Erbrecht - Fachanwalt für Erbrecht Detlev Balg

Erbrecht - Fachanwalt für Erbrecht Detlev Balg Darstellung aktueller Probleme aus dem Erbrecht.

- Erbe
- Testament
- Pflichtteil
- Vermächtnis
- Erbschein und Erbscheinsverfahren

Unsere Kanzlei ist seit über 20 Jahren auf einige wenige Rechtsgebiete spezialisiert und daher in der Lage, Sie in diesen Schwerpunkten umfassend qualifiziert zu beraten.

 /19  #26092019
08/02/2020

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Nachlasspflegschaft Geldnachlass Vollmacht | Anordnung der Nachlasspflegschaft bei Geldvermächtnissen - Fachanwalt für Erbrecht Detlev Balg - Köln

Unwirksamkeit eines sogenannten Notizzetteltestamentes bei nicht durch Auslegung feststellbarer Erbeneinsetzung
11/01/2020

Unwirksamkeit eines sogenannten Notizzetteltestamentes bei nicht durch Auslegung feststellbarer Erbeneinsetzung

Ursprünglich errichtet die Erblasserin gemeinsam mit ihrem Ehemann ein Testament, mit dem der jeweils längerlebende Ehegatte zum Alleinerben des vorversterbenden Ehegatten bestimmt wird. Einen Schlusserben setzen die Ehegatten aber nicht ein. Nach dem Tod der Erblasserin wurde in deren Nachlass ei...

Die Testamentsvollstreckung sichert die Umsetzung des letzten Willens des ErblassersDie Testamentsvollstreckung wird abe...
31/08/2019

Die Testamentsvollstreckung sichert die Umsetzung des letzten Willens des Erblassers

Die Testamentsvollstreckung wird aber nicht von Amts wegen veranlasst. Die Testamentsvollstreckung setzt vielmehr voraus, dass der Erblasser die Testamentsvollstreckung angeordnet hat. Die Anordnung muss in Form einer letztwilligen Verfügung erfolgen, d. h. in Form eines Testamentes oder eines Erbvertrages.

Zu beachten ist allerdings, dass zwischen der Anordnung der Testamentsvollstreckung und der Bestimmung des Testamentsvollstreckers zu unterscheiden ist. Nur die Anordnung der Testamentsvollstreckung muss in Form einer Verfügung von Todes wegen durch den Erblasser erfolgen. Die Bestimmung des konkreten Testamentsvollstreckers hingegen muss nicht durch die letztwillige Verfügung selbst erfolgen.

28/01/2019

Beschluss des OLG München vom 06.12.2018
Aktenzeichen: 31 Wx 374/17
Kurze Zusammenfassung der Entscheidung:
Ein Antrag auf Einziehung eines Erbscheins hat nicht zur Folge, dass eine von den Erblassern verfügte Pflichtteilsstrafklausel ausgelöst wird.

In der Sache errichteten die Eltern ein gemeinsames Testament, mit dem sie sich wechselseitig für den 1. Todesfall als alleinige uneingeschränkte Erben einsetzten. Sie verfügten weiter, dass Ihre beiden Kinder nach dem Tod des Letztversterbenden dessen Erben werden sollen. Diese Schlusserbeneinsetzung war mit der Weisung verbunden, dass ein Abkömmling, der nach dem Tod des erstversterbenden Elternteils sein Pflichtteil geltend macht, auch beim 2. Erbfall nur den Pflichtteil erhält, d. h. für den 2. Erbfall ebenfalls enterbt wird.

Der Ehemann verstarb zuerst. Der Ehefrau wurde daraufhin ein Alleierbschein vom Nachlassgericht erteilt. Hinsichtlich dieses Erbscheins beantragte die Tochter der Erbin, dass der Erbschein eingezogen wird, da nach ihrer Ansicht das Ehegattentestament ihrer Eltern unwirksam sei. Diesem Antrag folgte das Nachlassgericht nicht....

27/10/2018

Das eigenhändige Testament

Grundsätzlich kann jeder, d. h. jede natürliche Person, ein wirksames Testament errichten. Voraussetzung hierfür ist, dass derjenige der ein Testament ausfertigen will das 16. Lebensjahr vollendet hat und nicht aus gesundheitlichen Gründen testierunfähig ist.

Um nachvollziehen zu können, ob ein wirksames eigenhändiges Testament vorliegt, muss anhand der folgenden Fragen überprüft werden, ob die vom Gesetz bestimmten Voraussetzungen erfüllt sind. Der Videobeitrag geht auf die folgenden Fragen ein:

1) War der Erblasser zum Zeitpunkt Testamentserrichtung testierfähig?

2) Hat der Erblasser das Testament eigenhändig verfasst?

3) Wurde das Testament vom Erblasser eigenhändig unterzeichnet?

4) Geht aus dem Testament Ort und Datum der Testamentserrichtung hervor?

5) Ist das Testament leserlich?

6) Gehen aus dem Testament eine letztwillige Verfügung hervor?

Mehr zum Thema unter:

https://ra-balg.de/rechtsanwalt-erbre...

Kanzlei Balg und Willerscheid
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E-Mail: [email protected]

Beschluss des OLG Düsseldorf vom 12.01.2017 Aktenzeichen: I-3 Wx 257/16 Kurze Zusammenfassung der Entscheidung: Wechselt...
18/04/2017

Beschluss des OLG Düsseldorf vom 12.01.2017 Aktenzeichen: I-3 Wx 257/16 Kurze Zusammenfassung der Entscheidung: Wechselt der Träger eines Tierheims, das vom Erblasser zum Erben bestimmt wurde, so kann durch Auslegung des Testamentes der Rechtsnachfolger Ersatzerbe werden. Im vorliegenden Fall hatte der unter Betreuung stehende Erblasser wirksam ein notarielles Testament errichtet. In diesem Testament ordnete der Erblasser an, dass ein bestimmtes Tierheim sein Alleinerbe werden soll. [ 1,852 more word ]

https://ra-balg.de/erbrecht-testament-tierheim-auslegung-wechselt-der-traeger-eines-tierheims-das-vom-erblasser-zum-alleinerben-bestimmt-wurde-so-kann-durch-auslegung-des-testamentes-der-rechtsnachfolger-ersatzerb/

Beschluss des OLG Düsseldorf vom 12.01.2017 Aktenzeichen: I-3 Wx 257/16 Kurze Zusammenfassung der Entscheidung: Wechselt der Träger eines Tierheims, das vom Erblasser zum Erben bestimmt wurde, so kann durch Auslegung des Testamentes der Rechtsnachfolger Ersatzerbe werden. Im vorliegenden Fall hatte…

Urteil des FG Düsseldorf vom 25.01.2017 Aktenzeichen: 4 K 509/16 Kurze Zusammenfassung der Entscheidung: Auch die Kosten...
28/03/2017

Urteil des FG Düsseldorf vom 25.01.2017 Aktenzeichen: 4 K 509/16 Kurze Zusammenfassung der Entscheidung: Auch die Kosten eines verlorenen Prozesses können von der Bemessungsgrundlage der Erbschaftsteuer abgezogen werden. Im vorliegenden Fall hatte die Erblasserin ihre beiden Abkömmlinge zu ihren Alleinerben bestimmt. Weiter ordnete die Erblasserin die Testamentsvollstreckung an. Einer der Erben hatte zu Lebzeiten von der Erblasserin eine Kontovollmacht erhalten und von der Kontovollmacht in erheblichem Umfang zu Lebzeiten der Erblasserin Gebrauch gemacht. [ 2,030 more words ]

https://ra-balg.de/erbrecht-prozesskosten-nachlassverbindlichkeit-erbschaftsteuer-auch-die-kosten-eines-verlorenen-prozesses-koennen-von-der-bemessungsgrundlage-der-erbschaftsteuer-abgezogen-werden/

Urteil des FG Düsseldorf vom 25.01.2017 Aktenzeichen: 4 K 509/16 Kurze Zusammenfassung der Entscheidung: Auch die Kosten eines verlorenen Prozesses können von der Bemessungsgrundlage der Erbschaftsteuer abgezogen werden. Im vorliegenden Fall hatte die Erblasserin ihre beiden Abkömmlinge zu ihren All...

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