Rechtsanwalt Dr. Drees Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Dr. Drees Fachanwalt für Arbeitsrecht einer Kündigung, Abmahnung, Abfindung, Aufhebungsvertrag, Zeugnis, etc.

Schwerpunkt ARBEITSRECHT -
Rechtsanwalt Dr. Drees, Fachanwalt für Arbeitsrecht, hilft Ihnen als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber bei allen Fragen des Arbeitsrechts, wie z.B.

Wer eine Aufgabe nicht ausführt, riskiert schnell den Vorwurf der Arbeitsverweigerung. Arbeitgeber reagieren darauf häuf...
29/08/2026

Wer eine Aufgabe nicht ausführt, riskiert schnell den Vorwurf der Arbeitsverweigerung. Arbeitgeber reagieren darauf häufig mit einer Abmahnung und in schweren Fällen mit einer ordentlichen oder sogar fristlosen Kündigung. Doch nicht jede abgelehnte Tätigkeit ist gleich Arbeitsverweigerung.
Dieser Beitrag erklärt, was als Arbeitsverweigerung gilt, wann Arbeitnehmer eine Tätigkeit ablehnen dürfen und wie Sie sich gegen eine Kündigung wegen Arbeitsverweigerung wehren können.



1. Was ist Arbeitsverweigerung?
Arbeitsverweigerung liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer eine geschuldete Arbeitsleistung bewusst nicht erbringt.
Es reicht deshalb nicht aus, dass eine Aufgabe zu spät, fehlerhaft oder nicht vollständig erledigt wurde. Der Arbeitgeber muss vielmehr darlegen, welche konkrete Tätigkeit angeordnet war und dass der Arbeitnehmer diese trotz bestehender Verpflichtung nicht ausführen wollte.

Wer eine Aufgabe nicht ausführt, riskiert schnell den Vorwurf der Arbeitsverweigerung. Arbeitgeber reagieren darauf häufig mit einer Abmahnung und in schweren

Eine fristlose Kündigung ohne Abmahnung trifft Arbeitnehmer besonders hart. Das Arbeitsverhältnis endet sofort. Der Lohn...
10/08/2026

Eine fristlose Kündigung ohne Abmahnung trifft Arbeitnehmer besonders hart. Das Arbeitsverhältnis endet sofort. Der Lohn fällt weg. Zusätzlich droht eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld. Umso wichtiger ist die Frage, ob der Arbeitgeber ohne vorherige Abmahnung überhaupt fristlos kündigen durfte.
In diesem Beitrag erfahren Sie, in welchen Fällen die fristlose Kündigung ohne Abmahnung nicht erlaubt ist und wie Sie sich dagegen wehren können.


Fristlose Kündigung ohne Abmahnung: Ist das erlaubt?
Eine fristlose Kündigung ohne Abmahnung ist erlaubt, wenn ein so schwerer Pflichtverstoß vorliegt, dass der Arbeitgeber das Verhalten nicht einmal für die Dauer der ordentlichen Kündigungsfrist hinnehmen muss. Das Gericht prüft dabei immer den Einzelfall.

Der Arbeitgeber muss darlegen und beweisen, dass ein wichtiger Grund im Sinne des § 626 BGB vorliegt.

Eine fristlose Kündigung ohne Abmahnung trifft Arbeitnehmer besonders hart. Das Arbeitsverhältnis endet sofort. Der Lohn fällt weg. Zusätzlich droht eine Sp

Mobbing am Arbeitsplatz kann den Arbeitsalltag unerträglich machen. Betroffene erleben Ausgrenzung, Demütigungen oder ge...
20/07/2026

Mobbing am Arbeitsplatz kann den Arbeitsalltag unerträglich machen. Betroffene erleben Ausgrenzung, Demütigungen oder gezielte Schikanen nicht nur als berufliches Problem, sondern auch als massiven Angriff auf ihre Gesundheit und ihr Selbstwertgefühl.

Dieser Beitrag erklärt, wann Mobbing am Arbeitsplatz rechtlich relevant wird, welche Rechte Sie haben, wie Sie Mobbing beweisen können und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Was ist Mobbing am Arbeitsplatz?
Mobbing am Arbeitsplatz ist nicht gleich jede unangenehme Situation im Job. Die Rechtsprechung versteht darunter ein systematisches Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte.
Nicht jede Kränkung, Kritik oder unangenehme Weisung ist rechtlich Mobbing. Auch längere Konflikte am Arbeitsplatz reichen nicht aus, wenn die Maßnahmen sachlich erklärbar sind oder keine systematische Herabwürdigung erkennen lassen.

Das BAG beschreibt Mobbing nicht als eigenen Rechtsbegriff.

Mobbing am Arbeitsplatz kann den Arbeitsalltag unerträglich machen. Betroffene erleben Ausgrenzung, Demütigungen oder gezielte Schikanen nicht nur als berufli

Wenn Ihr Arbeitgeber Vorwürfe gegen Sie erhebt, eine Abmahnung vorbereitet oder sogar eine Kündigung in den Raum stellt,...
07/07/2026

Wenn Ihr Arbeitgeber Vorwürfe gegen Sie erhebt, eine Abmahnung vorbereitet oder sogar eine Kündigung in den Raum stellt, sollten Sie die Grundlage dieser Vorwürfe kennen. Genau dafür ist das Recht wichtig, die Personalakte einsehen zu können.
Dieser Beitrag erklärt, welche Rechte Arbeitnehmer haben, wie weit der Auskunftsanspruch Arbeitnehmer schützt und was Sie tun sollten, wenn der Arbeitgeber Einsicht oder Auskunft verweigert.




1. Wann dürfen Arbeitnehmer ihre Personalakte einsehen?
Arbeitnehmer dürfen ihre Personalakte im laufenden Arbeitsverhältnis grundsätzlich einsehen. Die wichtigste gesetzliche Grundlage ist § 83 Abs. 1 BetrVG. Sie müssen dafür nicht erst abwarten, bis eine Kündigung ausgesprochen wurde. Auch ein konkreter Streit ist nicht zwingend erforderlich.

Wenn Ihr Arbeitgeber Vorwürfe gegen Sie erhebt, eine Abmahnung vorbereitet oder sogar eine Kündigung in den Raum stellt, sollten Sie die Grundlage dieser Vorw

Eine personenbedingte Kündigung trifft viele Arbeitnehmer hart. Oft geht es um Krankheit, fehlende Eignung oder den Verl...
25/06/2026

Eine personenbedingte Kündigung trifft viele Arbeitnehmer hart. Oft geht es um Krankheit, fehlende Eignung oder den Verlust einer wichtigen Erlaubnis. Doch Arbeitgeber dürfen in solchen Fällen nicht einfach kündigen, weil sie strenge Voraussetzungen einhalten müssen.

Dieser Beitrag beantwortet alle Fragen um die personenbedingte Kündigung.


Was ist eine personenbedingte Kündigung?
Eine personenbedingte Kündigung ist eine Kündigung deswegen, weil Sie Ihre Arbeit aus persönlichen Gründen künftig voraussichtlich nicht mehr können. Der Arbeitgeber wirft Ihnen dabei kein steuerbares Fehlverhalten vor. Genau darin liegt der Unterschied zur verhaltensbedingten Kündigung.

Entscheidend bleibt aber immer: Ihr Arbeitgeber darf nicht allein deshalb kündigen, weil ein Problem besteht. Er muss konkret darlegen, warum Sie Ihre Arbeit in Zukunft voraussichtlich nicht mehr vertragsgemäß leisten können und warum mildere Mittel nicht ausreichen.

Eine personenbedingte Kündigung trifft viele Arbeitnehmer hart. Oft geht es um Krankheit, fehlende Eignung oder den Verlust einer wichtigen Erlaubnis. Doch Arb

Wer einen Arbeitsvertrag unterschreibt, ist rechtlich bereits gebunden: Selbst dann, wenn der erste Arbeitstag erst Woch...
22/05/2026

Wer einen Arbeitsvertrag unterschreibt, ist rechtlich bereits gebunden: Selbst dann, wenn der erste Arbeitstag erst Wochen später beginnt. Genau dann kommt es in der Praxis häufig zu Fragen und Problemen.

Dieser Beitrag erklärt die Kündigung vor Arbeitsantritt laiengerecht aus beiden Perspektiven und nutzt echte Urteile deutscher Arbeitsgerichte als anschauliche Praxisbeispiele.

Ist eine Kündigung vor Arbeitsantritt generell ausgeschlossen?
Nein, ausgeschlossen ist die Kündigung vor Arbeitsantritt nicht. Sie ist grundsätzlich möglich, sofern Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder die Umstände nicht wirksam etwas anderes festlegen.

Wer einen Arbeitsvertrag unterschreibt, ist rechtlich bereits gebunden: Selbst dann, wenn der erste Arbeitstag erst Wochen später beginnt. Genau dann kommt es

Wenn Arbeitnehmer bei der Arbeitszeit schummeln, reagieren Arbeitgeber oft hart. Wer Arbeitszeiten falsch erfasst, Pause...
22/05/2026

Wenn Arbeitnehmer bei der Arbeitszeit schummeln, reagieren Arbeitgeber oft hart. Wer Arbeitszeiten falsch erfasst, Pausen verschweigt oder im Homeoffice private Tätigkeiten als Arbeitszeit abrechnet, riskiert eine Kündigung wegen Arbeitszeitbetrugs. In schweren Fällen darf der Arbeitgeber sogar eine fristlose Kündigung aussprechen.
In diesem Beitrag beantworten wir Ihre Fragen zum Thema Arbeitszeitbetrug und Kündigung.
Update vom 08.05.2026

Was ist Arbeitszeitbetrug?
Arbeitszeitbetrug liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber bewusst über die tatsächlich geleistete Arbeitszeit täuscht. Der Arbeitnehmer lässt sich also Arbeitszeit bezahlen, die er nicht gearbeitet hat.
Typische Beispiele sind:

- Der Arbeitnehmer bittet einen Kollegen, ihn einzustempeln, obwohl er noch gar nicht im Betrieb ist.
- Der Arbeitnehmer trägt eine Pause nicht ein.
- Der Arbeitnehmer verlässt den Arbeitsplatz für private Erledigungen und lässt die Arbeitszeit weiterlaufen.

Wenn Arbeitnehmer bei der Arbeitszeit schummeln, reagieren Arbeitgeber oft hart. Wer Arbeitszeiten falsch erfasst, Pausen verschweigt oder im Homeoffice private

Plant der Arbeitgeber viele Kündigungen, muss er eine Massenentlassungsanzeige erstatten. Dabei unterlaufen aber immer w...
22/05/2026

Plant der Arbeitgeber viele Kündigungen, muss er eine Massenentlassungsanzeige erstatten. Dabei unterlaufen aber immer wieder ähnliche Fehler.
Lesen Sie in diesem Beitrag, wann die Anzeige nötig ist, welcher Schwellenwert gilt, was in der Probezeit zählt und welche Sperrfrist Arbeitgeber beachten müssen.


Massenentlassungsanzeige: Was müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wissen?
Will ein Arbeitgeber vielen Mitarbeitern innerhalb kurzer Zeit kündigen, muss er häufig vorher die Agentur für Arbeit informieren. Diese Meldung heißt Massenentlassungsanzeige oder Entlassungsanzeige nach § 17 KSchG.

Wichtig ist: Die Massenentlassungsanzeige ist keine bloße Formalie. Wenn die Massenentlassungsanzeige fehlerhaft ist, kann das Auswirkungen auf die Wirksamkeit der Kündigung haben.

Plant der Arbeitgeber viele Kündigungen, muss er eine Massenentlassungsanzeige erstatten. Dabei unterlaufen aber immer wieder ähnliche Fehler. Lesen Sie in d

06/04/2026

Wer einen Arbeitsvertrag unterschreibt, ist rechtlich bereits gebunden: Selbst dann, wenn der erste Arbeitstag erst Wochen später beginnt. Genau dann kommt es in der Praxis häufig zu Fragen und Problemen.

Dieser Beitrag erklärt die Kündigung vor Arbeitsantritt laiengerecht aus beiden Perspektiven und nutzt echte Urteile deutscher Arbeitsgerichte als anschauliche Praxisbeispiele.

Ist eine Kündigung vor Arbeitsantritt generell ausgeschlossen?
Nein, ausgeschlossen ist die Kündigung vor Arbeitsantritt nicht. Sie ist grundsätzlich möglich, sofern Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder die Umstände nicht wirksam etwas anderes festlegen.

Vertragsstrafen sind im Arbeitsvertrag ein scharfes, aber sinnvolles Instrument. Sie können Arbeitnehmer zur Einhaltung ...
28/03/2026

Vertragsstrafen sind im Arbeitsvertrag ein scharfes, aber sinnvolles Instrument. Sie können Arbeitnehmer zur Einhaltung ihrer Pflichten anhalten und schwer nachweisbare Schäden absichern. Gleichzeitig sind die rechtlichen Hürden hoch und vereinbarte Klauseln sind schnell unwirksam.

Der folgende Beitrag beleuchtet die Vertragsstrafe im Arbeitsvertrag.




Was ist eine Vertragsstrafe im Arbeitsvertrag?
Die Vertragsstrafe ist die Verpflichtung des Arbeitnehmers, bei bestimmten Verstößen gegen den Arbeitsvertrag einen vorher festgelegten Geldbetrag an den Arbeitgeber zu zahlen.

Typische Fälle sind bspw.:

- Unentschuldigtes Nichterscheinen zur Arbeit.
- Verspäteter Arbeitsantritt oder Arbeitsaufnahme.
- Nichtantritt am ersten Tag einer neuen Arbeitsstelle.
- Unbefugte Weitergabe vertraulicher Informationen.

Auch die Absicherung eines nachvertraglichen Wettbewerbsverbots kann über Vertragsstrafen erfolgen.

Vertragsstrafen sind im Arbeitsvertrag ein scharfes, aber sinnvolles Instrument. Sie können Arbeitnehmer zur Einhaltung ihrer Pflichten anhalten und schwer nac

Adresse

BahnhofStr. 52
Bonn
53123

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00

Telefon

+4922818033466

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Rechtsanwalt Dr. Drees Fachanwalt für Arbeitsrecht erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen