RULE Anwaltskanzlei Leitenmaier

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15/07/2026

„Fachanwälte für Sozialrecht machen nur Bürgergeld.“ – Stimmt nicht.

In der Praxis habe ich häufig komplexe Fälle wie diesen auf dem Tisch:

• Deutsche Rentenversicherung erklärt die Gestütsbetreiberin zur hauptberuflich Selbständigen – mit Folgen für Kranken‑, Pflege‑ und Rentenversicherung.

• Die Krankenkasse kippt rückwirkend die Pflichtversicherung, will freiwillige Beiträge aus allen Einkünften.

• Parallel droht die landwirtschaftliche Krankenkasse mit eigenen Beiträgen.

• Es geht um fünfstellige Beträge, Statusentscheidungen nach § 44 SGB X, Betriebsprüfungen nach § 28p SGB IV und strategische Abstimmung zwischen drei Sozialversicherungsträgern.

Sozialrecht ist hochkomplex – und für Unternehmerinnen, Ärzte, Selbständige und Landwirte oft existenziell. Bürgergeld ist nur ein kleiner Ausschnitt.



Hattet Ihr schon mal Berührung mit dem Thema Sozialrecht? Schreibt es in die comments.



🌞 Wissen teilen, Netzwerke stärken und gemeinsam die Versorgung verbessern. 🌿Was für ein wertvolles Symposium in wunders...
04/07/2026

🌞 Wissen teilen, Netzwerke stärken und gemeinsam die Versorgung verbessern. 🌿

Was für ein wertvolles Symposium in wunderschöner Umgebung in Stromberg! 🏞️

Top-Referentinnen und Referenten, ein hochinteressiertes Fachpublikum und viele bekannte Gesichter haben diese Veranstaltung wieder zu etwas Besonderem gemacht. Der fachliche Austausch, die spannenden Gespräche und die gemeinsame Leidenschaft für eine bessere Patientenversorgung machen solche Tage einfach unbezahlbar. 💙

Ganz besonders gefreut habe ich mich, dass es Frau Dr. Färber und mir nach einigen Anläufen endlich gelungen ist, uns persönlich kennenzulernen. 😉 Manchmal braucht es eben mehrere Versuche – aber das Warten hat sich gelohnt! 🤝

Ein herzliches Dankeschön an und für die hervorragende Organisation und die Ausrichtung dieser bewährten Veranstaltung. 👏

Und wie immer gilt: Nach dem Ofa-Symposium ist vor dem Ofa-Symposium! 😉📅

☀️ "Die schönsten Begegnungen entstehen dort, wo Wissen, Leidenschaft und Menschen zusammenkommen."

💉 Ambulante Liposuktion bei Lipödem – warum finden Patientinnen kaum noch spezialisierte Operateure?Viele denken: "Die K...
26/06/2026

💉 Ambulante Liposuktion bei Lipödem – warum finden Patientinnen kaum noch spezialisierte Operateure?

Viele denken: "Die Krankenkasse bezahlt doch – also ist doch alles geregelt."

Leider ist die Realität deutlich komplizierter.

Die Vergütung für die ambulante Liposuktion deckt in vielen Fällen nicht einmal die tatsächlichen Kosten des Eingriffs. OP-Saal, Personal, Anästhesie, Hygiene, Instrumente und Dokumentation kosten häufig mehr, als die gesetzliche Krankenversicherung erstattet.

Warum wird trotzdem erwartet, dass Ärzte diese Operationen anbieten?

Das hängt mit dem Solidarprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung zusammen. Vereinfacht gesagt dürfen wirtschaftliche Verluste bei einzelnen Leistungen durch Gewinne bei anderen Leistungen ausgeglichen werden – eine sogenannte Mischkalkulation. Dieses Prinzip wurde auch vom Bundessozialgericht grundsätzlich anerkannt.

📌 Das Problem:
Eine Praxis kann aber nur dann querfinanzieren, wenn sie überhaupt ausreichend wirtschaftliche Leistungen erbringt. Hochspezialisierte Lipödem-Zentren haben diese Möglichkeit oft gerade nicht.

Die Folge spüren die Patientinnen:
❌ Immer weniger spezialisierte Operateure.
❌ Lange Wartezeiten.
❌ Weite Anfahrtswege.
❌ Gefahr einer Unterversorgung – obwohl der Grundsatz eigentlich "ambulant vor stationär" lautet.

💡 Wie könnte die Lösung aussehen?

✅ Eine realistische, kostendeckende Vergütung der ambulanten Liposuktion.
✅ Abbildung des tatsächlichen Zeit- und Personalaufwands.
✅ Förderung spezialisierter Zentren statt deren wirtschaftlicher Bestrafung.
✅ Eine Vergütung, die Qualität ermöglicht – nicht verhindert.

Es geht hier nicht um höhere Gewinne.
Es geht darum, dass medizinisch notwendige Behandlungen überhaupt noch angeboten werden können.

👉 Denn ein Leistungsanspruch auf dem Papier hilft niemandem, wenn es keine Ärzte mehr gibt, die diese Leistung wirtschaftlich erbringen können.

Wie siehst Du das? Schreib Deine Meinung in die Kommentare.

PLANWIRTSCHAFT TRIFFT OP-REALITÄT.Die ambulante Liposuktion bei Lipödem soll politisch gewollt sein.Die Vergütung sagt e...
21/06/2026

PLANWIRTSCHAFT TRIFFT OP-REALITÄT.
Die ambulante Liposuktion bei Lipödem soll politisch gewollt sein.
Die Vergütung sagt etwas anderes.
Während Politik und Krankenkassen immer wieder den Grundsatz „ambulant vor stationär“ betonen, stehen viele Operateure vor einer einfachen betriebswirtschaftlichen Rechnung:
👉 Die Selbstkosten einer ambulanten Liposuktion liegen – je nach Personal-, Raum-, Anästhesie- und Sachkosten – häufig zwischen 1.600 € und 2.000 € pro Eingriff.
👉 Gleichzeitig werden Vergütungsregelungen und Abrechnungsbeschränkungen so ausgestaltet, dass eine Spezialisierung auf ambulante Eingriffe wirtschaftlich kaum tragfähig ist.
Das Bundessozialgericht hat in mehreren Entscheidungen bestätigt, dass im Bereich ambulanter Operationen enge Abrechnungsgrenzen gelten und zusätzliche Leistungen vielfach nicht gesondert vergütet werden. �

Die Folge?
❌ Weniger spezialisierte Operateure
❌ Weniger OP-Kapazitäten
❌ Längere Wartezeiten
❌ Versorgungslücken für Lipödempatientinnen
Und genau hier liegt das Problem:
Eine hochwertige ambulante Liposuktion benötigt erfahrene Operateure, eingespielte Teams, moderne OP-Infrastruktur und hohe Fallzahlen.
Wer aber einen Schwerpunkt aufbauen soll, dabei jedoch dauerhaft unter den tatsächlichen Kosten vergütet wird, kann keine nachhaltige Versorgung anbieten.
Das hat nichts mit mangelndem Engagement der Ärzte zu tun.
Das ist einfache Betriebswirtschaft.
Oder anders formuliert:
📉 Wenn die Vergütung unter den Kosten liegt, entsteht keine Schwerpunktversorgung.
📉 Wenn keine Schwerpunktversorgung entsteht, fehlen Operateure.
📉 Wenn Operateure fehlen, leiden die Patientinnen.
Die Diskussion um die ambulante Liposuktion darf deshalb nicht bei der Frage enden, ob ein Eingriff ambulant durchgeführt werden kann.
Die entscheidende Frage lautet:
Kann eine ambulante Versorgung dauerhaft funktionieren, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dagegen sprechen?
Denn am Ende hilft die schönste Leistung im Leistungskatalog niemandem, wenn niemand sie mehr anbieten kann. Insbesondere sollen Operateure auch die Befähigung durch eine bestimmte Anzahl an Operationen nachweisen können.

💬 Herzlichen Glückwunsch. Die Liposuktion ist jetzt Kassenleistung. Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der sie zu die...
13/06/2026

💬 Herzlichen Glückwunsch. Die Liposuktion ist jetzt Kassenleistung. Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der sie zu diesen Konditionen anbietet.

Bei dem dargestellten Fall handelt es sich um ein Beispiel, die Zahlen können abweichen. Oder alternativ könnte es zu einer künstlichen Aufspaltung bezogen auf die Anzahl der Liposuktionen kommen.

Und wie passt das eigentlich zum gesundheitspolitischen Grundsatz:

„Ambulant vor stationär“?

👉 Deshalb ist jetzt nicht die Zeit, sich zurückzulehnen.

Wenn Ihr möchtet, dass die Liposuktion auch künftig tatsächlich verfügbar bleibt, dann macht das Thema sichtbar.

Sprecht mit Euren Abgeordneten. Unterstützt Patientenorganisationen. Teilt Eure Erfahrungen. Fragt Krankenkassen und Politik, wie die Versorgung langfristig gesichert werden soll.

Denn ein Anspruch auf dem Papier hilft wenig, wenn am Ende niemand mehr da ist, der die Behandlung durchführt.

📢 Wer für die Liposuktion gekämpft hat, muss jetzt auch für ihren Erhalt kämpfen.

Was denkt Ihr dazu?

patientenrechte sozialrecht gesundheitspolitik ambulantvorstationär gkv ebm versorgung medizinrecht lymphologie lipedema frauenmedizin krankenkasse gesundheitswesen

☀️ JUBILÄUM, SONNENSCHEIN & SOZIALRECHT ☀️Was für ein gelungener Tag beim Jubiläum des Sanitätshauses Zimmermann in Cott...
10/06/2026

☀️ JUBILÄUM, SONNENSCHEIN & SOZIALRECHT ☀️

Was für ein gelungener Tag beim Jubiläum des Sanitätshauses Zimmermann in Cottbus! 🎉
Ich durfte gleich zwei Vorträge halten: ⚖️ „30 Lifehacks für den sozialrechtlichen Widerspruch“ 🦵 „Der Grad der Behinderung bei Lipödem“
Besonders gefreut hat mich das große Interesse, die vielen Fragen und die tollen Gespräche im Anschluss. Genau dieser Austausch zeigt mir immer wieder, wie wichtig Aufklärung und Wissen für Betroffene sind. 💙
Und weil das Leben nicht nur aus Paragrafen bestehen sollte, habe ich mir dank der AOK meinen eigenen Smoothie „erradelt“ 🚴🥤😄
Ja, manchmal darf eine Fachanwältin auch schwitzen, um an Vitamine zu kommen. 😉
Denn eines habe ich in den letzten Jahren gelernt: ✨ Das Leben ist ohnehin ernst genug. Ein bisschen Leichtigkeit schadet nie.
☀️ „Halte dein Gesicht der Sonne entgegen, dann fallen die Schatten hinter dich.“ – Helen Keller
Vielen Dank an das gesamte Team des Sanitätshauses Zimmermann für die Einladung, die herzliche Atmosphäre und die perfekte Organisation. Ich komme gerne wieder! 🌻
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⚖️ Manchmal klingelt nicht die Post. Manchmal klingelt der Anwalt. 😉Nicht jede Meinung ist automatisch eine Tatsache.Und...
09/06/2026

⚖️ Manchmal klingelt nicht die Post. Manchmal klingelt der Anwalt. 😉

Nicht jede Meinung ist automatisch eine Tatsache.
Und nicht jede Tastatur ist ein rechtsfreier Raum.

Kritik?
➡️ Immer erlaubt.

Andere bewusst falsch darstellen, Gerüchte verbreiten oder geschäftsschädigende Behauptungen aufstellen?
➡️ Kann schnell teuer werden.

📌 Mein persönlicher Tipp:

Bevor man etwas veröffentlicht, kurz überlegen:

❓ Ist das wahr?
❓ Kann ich es beweisen?
❓ Würde ich es auch sagen, wenn mein Name darunter stehen würde?

Denn aus einem schnellen Kommentar kann manchmal werden:

📧 Aufforderung zur Löschung
📄 Abmahnung
⚖️ Unterlassungsanspruch
💰 Schadensersatzforderung

Und dann wird aus dem Satz

"Das wird man ja wohl noch sagen dürfen..."

ganz schnell

"Das hätte ich vielleicht doch nicht schreiben sollen..." 🙈

Humorvoll gesagt:

🍿 Social Media ist kein Boxring.
🧨 Und Kommentare sind keine Freifahrtscheine.
⚖️ Das Internet vergisst wenig – Anwälte manchmal leider auch nicht.

Also:

💡 Diskutieren? Ja.
💡 Andere Meinung? Natürlich.
💡 Respektvoll bleiben? Unbedingt.

Denn hinter jedem Profil steht ein Mensch. Und manchmal auch eine Kanzlei. 😉

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03/06/2026

Meine Freude kann ich kaum in Worte fassen ...

Auszug aus einer heutigen e-Mail einer Mandantin, in deren Fall wir eine Mammareduktionsplastik neben Narbenkorrektur geltend gemacht haben.
Die Gegnerin hat ein Anerkenntnis abgegeben. Warum ist das oft wertvoller als ein fürsprechendes Urteil für den Mandanten? Das Anerkenntnis beendet das Verfahren endgültig, bei einem fürsprechenden Urteil kann die Gegnerin immer noch in Berufung gehen und der Rechtsstreit ist immer noch nicht zu Ende.

Lipödem ist medizinisch eine anerkannte Erkrankung – juristisch wird es aber noch immer nicht wie jede andere Krankheit ...
31/05/2026

Lipödem ist medizinisch eine anerkannte Erkrankung – juristisch wird es aber noch immer nicht wie jede andere Krankheit behandelt.
Das hat reale Folgen für Betroffene: im Alltag, bei der Versorgung und vor Gericht.

Ich sehe in meiner Arbeit immer wieder die gleichen Muster:

• Stigmatisierung, lange bevor ein Arztbericht gelesen wird – allein wegen Körperform, Kompression oder beidem.

• Operationen, die offiziell Kassenleistung sind, aber praktisch an BMI-Grenzen, Formalien und KÜ-Forderungen scheitern.

• GdB-Bewertungen, in denen die Beine fast „erst ab sein müssen“, bevor ein höherer Grad der Behinderung anerkannt wird.

• Krankenkassen, die zwei Kompressionen pro Jahr und eine Minimalversorgung an Hilfsmitteln für „ausreichend“ halten.

• MD-Gutachten, die Betroffenen vorwerfen, sie würden die konservative Therapie nicht „ausschöpfen“, obwohl der Alltag aus Arbeit, Familie, Schmerzen und Therapieterminen besteht.

• und eine BMI-Logik, die der aktuellen Adipositas-Forschung widerspricht.

Das Problem liegt nicht bei den Patientinnen.
Das Problem liegt in Strukturen, Richtlinien, veralteten Bewertungsmaßstäben – und in Gutachten, die den Alltag und die Therapielast beim Lipödem nicht ernsthaft abbilden.

Als Fachanwältin für Sozialrecht mit Schwerpunkt auf Patientinnenrechten unterstütze ich u. a. bei:

• Widersprüchen und Klagen gegen zu niedrige GdB-Festsetzungen

• Streit mit Krankenkassen über Kompressionsversorgung, IPK, MLD und Liposuktion

• der Auseinandersetzung mit MD- und Gerichtsgutachten, die den aktuellen medizinischen Stand ignorieren

Wenn du dich in diesen Beispielen wiederfindest:
Das ist kein persönliches Versagen – du scheiterst an Hürden, die andere aufgebaut haben.

Speichere dir diesen Beitrag, wenn du betroffen bist.
Teile ihn mit Menschen, die für jede Verordnung und jede Behandlung kämpfen müssen.

Und wenn du das Gefühl hast, allein nicht weiterzukommen, kannst du dir anwaltliche Unterstützung holen – du musst diesen Kampf nicht alleine führen.

💜 WELTLIPÖDEMTAG 💜Vor einigen Jahren wurde das Lipödem noch viel zu oft belächelt, falsch verstanden oder schlicht ignor...
18/05/2026

💜 WELTLIPÖDEMTAG 💜

Vor einigen Jahren wurde das Lipödem noch viel zu oft belächelt, falsch verstanden oder schlicht ignoriert.
Heute ist vieles anders.

✨ Frauen sprechen offen darüber.
✨ Ärzte hören genauer hin.
✨ Die Öffentlichkeit wird sensibler.
✨ Betroffene vernetzen sich.
✨ Rechte werden eingefordert.
✨ Und wir sind längst nicht mehr leise.

Ja — der Weg ist manchmal zermürbend.
Widersprüche. Gutachten. Diskussionen. Unverständnis.
Und trotzdem:
Wenn wir kurz innehalten, sehen wir, wie viel bereits erreicht wurde. 💪

Das eigentliche Geheimrezept?
Nicht jeden Tag kämpfen wie eine Maschine.
Sondern:
🤍 Sich gegenseitig tragen.
🤍 Kleine Fortschritte feiern.
🤍 Pausen zulassen ohne aufzugeben.
🤍 Wissen teilen.
🤍 Sichtbar bleiben.

Denn Veränderung entsteht oft nicht durch einen einzigen großen Kampf — sondern durch viele Menschen, die einfach nicht verschwinden. ✨

Und genau das passiert hier gerade.
Jeden Tag.
Mit jeder Stimme.
Mit jeder Frau, die sagt:
„Ich lasse mich nicht mehr kleinreden.“

Ihr seid nicht „zu empfindlich“.
Nicht „selbst schuld“.
Nicht „allein“.

Ihr seid Teil einer Bewegung, die längst begonnen hat. 💜



















Adresse

Hermannsberg 14
Berching
92334

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