf die Wallets und versucht diese auf den Markt zu bringen
Dass das erste Szenario eintrifft, ist wohl wahrscheinlicher. Mittlerweile sind die übrigens drei Wallets auch „monitored“, was heißt, dass Transaktionen, die mit dieser Wallet in Verbindung stehen, überwacht werden.
Nimmt man als Grundlage für die Bewertung des Gesamtschadens nun die 10 Millionen Ether und 200.000 BTC kommt man auf einen Gesamtschaden in Höhe von fast 4 (!!) Milliarden Dollar.
Ethereum Whales und Auszahlungsadressen
Spannend sind also die übrigen 9 Millionen Ether, die an die „Leistungsträger“ des Plus Token Systems ausgezahlt wurden. Hier ist jedoch oft unklar, welche Personen hinter den Wallets stecken und welche Funktion sie bei Plus Token einnahmen.
Nachfolgend ist dennoch eine Tabelle zu sehen, die zeigt, dass die Leistungsträger von Plus Token mehrere Millionen in Ether erhalten haben. Bei diesen Beträgen können wir zwar von „viel Geld“ sprechen, jedoch machen Summen in Höhe von 2 Millionen die Empfänger noch nicht zu Ethereum Whales.

Interessant ist jedoch auch die Art und Weise, mit der die ETH ausgezahlt worden sind. In scam-typischer Manier wurden die Auszahlungen gestreut und über mehrere Börsen verteilt. Die nachstehende Grafik zeigt die Verteilung der ETH Auszahlungen auf die einzelnen Börsen. Huobi nimmt hierbei eine „Führungsrolle“ ein, denn 48% der gesamten Auszahlungen wurden über die chinesische bzw. singapurische Börse abgewickelt. Weitere relevante Börsen sind ZB.com, OKEx und UpBit.

Wenn die Empfänger und (ehemaligen) Leistungsträger, die einen Großteil der übrigens 9 Milliarden Ether erhalten habe, diese nun auf die Märkte werfen, könnte dies zu einem enormen Druck für Ether führen. Die Wahrscheinlichkeit, das dies jedoch geschehen wird und der Ether Kurs auf Grund von Ethereum Whales und dem Plus Token Scam nach unten rasselt, ist gering. Entwarnung!.
Scam Alarm: Plus Token ist nicht das Ende
Auch wenn in dieser Causa nun mehr oder weniger Entwarnung gilt, gilt noch längst keine Entwarnung für Scams im Kryptomarkt. Denn fehlende Regulierung in Kombination mit rudimentär vorhandenem Wissen schaffen die perfekte Grundlage für ‚Cash Grabs‘ und Exit-Scams.
Daher können wir nur an jeden Leser appellieren: Bleib wachsam! Denn immer wieder behaupten Unternehmen ein „neues Paradigma“ oder den „nächsten Game-Changer“ der Branche geschaffen zu haben. Allein Worte wie diese, sollten die Alarm-Glocken in Stellung bringen. Denn die Vergangenheit hat oft bewiesen: es ist leichter eine Briefkastenfirma im Ausland zu gründen und diese in anderen Ländern zu bewerben als ein Start-Up aufzubauen, das langfristig profitabel und seriös arbeitet.
Cloud Token, Platin Coin und Jubilee Ace gelten als heiße Kandidaten
Im Klartext: Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Unternehmen, die Privatanlegern feste Renditen über Mining, Arbitrage oder andere Formen von Trading-Bots anbieten, Betrug sind, ist ziemlich groß. Warum sagen wir das?
Nun, legitime Unternehmen werden im seltensten Fall von Kleinanlegern finanziert. Denn wenn die Unternehmen wirklich profitabel (und damit meine ich über einen längeren Zeitraum) wären, dann würde es bereits eine riesige Schlange an wohlhabenden Investoren geben, die in Zeiten der Niedrigzinsphase nur darauf warten, ihr Geld gewinnbringend anzulegen.
Mit anderen Worten: Ein kostenloses Vermögen gibt es genauso wenig wie den schnellen Reichtum über Nacht. Wenn selbst Bitcoin, der Store of Value und Safe Haven unter allen Kryptowährungen, mit Risiken und Volatilität behaftet ist, dann sollten bei jedem alle Alarm-Glocken läuten, wenn beispielsweise Vertriebler und Führungspersonen von Jubilee Ace von „garantierten 6-8% pro Woche“ und dies „ohne Verlustchance“ sprechen.
Für alle diejenigen die trotzdem nicht die Finger von solchen Angeboten lassen könneh hier ein wirklich kostenloser Tip, der helfen kann seinen ggf. erlittenen Schaden durch gesetzlich regulierte Haftungs-Szenarien, Vertriebstrukturen und derne Köpfe betreffend, zu veringern:
Stichwort “Strukturvertrieb und das Verbot progressiver Kundenwerbung” s.a. https://www.omsels.info/die-verbote-oder-was-darf-ich-nicht/16-strafbare-werbung
Aus den Vereinigten Staaten von Amerika schwappte in den 1990er Jahren der Trend eines Strukturvertriebs (auch Multi-Level-Marketing oder Network-Marketing) NSA nach Europa. Anders als beim Direktvertrieb werden hier Kunden (Laien) angehalten, als selbstständige Vertriebspartner weitere Kunden anzuwerben, wofür sie Provisionen oder Vergünstigungen erhalten. Ein derartiges Vertriebskonzept ist grundsätzlich zulässig. Jedoch sind die Grenzen zu einem „Pyramiden- oder Schneeballsystem“ und damit zu einer unzulässigen und sogar strafbaren progressiven Kundenwerbung fließend, wie es Bernard Madoff, der ehemalige Vorsitzende der Technologiebörse NASDAQ schmerzlich erfahren musste. Jahrzehntelang betrieb er einen Investmentfonds, der zu einem späteren Zeitpunkt als „Schneeballsystem“ klassifiziert wurde, so dass er am 29. Juni 2009 wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von 150 Jahren verurteilt wurde.
Was ist progressive Kundenwerbung
Nach § 16 Absatz 2 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, „wer es im geschäftlichen Verkehr unternimmt, Verbraucher zur Abnahme von Waren, Dienstleistungen oder Rechten durch das Versprechen zu veranlassen, sie würden entweder vom Veranstalter selbst oder von einem Dritten besondere Vorteile erlangen, wenn sie andere zum Abschluss gleichartiger Geschäfte veranlassen, die ihrerseits nach der Art dieser Werbung derartige Vorteile für eine entsprechende Werbung weiterer Abnehmer erlangen sollen“.
Der Tatbestand der progressiven Kundenwerbung bezieht einen Verbraucher in die Vertriebsorganisation des werbenden Unternehmens in einer Weise ein, dass dem Kunden beim Abschluss des Vertrages für den Fall der Anwerbung weiterer Kunden besondere Vorteile in Aussicht gestellt werden und damit ein Kettenelement entsteht, so dass der Warenvertrieb sich nach unten lawinenartig ausbreitet und die unteren Vertriebler in der Kette kaum noch Kunden finden werden (sog. Marktverstopfung). Werden sie nun gezwungen, in bestimmten Zeitabständen Waren abzunehmen, so haben sie Ausgaben, werden die Waren nicht absetzen können und erleiden finanzielle Verluste. Elemente dieser verbotenen Werbung sind „Irreführung“, „unlautere Willensbeeinflussung“ und „Vermögensgefährdung“.
Erfolgt dies im Wege eines „Pyramidensystems“, so schließt der als Vermittler geworbene Kunde mit seinen Kunden selbst Verträge über das Produkt, bei einem „Schneeballsystem“ veranlasst er dagegen nur, dass der Neukunde einen Vertrag mit dem Unternehmen schließt.
Abgrenzung zwischen Strukturvertrieb und progressiver Kundenwerbung
Klare gesetzliche Abgrenzungskriterien für die sehr dicht bei einander liegenden Modelle des zulässigen Strukturvertriebs (Kunde wirbt Neukunde und erhält Bonus) und der unzulässigen progressiven Kundenwerbung (Unternehmen veranlasst Kunden, Neukunden für einen Bonus zu werben) fehlen leider. In der Rechtsprechung haben sich hier aber einige Abgrenzungskriterien entwickelt:
Erfolgt der Vertrieb primär zum Warenabsatz, so liegt ein zulässiges Multi-Level-Marketing vor, erfolgt der Warenabsatz dagegen primär in den Vertrieb hinein, so liegt eine unzulässige progressive Kundenwerbung vor. Für diese Beurteilung braucht es einer genauen Würdigung aller Umstände des Einzelfalles und damit, wie der Vertrieb konzipiert ist:
Bezieht sich der Vertrieb beispielsweise auf eine Ware, die in Deutschland gar nicht verkauft werden darf oder die so unbekannt ist, dass es kaum Nachfrage gibt, so liegt es nahe, dass die Gewinne nicht durch den Warenverkauf sondern durch eine Verpflichtung zum Mindestabsatz der als Vertriebler geworbenen Laien gemacht werden.
Bei den illegalen Schneeball- oder Pyramidensystemen steht das Anwerben Berater bzw. die Rekrutierungsprämien im Vordergrund, der eigentliche Verkauf gerät zur Nebensache, d.h. es werden entsprechende Anreize gemacht, als Vertriebler geworbener Kunde die Waren nicht etwa an Abnehmer zu verkaufen, sondern seinerseits Kunden zum Vertrieb zu gewinnen und sich so eine eigene Vertriebskette unter sich (Downline) aufzubauen, an deren Geschäftsabschlüssen mitverdient wird. Typisch für eine progressive Kundenwerbung ist es daher, wenn der Verkaufserlös eines geworbenen Vertrieblers bei diesen illegalen Systemen direkt um die Umsatzprovision für den Sponsor (d.h. der Vertriebler der nächst höheren Stufe, der ihn geworben hat) gekürzt. Noch ein wichtiges Merkmal ist, dass Produkte oft zu höheren Preisen von der nächst höheren Stufe bezogen werden.
Typisch sind daher Mindestabnahmeverpflichtungen (etwa alle fünf Wochen für einen bestimmten Umfang) oder auch ein zu Beginn zu zahlendes „Eintrittsgeld“ (dies kann auch durch die Verpflichtung zum Kauf von Schulungsunterlagen oder für Pflicht-Seminarveranstaltungen erfolgen), um erst einmal „aktiv“ zu sein und überhaupt Provisionen oder Vergünstigungen beziehen zu können.
Legale Systeme zeichnen sich dagegen oft dadurch aus, dass keine hohen finanziellen Vorleistungen für Musterkollektionen, Vorführgeräte und insbesondere für Schulungen erhoben werden. Es besteht weiter keine Pflicht zur Erbringung von hohen Umsätzen, vielmehr ist es dem Vertriebler selbst überlassen, wieviel Umsatz er erbringt. Bei legalen Systemen kommt es in erster Linie darauf an, das Produkt zu verkaufen und nicht möglichst viele Verkäufer anzuwerben. Daher sind die „Bonus-Systeme“ meist so ausgestaltet, dass nur für eigene Geschäftsabschlüsse verdient wird, nicht auch mit an den Geschäftsabschlüssen geworbener Kunden, die selbst verkaufen wollen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das System von Tupperware.
Die Grenzen sind aber häufig fließend, so dass ein Unternehmen etwa nach den dargelegten Maßstäben mit einem zulässigen Network-Marketing starten und – wenn es merkt, dass der Markt langsam gesättigt wird – seine Gewinne zunehmend über neue Abnahmeverpflichtungen und neue Anreize zum Werben neuer Vertriebler zum Erschließen neuer Märkte macht und so in eine unzulässige progressive Kundenwerbung kippt. Deshalb kommt es in der anwaltlichen Beratung insbesondere darauf an, gemeinsam mit den von einem Strafvorwurf oder einem wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsverlangen eines Konkurrenten betroffenen Mandanten, das Geschäftsmodell genau zu analysieren.
Zulässiger Strukturvertrieb und dennoch wettbewerbswidrig?
Selbst wenn ein an sich zulässiger Strukturvertrieb vorliegt, gilt es verschiedene Detailregelungen zu beachten. So handelt etwa dennoch unlauter (und damit wettbewerbswidrig), wer beim Anwerben von Neukunden zum Vertrieb deren geschäftliche Unerfahren oder Leichtgläubigkeit ausnutzt oder falsche Angaben über die Verdienstmöglichkeiten tätigt (§ 4 UWG). In diesen engmaschigen wettbewerbsrechtlichen Vorgaben können sich vor allem Neu-Unternehmen, die über eine Tätigkeit als Network-Marketing-Unternehmen nachdenken, ohne Rechtsberatung sehr leicht verfangen.
FAZIT: Do your own Research - always!

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