Rechtsanwalt Florian C.T. Alte - Fachanwalt für Strafrecht

Rechtsanwalt Florian C.T. Alte - Fachanwalt für Strafrecht Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Rechtsanwalt Florian C.T. Alte - Fachanwalt für Strafrecht, Lawyer & Law Firm, Tannenweg 28, Anzing.

Ein Hinweis in eigener Sache. Über zahlreiche Teilnehmer würde ich mich sehr freuen.
01/11/2022

Ein Hinweis in eigener Sache.
Über zahlreiche Teilnehmer würde ich mich sehr freuen.

Strafanspruch des Staates; Jugendrecht / Erwachsenenrecht; Zweck des Strafanspruchs; Ermittlungsverfahren, mündliche Verhandlung; Beispielsfälle aus eigener Erfahrung Der Dozent ist Fachanwalt für Strafrecht. Anmeldung erforderlich - Sollte die Durchführung als Präsenzverans...

15/09/2022

„Das ist mein Land, Du bist hier nur Gast!“ ist ein Satz, der einer für Konfliktsituationen ausgebildeten und bewaffneten Person in Uniform niemals über die Lippen kommen darf.
Diese Aussage zeugt von der Unfähigkeit, Polizist zu sein.

20/01/2022
Trotz rechtskräftigem Freispruch soll eine erneute Anklage bei Mord möglich werden, wenn neue Beweise vorliegen: Mit dem...
25/06/2021

Trotz rechtskräftigem Freispruch soll eine erneute Anklage bei Mord möglich werden, wenn neue Beweise vorliegen:

Mit dem „Gesetz zur Herstellung materieller Gerechtigkeit“ begegnet der Gesetzgeber letztendlich nur dem oft vorherrschenden öffentlichen Eindruck der Kuscheljustiz, indem er auf Kosten des Rechtsfriedens den vorallem, aber nicht ausschließlich von Seiten der breiten Masse insgeheim gehegten Wunsch nach Vergeltung befriedigt.

Nicht anders ist das immer wieder genannte Argument zu verstehen, man könne den Angehörigen eines Opfers nicht zumuten, dass der Täter frei herum läuft. Da stimmt man auch als Unbeteiligter gerne zu!

Tatsächlich liegt die Sache jedoch anders:

Abgesehen davon, dass der frei Herumlaufende formal betrachtet überhaupt kein Täter sein kann, denn er wurde ja rechtskräftig freigesprochen und daher die Unschuldsvermutung umso mehr gelten muss, stellt sich doch die Frage, warum der Staat aus gutem Grund einen objektiven Verfahrensgang postuliert, d.h. die Entscheidungsgewalt in die Hände von neutralen Personen legt und so die Einflussnahme von persönlich Betroffenen ausschließt, um ausschließlich Rechtsfrieden herzustellen und nicht den Wünschen und Forderungen von persönlich Betroffenen gerecht zu werden.

Gerichtsprozesse unterliegen Regeln, strengen Regeln. Dazu gehört auch die soeben genannte. Hintergrund dieser Regel ist es, eine Entscheidung herbeizuführen, die mehr ist, als ein bloßer Interessenausgleich zwischen den Beteiligten, denn das zu sprechende Urteil hat sich auf allgemeingültige Gesetze zu stützen, die eben nicht zur Disposition der Beteiligten oder gar der Betroffenen stehen. Aus diesem Grund lautet die Überschrift eines jeden (Straf-) Urteils „Im Namen des Volkes“ und nicht „Das Volk will es so“, oder „Die Beteiligten wollen es so“!

Jetzt aber soll dasjenige, was man den Angehörigen des Opfers angeblich zumuten, bzw. nicht zumuten kann, Anlass für ein Gesetz sein, das hohe Gut, Rechtsfrieden innerhalb der Gesamtgesellschaft zu schaffen, auszuhöhlen.
Wie kann sich der Staat anmaßen, zu beurteilen, was jemand zugemutet bzw. nicht zugemutet werden kann. Überspitzt formuliert: Mit dem gleichen Argument könnte man auch die Todesstrafe rechtfertigen, denn den Angehörigen eines getöteten Kindes ist es ebenso wie einem Teil der Öffentlichkeit nicht zuzumuten, dass der Täter freie Kost und Logie für den Rest seines Lebens in einen Gefängnis erhält.

Nein! Der Staat darf sich bei der Gesetzgebung im Strafrecht nicht von solchen oder anderen Emotionen und Gedanken leiten lassen. Natürlich kommt es in unserem Rechtssystem zu Fehlern, selten auch zu Freisprüchen des wahren Täters. Das aber ist der Preis des Rechtsstaats.

Rechtsstaat zu sein bedeutet, sich an Regeln zu halten! Rechtsstaat bedeutet hingegen nicht, diese Regeln so zu biegen, um eine Verurteilung um jeden Preis zu erzwingen, denn dies dient nicht der Herstellung eines Rechtsfriedens oder einer Befriedung der Gesellschaft. Dies dient nur der Befriedigung von insgeheim gehegten Sühnegedanken.

Gesetzgeber und Öffentlichkeit diskutieren den Vorschlag, eine Wiederaufnahme von Strafprozessen zuungunsten rechtskräftig freigesprochener Mordverdächtiger zu ermöglichen. Angeblich verlangt das »die Gerechtigkeit«. Daran muss man zweifeln.

Seit heute habe ich meinen Wirkungskreis erweitert: Nachdem ich in den letzten Jahren bereits viele Mandate im niederbay...
01/03/2021

Seit heute habe ich meinen Wirkungskreis erweitert:
Nachdem ich in den letzten Jahren bereits viele Mandate im niederbayerischen Raum bearbeitet habe, habe ich mich dazu entschlossen, meinen dortigen Mandanten örtlich etwas näher zu sein und habe eine Niederlassung in Landshut, derjenigen Stadt, in der ich dankenswerterweise mein juristischen Referendariat absolvieren durfte, eröffnet.
Alle Infos unter

Rechtsanwalt Florian Alte ist Fachanwalt für Strafrecht in Anzing (Landkreis Ebersberg) mit langjähriger Berufserfahrung.

13/01/2021

Egal wie verabscheuungswürdig eine Straftat auch sein möge, rein gar nichts vermag die Tötung eines Menschen zu rechtfertigen. Das alttestamentarische Motto „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ ist keine Rechtfertigung, denn Jesus hat anders gehandelt.

Trotz Katastrophenfall und   aufgrund der     wird der Betrieb der   in   unverändert fortgesetzt. Mit mindestens 25 Per...
07/12/2020

Trotz Katastrophenfall und aufgrund der wird der Betrieb der in unverändert fortgesetzt. Mit mindestens 25 Personen über Stunden in einem Raum zu sitzen und das über viele Verhandlungstage, empfinde ich als fragwürdig, auch wenn es - aber nicht immer - der größte Sitzungssaal des Hauses mit Lüftungsanlage ist. Denn es herrscht keine , es gibt keine Fenster und mit zum Mandanten lässt es sich auch nicht gut verhandeln. -
**in

21/09/2020

Der Schusswaffengebrauch durch die Polizei muss das allerletzte Mittel bleiben. Das gilt auch für die Androhung. - Erfolgt dies, muß der Vorfall geprüft werden. Reflexartige Solidarität wie in DD stärkt nur das Misstrauen ggü. der Polizei.

Heute erschienen: der neue Leitfaden für Vereine der Hanns-Seidel-Stiftung, zu dem ich ein Kapitel beisteuern durfte.
12/06/2020

Heute erschienen: der neue Leitfaden für Vereine der Hanns-Seidel-Stiftung, zu dem ich ein Kapitel beisteuern durfte.

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