Antidiskriminierungsbüro Köln (ADB)/Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. (ÖgG)

Antidiskriminierungsbüro Köln (ADB)/Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. (ÖgG) Öffentlichkeit gegen Gewalt (Köln) e.V. wurde im Herbst 1992 als Reaktion auf die zunehmende rassistische Gewalt in Deutschland gegründet.

Zum Impressum bitte hier klicken: http://www.oegg.de/index.php?de_impressum Das ADB Köln in Trägerschaft des Vereins ÖgG bietet seit 1995 eine Anlauf- und Beratungsstelle für Menschen, die Diskriminierungserfahrungen machen. Aus der Bürgerinitiative, der sich damals spontan über 500 Menschen anschlossen, ist inzwischen ein fester Bestandteil der Kölner Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit

geworden. Seit seiner Gründung setzt sich der Verein für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben der Menschen ein - unabhängig von ihrer Hautfarbe, Herkunft, Kultur und Religion. Durch sein zivilgesellschaftliches Engagement trägt Öffentlichkeit gegen Gewalt in entscheidendem Maße zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte bei. Aus dem Notruf- und Beratungstelefon „KölnTelefon" des Vereins „Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.", das zum unmittelbaren Schutz gegen rassistische Gewaltübergriffe diente, entwickelte sich zunächst eine Beschwerdestelle, aus der dann 1995 das AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln hervorging. Damals wie heute ist das Ziel vom ADB Köln/ÖgG, die unterschiedlichen Formen von Diskriminierung - strukturelle, institutionelle, rassistische und individuelle - aufzudecken, diese öffentlich werden zu lassen sowie nachhaltige Strukturen für Gleichbehandlung und gegen Diskriminierung und Rassismus zu legen. Seit Mai 2001 erhält das ADB Köln/ÖgG im Zuge des „Aktionsprogramm für ein friedliches Miteinander und gegen Intoleranz und Rechtsradikalismus“ kommunale Mittel der Stadt Köln und seit 2003 finanzielle Mittel durch das Land NRW. Diese finanziellen Bezuschussungen ermöglichen es uns, das ADB Köln als kontinuierlich und professionell arbeitende Anlaufstelle gegen Diskriminierung zu etablieren.

STELLENAUSSCHREIBUNG Antidiskriminierungsberater*inWir freuen uns über Bewerbungen und WeiterverbreitungDas AntiDiskrimi...
13/09/2024

STELLENAUSSCHREIBUNG Antidiskriminierungsberater*in

Wir freuen uns über Bewerbungen und Weiterverbreitung

Das AntiDiskriminierungsBüro Köln in freier Trägerschaft des Vereins Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. sucht zum 01.11.2024:

Eine*n Antidiskriminierungsberater*in, (w/m/d)
(32 Std./Woche)

Seit 1995 berät und unterstützt das AntiDiskriminierungsBüro Köln Betroffene von rassistischer Diskriminierung. Darüber hinaus sind wir als Fachstelle in der Bildungs- und Netzwerkarbeit gegen Diskriminierung aktiv.

Ihre Aufgaben

• Einzelfallberatung und Begleitung von Ratsuchenden nach dem AGG mit dem Schwerpunkt auf rassistischer Diskriminierung
• Durchführung von Interventionen (Verfassen von Beschwerdebriefen, Begleitung zu Gesprächsterminen, Klagebegleitung)
• (digitale) Falldokumentation und Berichtswesen
• Konzeption und Durchführung von Qualifizierungsangeboten, insbesondere Empowermentworkshops für Menschen mit Rassismuserfahrungen
• Weiterentwicklung von Inhalten, Methoden und Strukturen der Antidiskriminierungsberatung

Formale Anforderungen

• Abgeschlossenes Hochschulstudium in den Fachbereichen Erziehungswissenschaften, Psychologie, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Sozialwissenschaften, Jura oder vergleichbare Qualifikation
• Erfahrungen in der Antidiskriminierungsberatung oder mehrjährige Erfahrung in anderen Bereichen der Antidiskriminierungsarbeit, bei denen enger Kontakt zu Menschen mit Diskriminierungserfahrung besteht oder Erfahrung in der psychosozialen Beratung in einem anderen Bereich (z.B. Familienberatung)
• beratungssichere Kenntnisse in einer weiteren Sprache neben Deutsch

Ihr Profil

• Persönliche Positionierung und theoretische Auseinandersetzung mit Rassismus/Rassismuskritik und Diskriminierung
• Erfahrungen mit der Konzeption und Umsetzung von diskriminierungskritischen Bildungsangeboten
• Kenntnisse des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) oder Bereitschaft sich diese rasch anzueignen
• gute Kenntnisse der gängigen MS-Office Anwendungen
• ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Ambiguitätstoleranz
• Team-, Kritik- und Kommunikationsfähigkeit
• selbständige und strukturierte Arbeitsweise
• Fähigkeit zur kritischen Selbstreflexion
• Identifikation mit den Zielen des Vereins

Unser Angebot

• offene, hierarchiesensible und wertschätzende Arbeitsatmosphäre
• Entlohnung in Anlehnung an TVÖD Bund Entgeltgruppe 11
• ein zunächst bis 31.12.2025 befristeter Arbeitsvertrag mit anschließender Entfristung
• 30 Urlaubstage im Jahr bei einer 5-Tage Woche
• Flexibilität in der Arbeitszeiteinteilung inklusive mobilem Arbeiten insbesondere für Menschen, die Erziehungsaufgaben, Pflegeaufgaben oder andere wichtige Bedarfe haben
• Teilnahme an Gruppen-Supervision

Wir laden besonders Menschen mit Rassismuserfahrungen, Migrationsgeschichte und/oder Menschen, die sich als People of Color positionieren, sich zu bewerben. Aufgrund der spezifischen Anforderungen der Tätigkeit werden diese bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Die Einstellung soll zum 01.11.2024 mit einer Wochenarbeitszeit von 40 Wochenstunden erfolgen. Ab dem 01.01.2025 beträgt die wöchentliche Arbeitszeit 32 Stunden.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Motivationsschreiben (max. zwei Seiten und mit Fokus auf Ihre Auseinandersetzung mit Rassismuskritik und Diskriminierung) und relevanten Zeugnissen als zusammenhängende PDF-Datei (max. 5 MB) bis spätestens 06.10.2024 an [email protected].
Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich in der KW 42 statt. Wenn Sie in die engere Auswahl kommen, senden wir Ihnen einen Fall der Antidiskriminierungsberatung zur Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch zu.
Reisekosten zu den Bewerbungsgesprächen werden von ADB Köln/ÖgG e.V. nicht erstattet. Weitere Informationen über das ADB Köln und seine Handlungsfelder finden Sie auf www.oegg.de.
Mit der Abgabe der Bewerbung willigt die*der Bewerber*in in die Speicherung der personenbezogenen Daten während des Bewerbungsverfahrens ein. Ein Widerruf der Einwilligung ist jederzeit möglich.
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an unsere Projektleitung María Teresa Herrera Vivar ([email protected]).
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

BeratungSie wurden aufgrund rassistischer Zuschreibungen diskriminiert und brauchen professionelle Unterstützung?   Beratung aufsuchen Das AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln in Trägerschaft des Vereins „Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. (ÖgG)“bietet seit 1995 eine Anlauf- und Beratungsste...

13/09/2024

📢 Netzwerk ada.nrw stellt zweiten Jahresbericht zur Antidiskriminierungsberatung in NRW vor.
42 Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit haben im Jahr 2023 713 Beratungsfälle abgeschlossen:
🔸 Die allermeisten Menschen, die sich an unsere Beratungsstellen wendeten, beklagten rassistische Diskriminierungen (72,8%). Von Antisemitismus ist uns in 5,2% der Fälle berichtet worden. Bedenkt man die Größe der betroffenen Community, ist dies bereits ein beachtlicher Anteil.
🔸 Antisemitismus:
Die beiden regionalen Fachstellen zum Thema Antisemitismus im Netzwerk ada.nrw kamen nach dem 07. Oktober, dem Tag des Angriffs der Hamas auf Israel, bei Anfragen zum Umgang mit der Situation an ihre Kapazitätsgrenzen. Da Juden*Jüdinnen sich aufgrund der Bedrohung durch den stark steigenden Antisemitismus verstärkt ins Private zurückzogen, wendeten sich noch nicht wesentlich mehr Betroffene an eine Beratungsstelle.
🔸 Rassismus:
Fast die Hälfte der Fälle von Rassismus waren antimuslimisch motiviert. Nach dem 07. Oktober häuften sich Übergriffe auf Muslim*innen und muslimische Orte. Muslim*innen stehen verstärkt unter Generalverdacht, berichten von Angst und haben einen hohen Beratungsbedarf. Insbesondere die sieben Beratungsstellen mit dem Schwerpunkt Antimuslimischer Rassismus im Netzwerk ada.nrw gerieten unter Druck und konnten nicht alle Anfragen bedienen.
🔸 Die meisten Diskriminierungsfälle fanden in der Schule statt.
🔸 Nur in wenigen Fällen konnten Betroffene vor Gericht gehen.
Unser Bericht zeigt: NRW braucht einen stärkeren Diskriminierungsschutz! 💪
 Antidiskriminierungsberatung stärken
 Starkes Landesantidiskriminierungsgesetz NRW auf den Weg bringen
 Zugang zum Recht stärken

Die Details zu unseren Ergebnissen und Empfehlungen finden Sie im Bericht unter fachportal.ada.nrw.

01/07/2024

Einstiegsworkshop:
Lasst uns über Weißsein und Rassismuskritik sprechen!

Rassismus ist keine Randerscheinung oder ausschließlich Bestandteil von rechtsextremem Gedankengut, sondern ist strukturell und somit in der Mitte der Gesellschaft verankert. In diesem Workshop laden wir Menschen ohne Rassismuserfahrungen ein, sich mit den Zusammenhängen zwischen Rassismus, Rassismuskritik und dem eigenen Weißsein auseinanderzusetzen.

Termin:
25.07.2024, 10-16 Uhr

Ort:
NaturFreunde-Haus Köln Kalk

Zielgruppe:
ausschließlich weiße Menschen/Menschen ohne Rassismuserfahrungen

Anmeldungen an:
[email protected]

Mehr Informationen:
https://www.oegg.de/einstiegsworkshop-lasst-uns-ueber-weisssein-und-rassismuskritik-sprechen/

Die Veranstaltung wird gefördert durch Antirassismus-Projektmittel der Stadt Köln, Kommunales Integrationszentrum

!!! Es sind noch Rest-Plätze frei - meldet euch gerne noch an bis Ende der Woche !!!
28/05/2024

!!! Es sind noch Rest-Plätze frei - meldet euch gerne noch an bis Ende der Woche !!!

Empowerment-Workshop für BI_PoC FLINTA* Empowerment-Workshop: Gestärkt mit Theater gegen Rassismus & Sexismus Wir begeben uns gemeinsam auf eine spielerische Suche: wie können wir mit Andersmachung, Diskriminierung und Gewalt, die uns täglich begegnen und oft verletzen, umgehen? Mit Methoden aus...

+++Empowerment-Workshop: Gestärkt mit Theater gegen Rassismus & Sexismus+++In diesem Workshop begeben wir uns auf eine s...
08/05/2024

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Empowerment-Workshop:
Gestärkt mit Theater gegen Rassismus & Sexismus
+++

In diesem Workshop begeben wir uns auf eine spielerische Suche:
Wie können wir mit Andersmachung, Diskriminierung und Gewalt umgehen?
Mit Methoden aus dem Theater der Unterdrückten und weiteren kreativen Ansätzen wollen wir uns dazu austauschen.
Ziel ist es, uns zu stärken und einen an Selbstfürsorge orientierten Umgang damit zu finden.

Zielgruppe:
safer space für BI_PoC FLINTA*
bzw. Menschen, die Erfahrungen sowohl mit Rassismus, als auch mit (Cis-/Hetero-) Sexismus oder Queer-/Transfeindlichkeit machen.

Termin: 07.06.2024, 10– 18.00 Uhr
Ort: Köln

Hinweise;:
In deutscher Lautsprache.
Räume und Programm bieten eingeschränkte Barrierefreiheit, auf Anfrage Auskunft möglich.

Anmeldungen an: [email protected]

Mehr Informationen:
https://www.oegg.de/empowerment-workshop-fuer-bi_poc-flinta/

+++Gefördert durch Antirassismusmittel der Stadt Köln, Kommunales Integrationszentrum+++

Empowerment-Workshop für BI_PoC FLINTA* Empowerment-Workshop: Gestärkt mit Theater gegen Rassismus & Sexismus Wir begeben uns gemeinsam auf eine spielerische Suche: wie können wir mit Andersmachung, Diskriminierung und Gewalt, die uns täglich begegnen und oft verletzen, umgehen? Mit Methoden aus...

Am Donnerstag ist Internationaler Tag gegen Rassismus. Dieses Jahr besonders dringender Anlass, Inne zu halten.Um gegen ...
19/03/2024

Am Donnerstag ist Internationaler Tag gegen Rassismus.

Dieses Jahr besonders dringender Anlass, Inne zu halten.
Um gegen die Normalität von Rassismus zu protestieren, sich mit den unzähligen Opfer rassistischer Diskriminierung zu solidarisieren, und aktiver denn je für Antirassismus einzutreten.
Die letzten Monate haben in aller Deutlichkeit gezeigt, dass Rassismus und Antisemitismus in Deutschland keine Randerscheinung ist. Dass es dies auch nie war, wissen Menschen aus marginalisierten, rassifizierten communities schon lange.

Daher ist es mit dem einen Tag noch lange nicht getan.
Um Rassismus wirklich etwas entgegen zu setzen, reichen auch viele Demonstrationen und symbolische Aktionen leider nicht.
Stattdessen muss die Politik und Gesellschaft aktiv tagtäglich und auf vielen Ebenen auf Anti-Rassismus hinwirken. Durch Erfahrungen aus unserer Arbeit können wir sagen, dass unter anderem auch dazu gehört, dass Menschen, die selbst keinen Antisemitismus oder Rassismus erleben, sich mit den eigenen Prägungen und Privilegien auseinandersetzen, denn damit erhalten sie - oft unbewusst- rassistische Machtverhältnisse mit aufrecht.

Zu diesen Themen bietet das Forum gegen Rassismus in der nächsten Zeit diverse Veranstaltungen an.
Wir sind im Juni mit Workshops zu Empowerment und Rassismuskritik dabei.

Am Donnerstag 21.03.2024 sind wir von 15-18:00 Uhr mit dem Kölner Forum gegen Rassismus in der Schildergasse in Köln präsent.

Weitere Informationen unter: www.forumgegenrassismus.koeln

Offener Brief: Sonntagsreden reichen nicht! Demokratie schützen heißt Menschen vor Hass und Diskriminierung schützen!Das...
15/02/2024

Offener Brief: Sonntagsreden reichen nicht! Demokratie schützen heißt Menschen vor Hass und Diskriminierung schützen!

Das zivilgesellschaftliche Bündnis AGG-Reform Jetzt! fordert in einem Offenen Brief an die Bundesregierung, ihr Koalitionsversprechen zu halten und die Reform des Allgemeinen
Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) unverzüglich anzugehen.

Zur ganzen Pressemitteilung von Bündnis AGG Reform-Jetzt!:
https://agg-reform.jetzt/2024/02/15/pressemitteilung/

STELLENAUSSCHREIBUNGWir freuen uns über Bewerbungen und Weiterverbreitung!Das AntiDiskriminierungsBüro Köln in freier Tr...
14/02/2024

STELLENAUSSCHREIBUNG
Wir freuen uns über Bewerbungen und Weiterverbreitung!

Das AntiDiskriminierungsBüro Köln in freier Trägerschaft des Vereins Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Verwaltungskraft (w/m/d) in Teilzeit (28 Std./Woche)

Hauptaufgaben
• Finanzbuchhaltung/Vereinsbuchhaltung mit entsprechender Software
• Überwachung und Bearbeitung der Zahlungsein- und -ausgänge
• Mitarbeit bei Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen
• Controlling und Reporting
• Personalsachbearbeitung (u.a. vorbereitende Tätigkeiten für die Erstellung der Lohn- und Gehaltsabrechnungen durch ein externes Dienstleistungsunternehmen)

Profil
• abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit Schwerpunkt Rechnungswesen/Buchhaltung oder eine vergleichbare Berufsausbildung
• Sehr gute Kenntnisse der Microsoft Office-Produktpalette
• Fähigkeit zum eigenständigen, eigenverantwortlichen, zuverlässigen Arbeiten sowie Team-, Kritik- und Kommunikationsfähigkeit
• Einschlägige Berufserfahrungen in der Finanzbuchhaltung, Rechnungsprüfung, Kontierung
• Erfahrung im Themenkomplex der Lohn- und Gehaltsabrechnung
• Erfahrung in der Vereinsverwaltung und im Vereinsrecht
• Auseinandersetzung mit Rassismuskritik und eine machtkritische Haltung bzw. Offenheit für das Thema
• Identifikation mit den Zielen des Vereins

Angebot
• Offene, hierarchiesensible und wertschätzende Arbeitsatmosphäre
• Entlohnung in Anlehnung an TVÖD Bund Entgeltgruppe 9b
• Flexibilität in der Arbeitszeiteinteilung inklusive mobilem Arbeiten insbesondere für Menschen, die Erziehungsaufgaben, Pflegeaufgaben oder andere wichtige Bedarfe haben
• 30 Urlaubstage im Jahr bei einer 5-Tage Woche
• kostenlose Parkmöglichkeit
• Auf Wunsch Teilnahme an Team-Supervision

Wir laden besonders Menschen mit Rassismuserfahrungen und von Mehrfachdiskriminierung betroffene Personen dazu ein, sich zu bewerben. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen in einer Datei (max. 5Mb) per E-Mail an: [email protected].

Zur vollständigen Ausschreibung
https://www.oegg.de/stellenausschreibung-fuer-eine-verwaltungskraft/

AntiDiskriminierungsBüro Köln veröffentlicht Jahresbericht 2022 Im Jahr 2022 wurden dem ADB Köln 308 Diskriminierungsfäl...
29/08/2023

AntiDiskriminierungsBüro Köln veröffentlicht Jahresbericht 2022


Im Jahr 2022 wurden dem ADB Köln 308 Diskriminierungsfälle gemeldet: Diese ist die höchste Fallzahl seit seiner Gründung.

Als Bestandteil des Jahresberichts veröffentlicht das ADB Köln die statistische Auswertung der eingegangenen Diskriminierungsbeschwerden. Die gemeldeten Diskriminierungsfälle dienen als Grundlage für die Öffentlichkeitsarbeit und die Projektarbeit des ADBs.
Die Auswertung zeigt, dass im Jahr 2022 die Zahl der Menschen, die sich an das ADB Köln wandten, erneut gestiegen ist. Die Ratsuchenden meldeten im Jahr 2022 insgesamt 308 Diskriminierungsfälle, im Vorjahr waren es noch 278 Fälle. Das ist die höchste Fallzahl in der bisherigen Geschichte des ADB Köln. Den Hauptgrund für Diskriminierungen bildete wie in den Vorjahren auch das Merkmal Rassismus mit rund 67 %. Dabei wurden am häufigsten Diskriminierungen im Bereich Arbeit mit 16 % ge-meldet. An zweiter Stelle berichteten die Betroffenen von Diskriminierungen in den Bereichen Äm-ter/Behörden und Bildung mit jeweils 11 %.

„Dieser Anstieg zeigt, dass der Schutz vor Diskriminierung unbedingt gestärkt werden muss“ sagt Anna So-Shim Schumacher, Antidiskriminierungsberaterin beim ADB Köln. „Es bedeutet aber auch, dass mehr Menschen von unserem Angebot erfahren haben und sich bei uns Unterstützung holen, um gegen Diskriminierung vorzugehen“.

Das AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln in Trägerschaft des Vereins Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. setzt sich seit 1995 aktiv dafür ein, eine Kultur der Gleichbehandlung zu verwirklichen. Das Büro berät und begleitet Menschen, die von rassistischer Ausgrenzung und Benachteiligung betroffen sind, und ermutigt diese, für ihre Rechte einzustehen.
Das Antidiskriminierungsbüro des Caritasverbands der Stadt Köln veröffentlicht zeitgleich mit ÖgG e.V. ihren Jahresbericht. Die Büros blicken auf über zwei Jahrzehnte solidarischer Zusammenarbeit zurück. Den Jahresbericht des ADB des Caritasverbands finden Interessierte unter https://www.caritas-koeln.de/hilfe-beratung/migration/antidiskriminierungsarbeit/
Der Jahresbericht des ADB Köln kann unter https://www.oegg.de/publikationen/ heruntergeladen werden oder unter folgender Adresse gegen Porto oder eine freiwillige Spende bestellt werden:
AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln/Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.
Berliner Str. 97-99, 51063 Köln, Tel. 0221/96476300, E-Mail: [email protected]

Täglich finden im Schnitt mehr als zwei antimuslimische Übergriffe in Deutschland statt, darunter Diskriminierungen, kör...
27/06/2023

Täglich finden im Schnitt mehr als zwei antimuslimische Übergriffe in Deutschland statt, darunter Diskriminierungen, körperliche Angriffe als auch Sachbeschädigungen. Die Auswertung des ersten Lagebildes für das Jahr 2022 zeigt, dass sich antimuslimischer Rassismus durch alle Lebensbereiche zieht, sei es bei der Wohnungssuche, dem Arztbesuch oder in der Schule.

„Menschen wurden in Deutschland auch im Jahr 2022 täglich zur Zielscheibe von rassistischen Übergriffen, Erniedrigungen, Beleidigungen und von Ausgrenzungen – weil sie muslimisch sind oder weil man annimmt, sie seien muslimisch. Jeder einzelne Fall kann psychische und finanzielle Auswirkungen auf das Leben von betroffenen Menschen und ihren Familien haben. Was sie tagtäglich in Deutschland erleben, bleibt der Mehrheitsgesellschaft oft unbekannt“, sagt Rima Hanano, Leitung von CLAIM.

Wir sind Teil der CLAIM-Allianz, die muslimische und nichtmuslimische Akteure der Zivilgesellschaft in einer breiten Allianz gegen antimuslimischen Rassismus, Islam- und Muslimfeindlichkeit verbündet und um den Jahrestag herum jährlich die Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus koordiniert.

Vor Ort haben wir uns an der Plakataktion der beteiligt.

Das Lagebild als pdf dazu: https://www.claim-allianz.de/presse/pressemitteilung-und-download-zivilgesellschaftliches-lagebild-antimuslimischer-rassismus/


Tolle Aktion zur Verstärkung des Aufrufs an Theresa Schopper vom Kultusministerium BW, nicht weiter die rassistische und...
05/04/2023

Tolle Aktion zur Verstärkung des Aufrufs an Theresa Schopper vom Kultusministerium BW, nicht weiter die rassistische und antisemitische Schulbuchlektüre zu verteidigen.
Auch wir bitten um weitere Solidarisierung durch Unterzeichnung der Petition und Mustermail, aber auch darüber hinaus den Einsatz für diversitäts- und rassismuskritische Bildung überall wo es sonst noch nötig und möglich ist!

Adresse

Berliner Straße 97-99
Cologne
51063

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 14:00
Dienstag 10:00 - 14:00
Mittwoch 10:00 - 14:00
Donnerstag 10:00 - 14:00

Telefon

+4922196476300

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Antidiskriminierungsbüro Köln (ADB)/Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. (ÖgG) erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

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