25/05/2026
🔸30-Minuten-Regel🔸
Die meisten schlechten Lerntage sind nicht wirklich schlechte Lerntage.
Viele kennen dieses Gefühl im Jurastudium: Man setzt sich an den Schreibtisch und hat schon vorher das Gefühl, dass heute sowieso nichts mehr vernünftig laufen wird. Der Stoff wirkt zu viel, die Konzentration fehlt und alles fühlt sich direkt nach Arbeit an.
Und genau dann passiert oft etwas, das einen noch weiter zurückwirft: Man fängt gar nicht erst an, weil man denkt, Lernen müsste sich sofort produktiv anfühlen.
Dabei sind es oft gerade diese Tage, an denen die 30-Minuten-Regel helfen kann.
Startet nicht mit dem Gedanken, heute komplett abliefern zu müssen oder stundenlang hochkonzentriert zu lernen. Sondern beginnt einfach mit einer überschaubaren Aufgabe:
🔸Ein Fall.
🔸Ein Kapitel.
🔸30 Minuten.
Und ehrlich gesagt merkt man häufig erst nach dem Anfangen, dass der Kopf langsam doch wieder reinkommt. Das passiert meist deutlich besser, als man vorher dachte.
Im Studium entsteht Fortschritt selten dadurch, dass jeder Tag maximal produktiv läuft. Sondern eher dadurch, dass man auch an den zähen Tagen trotzdem wieder anfängt.
Grafik erstellt mit Canva, Sound: Giulio Cercato