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Anwältin mit Herz Rechtsanwältin mit Herz seit über 15 Jahren, rechtliche Beratung und Vertretung,

13/01/2026

Noch ein guter Grund aufzuhören:
Arbeitgeber dürfen unter bestimmten Voraussetzungen Nichtrauchern mehr Urlaubstage als Rauchern gewähren. Das gilt dann, wenn Arbeitnehmer auch während der bezahlten Arbeitszeit rauchen. Den sich hieraus ergebenden Freizeitvorteil gegenüber Nichtrauchern darf der Arbeitgeber durch zusätzlichen Urlaub für die Nichtraucher ausgleichen. Also lieber ein paar Tage mehr im Jahr die Füße hochlegen.

13/01/2026

Influencer Typ B - Interessantes aus der Welt:
In China dürfen künftig zu wichtigen Themen wie z.B. Medizin oder Finanzen nur noch die Personen Inhalte veröffentlichen, die eine entsprechende offiziell anerkannte Qualifikation vorweisen können. Außerdem führt die Cyberspace-Behörde zusätzlich strengere Transparenzpflichten ein.

13/01/2026

Bitte lächeln:
Ein Mann wollte über eine App einen Falschparker melden. Als er von dem Fahrzeug ein Foto machte, nahm er dabei jedoch auch den Beifahrer auf, der im Auto saß. Dies wertete das zuständige Gericht als Verstoß gegen das Gebot der Datenminimierung nach der Datenschutzgrundverordnung. Der "Fotograf" musste das Foto löschen, 100 € immateriellen Schadenersatz zahlen und die Anwaltskosten des Gegners übernehmen.

Vielen herzlichen Dank an das Team vom Mustang Makeover Germany für dieses tolle Präsent! Es war mir eine Freude, dieses...
03/12/2025

Vielen herzlichen Dank an das Team vom Mustang Makeover Germany für dieses tolle Präsent! Es war mir eine Freude, dieses Jahr die Patenschaft für die süße Little Miss Sunshine und ihre beeindruckende Trainerin Malu Ponelies übernehmen zu dürfen und so den Mustangs eine Stimme zu geben - wie meinen Mandanten.

Die letzten zwei Tage standen im Zeichen der geballten Wissensvermittlung. Als Referentin zu Zivilrechtlichen Fragen zum...
23/10/2025

Die letzten zwei Tage standen im Zeichen der geballten Wissensvermittlung. Als Referentin zu Zivilrechtlichen Fragen zum Mobilienleasing durfte ich einer tollen kleinen Gruppe mit einer Kollegin alles rund um den Leasingvertrag und seine Tücken erzählen. Es war wie immer eine wirklich tolle Veranstaltung!

13/10/2025

Mit-Leid:
Schmerzensgeldansprüche für Menschen, die durch ein traumatisches Erlebnis eines nahen Angehörigen mittelbar psychischen Schmerz erleiden, gab es bis vor einigen Jahren nur in ganz begrenzten Fällen (insbesondere den sogenannten Schockschaden). Diese Rechtsprechung hat der BGH zwischenzeitlich aufgegeben. In einem Urteil aus Dezember 2022 vertritt er die Auffassung, dass psychische Störungen mit Krankheitswert auch dann eine Gesundheitsverletzung darstellen, wenn sie lediglich mittelbar durch das Leid eines Angehörigen entstehen. Das bis zu dieser Entscheidung vom BGH geforderte außergewöhnliche Ausmaß der Beeinträchtigung war nun kein Kriterium mehr. Es muss sich jedoch nach wie vor um eine psychische Störung mit Krankheitswert handeln.

24/09/2025

Ein guter Grund aufzuhören:
Denn die Rechte von Rauchern im Arbeitsverhältnis sind überschaubar. Sie haben keinen Anspruch auf einen separaten Pausenraum oder auch nur einen Unterstand zum Schutz vor Regen. Das Rauchen in den regulären Pausenräumen kann zudem vom Arbeitgeber verboten werden.
Ein Raucher muss im Vorstellungsgespräch zwar nicht angeben, dass er raucht - auch nicht wenn er gefragt wird. Raucher sind jedoch auch nicht vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschützt. Bewerber können unter anderem wegen ihres Zigarettenkonsums abgelehnt werden, ohne dass sie hiergegen aus dem AGG heraus vorgehen können.
Wenn das nicht mal ein paar gute Gründe sind, aufzuhören.

12/09/2025

Am falschen Ende gespart:
Ein Arbeitgeber kündigte seinem Arbeitnehmer am 26.07.2022 zum 30.09.2022 mittels Brief per Einwurf-Einschreiben. Der Arbeitnehmer bestritt, dass ihm die Kündigung zugegangen war. Und Zugang muss bekanntlich der beweisen, der sich darauf beruft, also der Arbeitgeber. Laut dem im Internet abrufbaren Sendungsstatus anhand der vergebenen und zuordenbaren Sendungsnummer war das Schreiben am 28.07.2022 zugestellt worden. Das BAG hat hierin jedoch keinen Nachweis, nicht einmal einen Anscheinsbeweis für den Zugang gesehen. Die Vorlage des Einlieferungsbelegs und die Darstellung des Sendungsverlaufs reiche ohne die Vorlage einer Reproduktion es Auslieferungsbelegs hierfür nicht aus. Diesen Beleg hätte der Arbeitgeber für ein paar Euro seinerzeit mit anfordern können, hatte dies jedoch nicht getan.

12/09/2025

Alles Gender oder was?
Möchte eine Ärztin den korrekten lateinischen weiblichen Titel von "Doctor" führen, lautet der nicht etwa "Doctora", sondern "Doctrix" und bedeutet im eigentlichen Sinne Lehrerin. Dies durfte auch eine Tierärztin lernen, die ihren Doktortitel als "Doctora" führen wollte und deshalb vor Gericht klagte. Als das zuständige Verwaltungsgericht die Klage jedoch zurückwies unter Hinweis auf die tatsächlich korrekte Form, lehnte sie diese ab, da diese zu sehr an "Asterix und Obelix" erinnere.

05/09/2025

Eine ganze halbe Stunde:
Wer kennt das nicht - man hat gut gespeist in einem tollen Restaurant, schaut auf die Uhr und stellt fest, dass man heim muss, weil gleich der Lieblingskrimi im Fernsehen läuft. Wenn da bloß nicht die Sache mit dem Bezahlen wäre. Man winkt dem Kellner freundlich und teilt mit, dass man bezahlen möchte. Der nickt, geht weiter und kommt nicht wieder. Was nun?
Es ist nicht gesetzlich geregelt, wie lange man auf die Rechnung warten muss. Allgemein wird jedoch dazu geraten, mindestens eine halbe Stunde zu warten und den Kellner auch mindestens 3x laut und deutlich - gerne auch mit dem Hinweis, dass man sonst in ein paar Minuten geht - auffordern soll, die Rechnung zu bringen. Sonst darf man gehen.
Bezahlen muss man aber trotzdem. Dafür muss der Gast seine Kontaktdaten im Restaurant hinterlassen, damit der Wirt ihm die Rechnung schicken kann. Das Porto trägt dann allerdings der Gastwirt.

29/08/2025

Alle gleich?
Eine Frau zog bis vor das Bundesarbeitsgericht, weil ihr gleich qualifizierter Kollege 1.000 € mehr an Gehalt erhielt monatlich. Der Arbeitgeber begründete das mit dem besseren Verhandlungsgeschick des Mannes. Ihm sei beim Vorstellungsgespräch das gleiche Gehalt angeboten worden wie der Frau, er habe sich damit aber nicht zufrieden gegeben. In den ersten zwei Instanzen war die Klage der Frau abgewiesen worden. Das Bundesarbeitsgericht gab ihr jedoch Recht mit der Begründung, dass von einer Benachteiligung wegen des Geschlechts auszugehen sei, wenn Frauen und Männer bei gleicher Tätigkeit unterschiedlich bezahlt würden. Der Arbeitgeber musste der Frau entsprechend Gehalt nachzahlen sowie eine Diskriminierungsentschädigung.

22/08/2025

Erstmal nen Kaffee:
Ein Bauleiter trank verschluckte sich an seinem morgendlichen Kaffee und verließ deshalb den Baustellencontainer, um aushusten zu können. Beim Verlassen des Containers verlor er sein Bewusstsein, stürzte und brach sich das Nasenbein.
Das Landessozialgericht erkannte den Sturz als Arbeitsunfall an, der durch die zuständige Berufsgenossenschaft gesetzlich versichert ist. Das morgendliche Kaffeetrinken stand nach Ansicht des LSG in einem sachlichen Zusammenhang mit der versicherten Beschäftigung, da der Bauleiter seinen Kaffee im Rahmen der täglichen Einsatzbesprechung trank.

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