Assmann Fachanwaltskanzlei

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Kündigung wegen Führerscheinentzug – Was gilt im Arbeitsrecht?Wer beruflich auf den Führerschein angewiesen ist, für den...
10/06/2026

Kündigung wegen Führerscheinentzug – Was gilt im Arbeitsrecht?

Wer beruflich auf den Führerschein angewiesen ist, für den kann ein Fahrerlaubnisentzug nicht nur die private Mobilität einschränken, sondern auch den Arbeitsplatz gefährden. Insbesondere Außendienstmitarbeiter, Berufskraftfahrer, Monteure oder Servicetechniker fragen sich häufig: Darf der Arbeitgeber wegen eines Führerscheinentzugs kündigen?

Eine aktuelle Entscheidung des Arbeitsgerichts Nordhausen zeigt, unter welchen Voraussetzungen eine personenbedingte Kündigung wegen Führerscheinverlusts zulässig sein kann.

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Peter A. Aßmann, Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Homeoffice-Entzug: Arbeitgeber brauchen nachvollziehbare GründeArbeitsgericht Düsseldorf stärkt Arbeitnehmerrechte bei d...
08/06/2026

Homeoffice-Entzug: Arbeitgeber brauchen nachvollziehbare Gründe
Arbeitsgericht Düsseldorf stärkt Arbeitnehmerrechte bei der Rücknahme von Homeoffice-Regelungen
Die Arbeit im Homeoffice ist in vielen Unternehmen längst fester Bestandteil der Arbeitsorganisation. Doch können Arbeitgeber einmal gewährte Homeoffice-Möglichkeiten jederzeit wieder einschränken oder vollständig entziehen? Mit einer aktuellen Entscheidung hat das Arbeitsgericht Düsseldorf klargestellt: Ein solcher Eingriff muss sachlich begründet und nachvollziehbar sein. Pauschale Hinweise auf organisatorische Probleme reichen nicht aus.
Der Fall
Ein langjähriger IT-Mitarbeiter arbeitete über mehrere Jahre hinweg zu rund 50 Prozent im Homeoffice. Nachdem das Unternehmen im Zuge eines IT-Projekts organisatorische und kommunikative Defizite geltend gemacht hatte, wurde die Homeoffice-Nutzung kurzfristig beendet und der Arbeitnehmer zur vollständigen Präsenzarbeit verpflichtet.
Der Arbeitnehmer wandte sich gegen diese Anordnung. Er argumentierte, dass die behaupteten Probleme nicht nachvollziehbar dargelegt worden seien und andere Mitarbeiter weiterhin remote tätig seien.
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Peter A. Aßmann, Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Höhere Eingruppierung einklagen: Welche Darlegungspflichten Arbeitnehmer erfüllen müssenLAG Niedersachsen konkretisiert ...
27/05/2026

Höhere Eingruppierung einklagen: Welche Darlegungspflichten Arbeitnehmer erfüllen müssen
LAG Niedersachsen konkretisiert Anforderungen im Eingruppierungsprozess
Wer eine höhere tarifliche Eingruppierung und mehr Gehalt einklagen möchte, muss seine tatsächlichen Tätigkeiten detailliert darlegen. Das hat das Landesarbeitsgericht Niedersachsen in einer aktuellen Entscheidung bestätigt.
Das Gericht stellte klar: Arbeitnehmer tragen im Eingruppierungsrechtsstreit grundsätzlich die Darlegungs- und Beweislast.
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Peter A. Aßmann, Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwalt für Arbeitsrecht

BAG konkretisiert die Darlegungs- und Beweislast bei BetriebsratsvergütungenDie Vergütung freigestellter Betriebsratsmit...
25/05/2026

BAG konkretisiert die Darlegungs- und Beweislast bei Betriebsratsvergütungen

Die Vergütung freigestellter Betriebsratsmitglieder gehört seit Jahren zu den rechtlich sensibelsten Themen im Betriebsverfassungsrecht. Spätestens seit der vielbeachteten BGH-Entscheidung zur möglichen Strafbarkeit überhöhter Betriebsratsvergütungen stehen Unternehmen, Betriebsräte und Personalabteilungen gleichermaßen vor erheblichen Unsicherheiten.

Mit Urteil vom 20.03.2025 hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) nun wichtige Klarstellungen zur Vergütung freigestellter Betriebsratsmitglieder sowie zur Darlegungs- und Beweislast bei Gehaltsanpassungen getroffen.

Die Entscheidung schafft mehr Orientierung für die betriebliche Praxis und konkretisiert die Anforderungen an rechtssichere Vergütungsentscheidungen.

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Peter A. Aßmann, Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwalt für Arbeitsrecht

04/05/2026

Peter A. Aßmann, Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwalt für Arbeitsrecht

04/05/2026

Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung: Wichtige Entscheidung für Arbeitnehmer

Der Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung sorgt immer wieder für Unsicherheit – auch bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Bonn und Umgebung. Eine aktuelle Entscheidung des Bundesarbeitsgericht bringt nun mehr Klarheit.

Mit Urteil vom 11. März 2025 (Az. 3 AZR 53/24) hat das Gericht entschieden, dass der gesetzliche Zuschuss zur betrieblichen Altersversorgung nicht in jedem Fall gezahlt werden muss. In dem Fall ging es um einen Mitarbeiter im öffentlichen Dienst.

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Peter A. Aßmann, Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwalt für Arbeitsrecht

23/04/2026

Krankmeldung nach dem Urlaub: Nicht jede AU-Bescheigung hält vor Gericht stand

Wer sich unmittelbar nach dem Urlaub krankmeldet, muss im Streitfall mit genauer Prüfung rechnen. Das Arbeitsgericht Heilbronn hat entschieden, dass der Beweiswert einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erschüttert sein kann, wenn auffällige Umstände gegen eine echte Erkrankung sprechen.

Im entschiedenen Fall hatte ein Arbeitnehmer bereits zum zweiten Mal direkt im Anschluss an seinen Urlaub eine einwöchige Arbeitsunfähigkeit geltend gemacht. Hinzu kam, dass er zuvor vergeblich versucht hatte, seinen Urlaub genau für diesen Zeitraum zu verlängern. Für das Gericht waren das ausreichende Indizien, um ernsthafte Zweifel an der bescheinigten Arbeitsunfähigkeit zu begründen.

Die Folge war erheblich: Der Arbeitnehmer musste seine Erkrankung nicht nur behaupten, sondern umfassend beweisen. Das gelang ihm nicht.

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Peter A. Aßmann, Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Arbeitsrecht: Neues zum JahresanfangAuch zum Jahresanfang 2026 sind wieder zahlreiche Neuregelungen erfolgt, die Arbeitn...
23/01/2026

Arbeitsrecht: Neues zum Jahresanfang

Auch zum Jahresanfang 2026 sind wieder zahlreiche Neuregelungen erfolgt, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber wissen sollten. Hier eine kleine Auswahl:

Mindestlohn; kräftige Erhöhung zum Jahresanfang

Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn wurde von 12,82 EUR im Jahr 2025 auf 13,90 EUR ab 1.1.2026 erhöht. Das ist eine drastische Erhöhung um rd. 8,4 % und liegt damit weit über der allgemeinen Lohnentwicklung. Im Vorjahr war die Erhöhung nur um rund 3,4 % von 12,41 auf 12,82 EUR erfolgt.
Neben dem allgemeinen Mindestlohn, der als Untergrenze für alle Arbeitsverhältnisse gilt, gibt es noch Branchenspezifische Mindestlöhne, die z.T. deutlich darüber liegen. So liegt z.B. der Mindestlohn in der Gebäudereinigung in der untersten Lohngruppe ab 1.1.2026 bei 15,00 EUR. Hier beträgt die Erhöhung gegenüber 2025 allerdings nur rund 5 %.

Arbeitnehmer, die Zweifel haben, ob sie den korrekten Lohn erhalten, sollten sich unbedingt arbeitsrechtlich beraten lassen. Am Besten vom Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Minijob: Erhöhung der Verdienstgrenze

(den ganzen Artikel finden Sie hier: www.assbo.de)

Peter A. Aßmann, Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwalt für Arbeitsrecht

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