25/05/2026
Mietkaution 2026: Warum Vermieter hier keine Zeit verlieren dürfen
Auch in 2026 gehört die nicht gezahlte Mietkaution zu den größten Risiken für Vermieter und Immobilieneigentümer. Bleibt die Kaution ganz oder teilweise aus, entsteht sofort ein Ungleichgewicht im Mietverhältnis. Wer hier zögert, verschenkt wichtige Handlungsmöglichkeiten.
Zahlt der Mieter die vereinbarte Mietkaution nicht, können Vermieter den offenen Betrag gerichtlich geltend machen. Möglich ist sowohl der klassische Klageweg als auch ein Mahnverfahren. Besonders kritisch wird es, wenn sich der Rückstand auf zwei Nettokaltmieten summiert. In diesem Fall kann das Mietverhältnis fristlos beendet werden – auch ohne vorherige Abmahnung.
Vorsicht ist jedoch geboten, wenn statt einer Barkaution eine Bankbürgschaft vereinbart wurde. Fehlt diese Bürgschaft, entsteht kein Kündigungsrecht wegen Zahlungsverzugs. Das bedeutet: Ein zentrales Druckmittel geht verloren, obwohl der Vermieter wirtschaftlich ungesichert ist.
Entscheiden sich Vermieter für ein gerichtliches Vorgehen, ist bei Wohnraummietverhältnissen stets das Amtsgericht am Ort der Wohnung zuständig.
Wichtige Punkte für Vermieter:
Kautionszahlung frühzeitig kontrollieren
Rückstände konsequent verfolgen
Kündigungsgrenzen genau kennen
Bürgschaften kritisch bewerten
Zuständiges Gericht beachten
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