Geßner Legal - Medienkanzlei

Geßner Legal - Medienkanzlei Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Geßner Legal - Medienkanzlei, Rechtsanwalt und Rechtsanwaltskanzlei, Unter den Linden 12, Berlin.

29/05/2026

Heimlich gefilmt im Hotel – mit einer Kamera in einer Brille. Was wie eine Spionage-Doku klingt, war ein echter Fall vor dem Landgericht Berlin. ⚖️📹

**Was war passiert?**
Unser Mandant arbeitete in einem Hotel und wurde dort heimlich gefilmt – während eines Gesprächs, das für ihn privat schien. Er hat seinen vollständigen Namen genannt, weil er die in der Brille versteckte Kamera nicht erkannt hat. Das Video ging viral: **über 550.000 Aufrufe, mehr als 8.000 Mal geteilt** – mit voller Namensnennung. Plötzlich war seine Tätigkeit in diesem Hotel öffentlich mit seinem Klarnamen verknüpft – genau das wollte er nie.

**Was wir durchgesetzt haben:**
✅ **Unterlassungserklärung** (Video offline + Wiederholungsgefahr beseitigt)
✅ **Geldentschädigung: 3.000 €** für die schwerwiegende Persönlichkeitsrechtsverletzung
✅ **Außergerichtliche Abmahnkosten** voll erstattet

**Warum das eine schwerwiegende Verletzung war:**
– heimliche Aufnahme ohne Einwilligung (Recht am eigenen Bild, §§ 22, 23 KUG)
– heimliche Tonaufnahme eines nicht-öffentlich gesprochenen Wortes (Recht am eigenen Wort, § 201 StGB)
– massive virale Reichweite mit Klarnamensnennung (Stigmatisierungsgefahr)
– Eingriff in den Arbeitskontext (berufliche Sphäre + Privatsphäre verschmolzen)

Eine Geldentschädigung wird nur bei besonders schweren Persönlichkeitsrechtsverletzungen zugesprochen, die sich auf andere Weise nicht ausgleichen lassen. Hier war die Kombination aus Heimlichkeit, viraler Verbreitung und voller Identifizierbarkeit der ausschlaggebende Punkt.

Wenn Sie selbst betroffen sind – heimlich gefilmt, mit Namen im Netz, viral gegangen – schreiben Sie uns. Wir wissen, was realistisch durchsetzbar ist: Unterlassung, Löschung, Geldentschädigung, Kostenerstattung.

📞 +49 – 30 – 921011500
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📣 Verstärkung für unser Team!Wir freuen uns, Rechtsanwalt Cedric Wolf herzlich bei   willkommen zu heißen.Seit Mai 2026...
25/05/2026

📣 Verstärkung für unser Team!

Wir freuen uns, Rechtsanwalt Cedric Wolf herzlich bei willkommen zu heißen.

Seit Mai 2026 verstärkt er unsere Kanzlei insbesondere in den Bereichen

⚖️ Medienrecht
🎵 Urheberrecht
🛡️ Markenrecht
📌 Wettbewerbsrecht

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit, spannende Mandate und viele gemeinsame Erfolge. Willkommen im Team! 🤝🥂

⚖️ Erfolg für Mandanten gegen Axel Springer (Bild, BZ, Welt) wegen unzulässiger Verdachtsberichterstattung.Vor Kurzem ko...
12/05/2026

⚖️ Erfolg für Mandanten gegen Axel Springer (Bild, BZ, Welt) wegen unzulässiger Verdachtsberichterstattung.

Vor Kurzem konnten wir für einen hochrangigen Verwaltungsmitarbeiter der Senatsverwaltung vor der Pressekammer des Landgerichts Berlin eine einstweilige Verfügung erwirken.

Insgesamt konnten 37 unzulässige Äußerungen untersagt werden. Betroffen waren verschiedene Berichterstattungen der Bild, der BZ und der Welt.

💶 Die Verfahrenskosten von mehreren Tausend Euro – ausgehend von einem Gegenstandswert in Höhe von 230.000 Euro für das einstweilige Verfügungsverfahren – muss Axel Springer tragen.

Axel Springer ist gegen die Entscheidung bereits in Berufung gegangen, sodass das Verfahren noch nicht rechtskräftig abgeschlossen ist. Nun wird das Kammergericht in zweiter Instanz über die Sache entscheiden.

———

📌 Fazit:

Das Urteil, welches nach mündlicher Verhandlung vor dem Landgericht Berlin erging, zeigt erneut, dass große Medienhäuser wie Bild oder Welt bei Verdachtsberichterstattungen immer wieder unsauber arbeiten und Persönlichkeitsrechte verletzen.

Betroffene müssen solche Berichterstattungen keinesfalls hinnehmen.

👉Erfolgreich Unterlassungs- und Geldentschädigungsansprüche gegen einen Content Creator durchgesetzt ⚖️📱Ein gerade erst ...
07/05/2026

👉Erfolgreich Unterlassungs- und Geldentschädigungsansprüche gegen einen Content Creator durchgesetzt ⚖️📱

Ein gerade erst volljähriger Mandant wurde von einem reichweitenstarken Content Creator mit mehreren hunderttausend Followern auf Instagram und TikTok öffentlich an den digitalen Pranger gestellt.

In einem Reaction-Video wurden zwei Fotos unseres Mandanten veröffentlicht und in einen massiv ehrverletzenden Kontext gestellt. Zudem wurden ihm Äußerungen zugeschrieben, die er tatsächlich nie getätigt hatte.

Für unseren Mandanten war die Situation hochbelastend:

Er musste nicht nur soziale Ächtung befürchten, sondern auch berufliche Konsequenzen durch seinen Arbeitgeber.

Wir haben den Content Creator daraufhin abgemahnt und Unterlassungs- sowie Geldentschädigungsansprüche geltend gemacht.

Mit Erfolg:

✅ Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung
✅ Zahlung einer Geldentschädigung an unseren Mandanten
✅ Erstattung der Abmahnkosten

Der Fall zeigt, wie verantwortungslos teilweise mit Persönlichkeitsrechten umgegangen wird, wenn Reichweite und Aufmerksamkeit im Vordergrund stehen.

Zugleich zeigt er aber auch, dass Betroffene sich gegen ehrverletzende Veröffentlichungen effektiv zur Wehr setzen können — insbesondere mit anwaltlicher Spezialisierung im Medien- und Persönlichkeitsrecht.

Reputation Unterlassung Geldentschädigung

27/04/2026

Hass, Beleidigungen, Morddrohungen in einer Facebook-Gruppe – und die Gruppe bleibt trotzdem online? 😳

Das hat einen rechtlichen Grund. Das Kammergericht Berlin hat klargestellt: Eine Gruppe als solche muss nicht gelöscht werden – auch wenn dort einzelne Nutzer massiv über die Stränge schlagen.

Der entscheidende Unterschied: Nicht die Gruppe verletzt Persönlichkeitsrechte, sondern einzelne Beiträge. Solange Name, Beschreibung und Zweck der Gruppe rechtmäßig sind, darf die Plattform sie weiter betreiben.

Und der DSA? Verpflichtet Plattformen zur Reaktion auf gemeldete Inhalte – aber nicht zur kompletten Schließung von Diskussionsräumen.

Die ernüchternde Wahrheit: Betroffene müssen jeden rechtswidrigen Beitrag einzeln melden. Mühsam – aber rechtlich der vorgesehene Weg.

Was Sie realistisch durchsetzen können? Wir sagen es Ihnen klar und ehrlich.

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DSA DigitalServicesAct SocialMediaRecht Internetrecht Beleidigung Plattformhaftung Meinungsfreiheit Anwalt Medienanwalt

Wenn Family-Influencer Geschäft mit ihren Kindern machen…Der Journalistin Lea M. Oetjen habe ich vor kurzem ein paar Fra...
19/04/2026

Wenn Family-Influencer Geschäft mit ihren Kindern machen…

Der Journalistin Lea M. Oetjen habe ich vor kurzem ein paar Fragen zu Persönlichkeitsrechten von Kindern, die von ihren Influencer-Eltern kommerziell ausgebeutet werden, um Likes und damit mehr Kooperationen zu bekommen, beantwortet.

Zu lesen ist ihr Beitrag hier Wenn Family-Influencer Geschäft mit ihren Kindern machen…

Der Journalistin Lea M. Oetjen habe ich gestern ein paar Fragen zu Persönlichkeitsrechten von Kindern, die von ihren Influencer-Eltern kommerziell ausgebeutet werden, um Likes und damit mehr Kooperationen zu bekommen, beantwortet.

Zu lesen ist ihr Beitrag hier:

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/kinder-als-content-vor-diesen-risiken-warnen-experten/

Aus meiner Sicht ein extrem wichtiges Thema. Kinder müssen ungestört aufwachsen können, ohne jegliche privaten oder gar intimen Momente in ihrem Leben mit der gesamten - teilweise kranken - Öffentlichkeit teilen zu müssen.

Mögen sich diese Eltern einmal vorstellen, dass all die Menschen, welche die eigenen Kinder täglich sehen, im eigenen Wohnzimmer sitzen, Pädophilie ihre Gedanken zu den eigenen Kindern laut äußern und ihre Kinder begaffen.

Es ist erschreckend, wie gedankenlos viele Influencer, aber auch sonstige Eltern ihre Kinder schutzlos im Internet präsentieren.

Aufräumen muss später das Kind, wenn es nicht mehr klein und hilflos ist…

08/04/2026

⚠️ Abmahnung vom Verband Sozialer Wettbewerb – und jetzt?
Viele Creator und Unternehmer erhalten plötzlich Post… und wissen nicht, wie sie reagieren sollen 😳
In diesem Reel erfahren Sie kurz & verständlich:�👉 warum Sie eine Abmahnung erhalten haben�👉 welche Fehler häufig dahinterstecken�👉 und was Sie jetzt AUF KEINEN FALL tun sollten
💡 Wichtig: Nicht in Panik geraten – aber auch nicht ignorieren!
Speichern Sie sich das Reel ab, falls Sie selbst betroffen sind oder jemanden kennen, der Unterstützung braucht 🙌
RechtEinfachErklärt

Christian Ulmen hat nun tatsächlich Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung beim Landgericht Hamburg gestellt…La...
01/04/2026

Christian Ulmen hat nun tatsächlich Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung beim Landgericht Hamburg gestellt…

Laut Berichterstattung von hat die Kanzlei Schertz Bergmann nun ernst gemacht und sich gezielt einzelne Passagen aus der Berichterstattung des herausgegriffen, die aus ihrer Sicht angreifbar sind.

Die schwerwiegendsten Vorwürfe von Collien Fernandes, welche aus der Berichterstattung des Mediums DER SPIEGEL hervorgehen, werden offenbar laut LTO gerade nicht angegriffen. Im Fokus stehen vielmehr Aussagen, die den Eindruck erwecken könnten, Ulmen habe Deepfakes erstellt und verbreitet oder wiederholt Körperverletzungen begangen – was er bestreitet.

Rechtlich wird es – wenig überraschend – auf die klassischen Maßstäbe der identifizierenden Verdachtsberichterstattung hinauslaufen.

👉Dreh- und Angelpunkt sind zwei Fragen:

1️⃣Gab es einen hinreichenden Mindestbestand an Beweistatsachen

2️⃣und wurde Ulmen vor Veröffentlichung ausreichend mit den konkreten Vorwürfen konfrontiert?

Fazit:

Selbst wenn der Antrag insoweit Erfolg haben sollte, dürfte das an der öffentlichen Wahrnehmung wenig ändern. Eine einstweilige Verfügung wäre letztlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein…

Das ist kein Journalismus. Das ist ein Versagen‼️Der aktuelle Beitrag der .nachrichtensender (Axel Springer Deutschland ...
31/03/2026

Das ist kein Journalismus. Das ist ein Versagen‼️

Der aktuelle Beitrag der .nachrichtensender (Axel Springer Deutschland GmbH) zeigt nicht nur einen brutalen Messerangriff auf einen 13-Jährigen – man hört auch die Schreie im Video.

Ein Kind wird lebensgefährlich mit einem Messer verletzt. Und ein großes Medienhaus entscheidet sich, genau diese Szenen zu verbreiten.

Auch ohne erkennbare Gesichter:
Das Opfer ist aufgrund der Umstände klar identifizierbar.
Es ist minderjährig.
Und weltweit wird gezeigt, wie es Opfer dieser Tat wird.

Für das Opfer, die Familie – und auch für andere Betroffene – sind solche Bilder hochgradig traumatisierend und aus Sicht des gezeigten minderjährigen Opfers potentiell persönlichkeitsrechtsverletzend.

Das hat nichts mit Aufklärung und seriöser Berichterstattung zu tun. Das ist Sensationsberichterstattung auf dem Rücken eines Kindes.

Journalistische Sorgfaltspflichten?
Offensichtlich ignoriert (mal wieder!)

Wer so berichtet, überschreitet jegliche Grenzen. Schämen Sie sich…

Deepfakes, digitale Gewalt und die Frage, ob unser Recht dafür überhaupt gemacht ist.In der neuen Podcast-Folge spreche ...
30/03/2026

Deepfakes, digitale Gewalt und die Frage, ob unser Recht dafür überhaupt gemacht ist.
In der neuen Podcast-Folge spreche ich gemeinsam mit Felix Schimmel, wissenschaftlicher Mitarbeiter, über den Fall Collien Fernandes, rechtliche Lücken bei Deepfakes, die Probleme bei der Täterermittlung und darüber, warum die Rechtsdurchsetzung im Netz oft so schwer ist.
Eine Folge über Medienrecht, Persönlichkeitsrechte und die Frage, ob Deutschland beim Schutz Betroffener endlich nachziehen muss.

Adresse

Unter Den Linden 12
Berlin
10117

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