27/08/2026
Warum eigentlich Versicherungsrecht und Medizinrecht?
Manchmal werde ich gefragt:
„Warum ausgerechnet Versicherungsrecht und Medizinrecht?“
Die kurze Antwort wäre: Weil ich beide Rechtsgebiete beherrsche.
Die ehrlichere Antwort ist etwas persönlicher.
Ich mag Rechtsgebiete, in denen es nicht nur um Paragraphen geht, sondern um Menschen.
Im Versicherungsrecht geht es für meine Mandanten häufig um existenzielle Fragen:
Kann ich meine Berufsunfähigkeitsrente bekommen?
Muss die private Krankenversicherung die Behandlung bezahlen?
Warum zahlt die Versicherung plötzlich nicht mehr?
Und im Medizinrecht geht es oft um Situationen, in denen Menschen ohnehin schon mit etwas sehr Persönlichem zu kämpfen haben.
Wenn dann möglicherweise eine Behandlung nicht so verlaufen ist, wie sie hätte verlaufen müssen, braucht es jemanden, der nicht nur juristisch genau hinschaut, sondern auch versteht, was für den Menschen dahinter auf dem Spiel steht.
Vielleicht ist genau das der Punkt, der mich an beiden Bereichen fasziniert:
Es geht um Menschen, die sich in einer Situation befinden, in der sie Unterstützung brauchen.
Dazu kommt meine eigene Erfahrung mit der Versicherungsbranche. Ich kenne nicht nur die Perspektive des Versicherungsnehmers, sondern weiß auch, wie Versicherer denken, prüfen und argumentieren.
Und genau diese Kombination möchte ich für meine Mandanten nutzen.
Ich möchte kein Anwalt sein, der einfach nur einen Schriftsatz schreibt und ihn abschickt.
Ich möchte verstehen, was passiert ist. Warum die Versicherung nicht zahlt. Was medizinisch passiert sein könnte. Und vor allem: Was wir dagegen tun können.
Denn am Ende geht es für mich bei diesen Rechtsgebieten nicht um Versicherungen oder Medizin.
Es geht um Menschen.
Und vielleicht ist genau deshalb die Entscheidung für Versicherungsrecht und Medizinrecht für mich heute die richtige.
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