Rechtsanwälte Karaahmetoglu & Kollegen

Rechtsanwälte Karaahmetoglu & Kollegen Impressum: http://www.anwaltskanzlei-karaahmetoglu.com/impressum.html Der persönliche Bezug zwischen Mandant und Anwalt ist uns besonders wichtig.
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Die im Jahre 1997 von Macit Karaahmetoğlu gegründete Kanzlei besteht aus einem acht Anwälte und Anwältinnen umfassenden Kollegium. Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Technik erfordern neben soliden juristischen Fachkenntnissen auch Verständnis für komplexe Zusammenhänge. Unsere Anwälte haben sich daher auf Tätigkeitsfelder spezialisiert, um dem Beratungsbedarf unserer Mandanten

gerecht zu werden. Nicht zuletzt deshalb bieten wir Rechtsberatung auf Deutsch, Englisch, Türkisch und Russisch an. Rechtsanwälte:

– Macit Karaahmetoglu (Gesellschafter) (auch Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht)
– Peter Horrig (Gesellschafter) (auch Fachanwalt für Arbeitsrecht)
– Evgenij V. Usarov (Gesellschafter) (auch Fachanwalt für Verkehrsrecht)
– Alexander L.K. Freiherr von Malsen-Waldkirch (Gesellschafter) (auch Fachanwalt für
Strafrecht)
- Frederic Gessier (Gesellschafter)
– Dr. Altan Heper*
– Nuran Yilmaz
– Malice Seferi (auch Fachanwältin für Familienrecht)

Alle Rechtsanwälte sind Mitglieder der Rechtsanwaltskammer Stuttgart, Königstraße 14, 70173 Stuttgart. Die Rechtsanwälte sind zugelassen nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland

(*ausgenommen Dr. Altan Heper, dieser ist in Deutschland zugelassen gem. § 206 BRAO).

Für unsere Rechtsanwaltskanzlei in Ditzingen suchen wir ab sofort einen Rechtsanwaltsfachangestellten (m/w/d) in Vollzei...
15/08/2025

Für unsere Rechtsanwaltskanzlei in Ditzingen suchen wir ab sofort einen Rechtsanwaltsfachangestellten (m/w/d)
in Vollzeit oder Teilzeit mit Freude am selbstständigen Arbeiten.

Hierfür bringen Sie eine abgeschlossene Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten (m/w/d), eigenverantwortliche Arbeitsweise, Flexibilität und Teamgeist mit. Darüber hinaus beweisen Sie Fingerspitzengefühl im persönlichen und telefonischen Mandantenkontakt und können sich sowohl schriftlich als auch mündlich gut ausdrücken. Sie erwartet eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem kollegialen Team von Kolleginnen und Kollegen.

Bewerbungen können Sie uns per email an [email protected] senden. Ihr Ansprechpartner ist Rechtsanwalt Macit Karaahmetoglu.

21/10/2024

Eine vom Vermieter gestellte Formularklausel, nach der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vorhandene technische Geräte „als nicht mitver­mietet gelten“, schließt Instandsetzungsansprüche des Mieters bei Defekt der Geräte nicht aus. So sieht es das LG Berlin II (30.6.24, 67 S 144/24, Abruf-Nr. 244152).

Eine solche Formulierung sei missverständlich.

Deshalb ist bei einer solchen Konstellation auf den genauen Wortlaut zu achten. (FG)

11/10/2024

Gem. § 573 Abs. 2, Ziff. 2 BGB kann der Vermieter das Wohnraummietverhältnis kündigen, wenn er die Wohung für sich, für Familienangehörige oder Angehörige seines Haushalts benötigt.

"Familienangehörige" i.S.v. § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB sind nur Personen, für die das Prozessrecht mit Rücksicht auf die persönliche Beziehung zur Vermieterin/ zum Vermieter ein Zeugnisverweigerungsrecht vorsieht (§ 383 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 ZPO). Darauf, ob ein besonders enges persönliches Band zwischen der Vermieterin und der Bedarfsperson besteht, kommt es nicht an, so das AG Berlin MItte mit Urteil vom 20.04.2023, Az. 25 C 183/22.

Das selbe gilt auch dann, wenn an vermieteten Wohnräumen nach der Überlassung an den Mieter Wohnungseigentum begründet und veräußert wurde, so der BGH zu § 577a Abs. 1a mit Urteil vom 10.07.2024, Az. VIII ZR 276/23.

08/10/2024

Ein Betriebskostenrückstand, der mehr als zwei Monatsmieten beträgt, berechtigt zu Kündigung.
Eine Heilung der Kündigung nach § 569 Abs. 3, S. 2 ist nicht möglich. AG FfM, Urteil vom 21.06.2024, Az. 33052 C 64/24.

09/08/2024

Existiert ein qualifizierter Mietspiegel sind Mieterhöhungen, die über den Mietspiegel hinaus reichen, in der Regel nicht rechtens.
Insbesondere kann ein solcher Zuschlag nicht mit der Inflation begründet werden.
LG München I, Hinweisbeschluss vom 17.07.2024, 14 S 3692/24

06/08/2024

Bei einem Unfallfahrzeug ist Grundlage für die Schätzung des merkantilen Minderwerts ein hypothetischer Verkauf des Fahrzeugs. Dabei ist von Netto-, nicht von Bruttoverkaufspreisen auszugehen.

Wurde davon abweichend der merkantile Minderwert ausgehend vom Bruttover-
kaufspreis geschätzt, ist er in der Weise nach unten zu korrigieren, dass von ihm
ein dem "Umsatzsteueranteil" entsprechender Betrag abgezogen wird

BGH Urteil vom 16.07.2024, VI ZR 243/23

12/07/2024

Mit Urteil vom 10. Juli 2024, Az. VIII ZR 184/23 hat

der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs entschieden, dass eine Aufrechnung des Vermieters mit verjährten Schadensersatzforderungen wegen Beschädigung der Mietsache gegen den Kautionsrückzahlungsanspruch des Mieters im Rahmen der Kautionsabrechnung regelmäßig auch dann möglich ist, wenn der Vermieter die ihm zustehende Ersetzungsbefugnis (Verlangen von Schadensersatz in Geld statt einer Wiederherstellung der beschädigten Sache) nicht in unverjährter Zeit ausgeübt hat.

05/07/2024

Wer heim­lich einen Mie­ter mit einer ver­deck­ten Ka­me­ra im Trep­pen­haus vor der Woh­nungs­tür aus­spio­niert, um her­aus­zu­fin­den, ob die­ser seine Woh­nung un­er­laubt un­ter­ver­mie­tet, verliert vor Ge­richt. Laut BGH dürfen die Aufnahmen wegen Verstoßes gegen das BDSG, heute DSGVO, nicht ver­wer­tet wer­den.
(Urteil vom 12.03.2024 – Az. VI ZR 1370/20)

01/07/2024

Zum 1. Juli 2024 endet das sogenannte Nebenkostenprivileg. Vermieterinnen und Vermieter dürfen die monatlichen Gebührem für den mietvertraglich vereinbarten TV- bzw. Breitbandanschluss nicht mehr als Nebenkosten abrechnen.
Möglich ist ein nachfolgender Einzelvertrag, in dem geregelt ist, dass der Mieter weiterhin die Betriebskosten entsprechend bezahlt und der Vermieter die Verbindung weiter zur Verfügung stellt.

14/06/2024

Eigenbedarf für Mischnutzung: Vermieter muss lediglich einen beachtenswerten Nachteil begründen.
Beabsichtigt der Vermieter, die Mietwohnung nicht nur zu Wohnzwecken zu beziehen, sondern dort zugleich überwiegend einer (frei-)beruflichen Tätigkeit nachzugehen (hier: Betrieb einer Rechtsanwaltskanzlei), wird es für das Vorliegen eines berechtigten Interesses an der Beendigung des Mietverhältnisses i.S.v. § 573 Abs. 1 Satz 1 BGB regelmäßig ausreichen, dass ihm bei verwehrtem Bezug ein beachtenswerter bzw. anerkennenswerter Nachteil entstünde.
BGH Urteil vom 10.04.2024, Az. VIII ZR 286/22

05/06/2024

Verweigert der Vermieter unberechtigterweise die Zustimmung zur Untervermietung und unterlässt der Mieter diese daraufhin, hat der Vermieter für den entstandenen Mietausfallschaden in voller Höhe einzustehen.

LG München I, Urteil vom 02.08.2023 - 14 S 3149/23

05/06/2024

Der drohende Verlust des Arbeitsplatzes rechtfertigt grundsätzlich kein Absehen vom Regelfahrverbot. Wer bewusst durch mangelnde Verkehrsdisziplin riskiert, die Fahrerlaubnis zu verlieren, kann sich auf deren Notwendigkeit nicht nachträglich berufen. Dies hat das Amtsgericht Landstuhl entschieden.

Amtsgericht Landstuhl, Urteil vom 09.02.2024
- 3 OWi 4211 Js 11910/23 -

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