02/10/2026
KI ist ein bisschen wie ein Skalpell. 🩺
Wenn man weiß, was man damit macht, kann sie unglaublich hilfreich sein. Wenn nicht, kann es schnell mal ziemlich schiefgehen. 😅
Genau deshalb fand ich die Future Lawyer Konferenz so spannend. 🚀
Als Jurist:innen kommen wir an KI sowieso nicht mehr vorbei. Und das finde ich ehrlich gesagt auch gut so. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, wie KI unsere Arbeit erleichtern, Prozesse beschleunigen und uns bei der täglichen Arbeit unterstützen kann.
Aber: Nur weil eine KI eine Antwort liefert, heißt das noch lange nicht, dass diese Antwort auch rechtlich richtig ist.
Das merken wir inzwischen auch immer häufiger bei Mandant:innen, die versuchen, ihre rechtlichen Probleme mithilfe von KI selbst zu lösen. Manchmal funktioniert das erstaunlich gut. Manchmal führt eine vermeintlich einfache Lösung aber auch dazu, dass man sich rechtlich erst richtig in die Bredouille bringt. 🙃
Und genau deshalb gilt für mich: Weiterbildung ist wichtiger denn je. 📚
Nicht nur unsere Mandant:innen müssen verstehen, was KI kann und wo ihre Grenzen liegen. Auch wir als Anwält:innen müssen uns ständig weiterentwickeln und verstehen, welche Tools sinnvoll eingesetzt werden können, wo Risiken liegen und wie sich dadurch unser Berufsbild verändert.
Die Konferenz hat mir dazu einige wirklich spannende Denkanstöße gegeben. Besonders interessant fand ich die Frage, wie der Anwaltsberuf in einigen Jahren eigentlich aussehen wird. Welche Aufgaben bleiben? Welche verändern sich? Und wo wird KI vielleicht ganz selbstverständlich Teil unseres Arbeitsalltags sein? 🤖⚖️
Ich bin jedenfalls gespannt, wohin die Reise geht. Und ich glaube, dass wir als Jurist:innen gut beraten sind, nicht darauf zu warten, dass sich unser Beruf verändert, sondern die Entwicklung aktiv mitzugestalten. 💜
Wie seht ihr das? Wird KI den Anwaltsberuf grundlegend verändern oder am Ende doch „nur“ ein weiteres Werkzeug in unserem Werkzeugkasten sein? 👇